Berichte über andere Messenger

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  • Wer gedacht hat das durch die ganzen Berichte in der Presse Whatsapp massiv an Nutzer verliert, macht sich Illusionen. Interessanter ist ja wohin die Abwanderer wechseln.

    Man sollte da auf keinen Fall auf die Gesamtnutzerzahl schauen. Die Anzahl zahlungskräftiger Kunden ist viel wichtiger, denn WhatsApp muss Geld verdienen. Ewig lang werden die nicht mit massiven Verlusten arbeiten können. Und wenn in Europa auch nur der technikaffine Teil der Bevölkerung auf Alternativen setzt lässt WhatsApp viel Geld liegen, denn in Drittweltländern liegt das grosse Geld nicht.

    Jeder Tag könnte Threema Web für iOS Tag sein.

    Jeder Tag ist Threema Web für iOS Tag.

    Jeder Tag könnte Threema Multidevice Tag sein.


    Nur mit Threema Safe schläft man ruhig.

  • Man sollte da auf keinen Fall auf die Gesamtnutzerzahl schauen. Die Anzahl zahlungskräftiger Kunden ist viel wichtiger, denn WhatsApp muss Geld verdienen. Ewig lang werden die nicht mit massiven Verlusten arbeiten können. Und wenn in Europa auch nur der technikaffine Teil der Bevölkerung auf Alternativen setzt lässt WhatsApp viel Geld liegen, denn in Drittweltländern liegt das grosse Geld nicht.

    Deshalb versucht nun ja WA mit den Änderungen der Geschäftsbedingungen das Scheffeln von sehr viel Geld eben durch den Handel und das Verkaufen von Daten zu optimieren und auf ungeahnte Höhen zu treiben und zu etablieren. ;)


    Nicken die aktuellen User mehr oder weniger jetzt mehrheitlich brav ab und auch die erwarteten Neuzugänge der nächsten Jahre sprudeln im Umfang, wie von WA und Facebook erwartet und prognostiziert, wird's nichts mit Verlusten auf deren Seiten.


    Daten sind / bedeuten ( verdammt viel ) Geld und WA versucht gerade, diese ihre Geschäftsgrundlage richtig in trockene Tücher zu bringen ... geling WA dies, sprudeln über die Milliarden Nutzer Daten und damit Geld, dass anderen schwindlig werden wird.


    Just my 2 Cent

  • Bei diesem Streit bin ich auf der Seite von Facebook:

    This fight was not "Facebook v. Australia." Or "Facebook v. journalism" even though some ignorant or dishonest people are making it out to be the case. This was always "Rupert Murdoch v. the open web."


    Best take I’ve read on the Australian law lately. https://www.techdirt.com/artic…-business-australia.shtml

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  • Bei diesem Streit bin ich auf der Seite von Facebook

    Hallo :)


    ich nicht, ganz im Gegenteil.

    Dabei geht es um die große Frage: Was ist fairer Wettbewerb? Denn Google wie auch Facebook verdienen Geld, indem sie die Inhalte anderer Urheber zur Verfügung stellen. Also läge es nahe, diese Urheber am Gewinn der Internetkonzerne zu beteiligen. Zeitungen etwa, wenn sie bei Google verlinkt werden

    Du hältst es also ernsthaft für in Ordnung, wenn das Fratzebuch fremde Inhalte schmarotzt und damit seine Milliardengewinne anhäuft? Gilt das auch für Deine Werke? Ich verstehe das Urheberrecht definitiv anders. Das Thema ist übrigens keineswegs auf Australien begrenzt:

    Die Kanadier gehen inzwischen selber in die Offensive: „Kanada steht in dieser Schlacht in der ersten Reihe. Wir sind in der ersten Gruppe von Ländern rund um die Erde, die etwas unternehmen“, sagte Steven Guilbeault, Minister für das kanadische Kulturerbe, der für das Ringen mit den Technologieriesen zuständig ist. Er sagte, Kanada werde das australische Modell übernehmen, das die Internetkonzerne zwingt, mit den Verlegern einen Preis auszuhandeln, oder direkt einen Preis für das Nutzen fremder Inhalte vorschreiben.

    Ich finde das nur folgerichtig und fair und hoffe sehr, das bald viele Länder dem guten Beispiel folgen.


    Gruß Ingo

  • Facebook zeigt ja nur die Überschrift und maximal noch einen Satz dazu. Das ist auf keinen Fall eine genügend grosse Leistung, dass dies urheberrechtlich geschützt würde. Wenn die bei Facebook eingestellten Inhalte schützenswert wären, könnte man bereits mit jetztigen Mitteln dagegen vorgehen.

