Beiträge von Der Milan

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    Dann enttäusche ich Dich mal, ecosviszero . Auf Twitter gab's kürzlich das vom Team Threma zum Thema: Beim iPhone sei man schon weit, mehr zum Ende des Jahres.


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    Wie kommst Du darauf, dass es legale Keys waren? Es handelte sich eben um Raubkopien.

    Das ist zwar nicht schön, gibt Dir aber noch lange nicht das Recht, selbst gegen geltende Gesetze zu verstoßen.

    Nun mal Halt: Das Unternehmen, von dem ich schrieb, bewarb die Keys ausdrücklich als legal, führte auch Urteile an, daß das so wäre, etc., und über das Unternehmen wurde auch in der einschlägigen Presse berichtet, daß es sozusagen das "weiße Schaf" wäre. Wer dort kaufte, konnte, wenn er etwas recherchiert hatte, davon ausgehen, daß der Erwerb in Ordnung wäre.


    Strafbar macht man sich aber nur, wenn einem Verschulden vorzuwerfen ist, entweder Fahrlässigkeit oder Vorsatz. Vorsatz ist definiert als Wissen und Wollen. Wenn ich also ausdrücklich einen legalen Key erwerben will, dann handele ich also schon nicht vorsätzlich, von den illegalen Vervielfältigen wußte auch niemand. Fahrlässig handele ich, wenn ich bei üblicher Sorgfalt erkennen kann, daß etwas nicht in Ordnung ist. Das war in dem konkreten Fall bei den meisten Erwerbern nicht der Fall. Damit ist der Erwerb des Keys in den meisten Fällen zwar rechtswidrig gewesen, aber nicht strafbar.


    Bei Raubkopien von Filmen oder von Musik (wir kennen alle das Beispiel Mega von Kim Dotcom) muß man in der Regel davon ausgehen, daß es Raubkopien sind, da gibt es von den Anbietern keine Urteile von gewonnenen Prozessen und keine positive Presse. Da muß ich sehr stark damit rechnen, daß mein Erwerb illegal ist - und das nennt sich dann sogar "bedingter Vorsatz" (Merksatz: "Mir doch egal!" im Gegensatz zur gröbsten Fahrlässigkeit : "Et hätt noch immer jot jejange").


    Jura-Seminar Ende.

    Das Ding ist doch alt. Einfach die Rechnung ansehen: Aus dem Jahr 2020. Früher gab es in der Tat einen offen im Internet agierenden Anbieter, der damit warb, legal "gebrauchte" Keys (erworben z.B. aus Unternehmensinsolvenzen etc.) weiterzuveräußern. Der ging dann (ich meine, das wäre 2020 gewesen) in die Insolvenz, und im Rahmen der Insolvenz wurde dann festgestellt, daß die Keys nicht "gebraucht", sondern illegal vervielfältigt waren... Über den Insolvenzverwalter wurden dann die Urheberrechtsinhaber informiert (dafür wird's wohl auch eine richterliche Anordnung gegeben haben), und so wurden dann die Käufer mit Forderungen und Verfahren überzogen.

    Das baden-württembergische Kultusministerium hat einen neuen Kanal gestartet:


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    und


    2022-06-01 Start Threema-Messenger-Service des Kultusministeriums

    Die BW wird schon wissen, warum sie auf einen eigenen Messenger setzt (auch wenn Threema sicherlich preiswerter zu haben wäre). Wenn ich zu Wire schon lese: "auf dem Signal-Protokoll basierende Ende-zu-Ende-Verschlüsselung", dann habe ich da gleich ganz wenig Vertrauen.


    Messenger: Bund testet Wire