    Du hältst es also ernsthaft für in Ordnung, wenn das Fratzebuch fremde Inhalte schmarotzt und damit seine Milliardengewinne anhäuft?

    Das tun sie ja jetzt gerade nicht mehr, die Inhalte sind ja weg. Facebook macht also alles richtig und die Regulierung wirkt. Nur leider nicht so wie sich das Murdoch vorgestellt hat.


    Ich halte aber die Leistung von FB die Artikel so zu priorisieren, dass die Interessantesten zuerst erscheinen, für grösser als die Leistung eine Überschrift und einen Einleitungssatz zu schreiben.

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  • Du hältst es also ernsthaft für in Ordnung, wenn das Fratzebuch fremde Inhalte schmarotzt und damit seine Milliardengewinne anhäuft?

    Soweit ich das gesehen habe (z.B. in der Tagesschau) geht es bei dem momentanen Streit um die Facebook-Seiten der jeweiligen Medien. Diese Seiten bei Facebook zu veröffentlichen war die freie Entscheidung des jeweiligen Mediums. Wenn sie das tun, müssen sie selbst ein Geschäftsmodell erarbeiten, das den Aufwand trägt. Ich kann mich auch nicht vor den Aldi stellen, dort Brötchen verkaufen - und von Aldi Geld verlangen, weil ich den Standort aufwerte.


    Umgekehrt wird ein Schuh daraus: Facebook könnte von den Medien Geld dafür verlangen, daß sie ihre Inhalte dort plazieren können - und auf diesem Weg Geld verdienen. Genauso wie Aldi in obigem Beispiel von mir Geld für den Standplatz verlangen würde.


    Ich finde es moralisch höchst fragwürdig, daß derjenige, der eine Leistung erbringt, für diese Leistung auch noch demjenigen, der davon profitiert, Geld bezahlen soll.

  • Schön spannend, wie hier die Meinungen auseinander gehen. Da sieht man auch wie komplex die ganze Sache ist. Ein bisschen Recht haben vermutlich beide Seiten. Und beide Seiten haben wohl auch ihren Vorteil davon. Die Medien, weil sie eine große Reichweite erzielen und FB wird auch einen Vorteil davon haben. Denn aus Grossherzigkeit macht das so ein Milliardenschweres Unternehmen bestimmt nicht. Erschreckend finde ich an der Sache, welche Marktmacht FB hat, oder glaubt zu haben und sich mit einem Staat anlegt. Nicht mit einem Konkurrenten sondern mit einem Staat bzw deren Bevölkerung, weil ihr Geschäftsmodell ein wenig eingeschränkt wird. Und sie einen kleinen Teil ihrer vielen Miliarden an andere "Konzerne" abgeben sollen. G....e hat das auch versucht. Hat aber nur eingelenkt, weil ein anderer Konkurrent (Bing) parat stand. Mangels gleich starker Konkurrenz hätten also nur die FB Nutzer die Macht FB zum Einlenken zu bewegen indem sie ihren Account löschen. Ich wage aber zu behaupten, das der grösste Teil derer, die auf Seiten der Medien sind zu träge sind und ihren Account nicht löschen.?

  • Ich habe den Artikel anders gelesen: Es geht nicht (nur) um die Sperre einzelner Chats (bei Android, die für die meisten auch nicht sehr relevant ist), sondern um die Bildschirmsperre: Die soll, so wie ich das verstanden habe, bei Signal und WhatApp mit der Gerätesperre verkoppelt sein, so daß man nur die Gerätesperre zu überwinden braucht, um auch die App-Sperre zu knacken.


    "Dazu bietet Signal einen gesonderten Passwortschutz an, dieser funktioniert jedoch nur in Kombination mit der bereits eingerichteten Entsperrmethode des Smartphones."


    Bei Threema sei das noch einmal eine weitere eigenständige Sperre. Und bei Threema kann man ja auch Screenshots sperren, also verbieten.

    Threema seit 16.02.2014 - immer mit derselben ID.

    Seit 03.02.2021 gleichzeitig mit zweiter veröffentlichter (Arbeits-) ID - am Handy, wie am Rechner.

    Einmal editiert, zuletzt von Der Milan () aus folgendem Grund: Zitat eingefügt

  • ...sondern um die Bildschirmsperre: Die soll, so wie ich das verstanden habe, bei Signal und WhatApp mit der Gerätesperre verkoppelt sein, so daß man nur die Gerätesperre zu überwinden braucht, um auch die App-Sperre zu knacken.

    ...

    Bei Threema sei das noch einmal eine weitere eigenständige Sperre.

    Bei der Threema/iOS-Code-Sperre lässt sich FaceID aktivieren. Ist die dann auch auf kritische Weise mit der Gerätesperre verbunden? ?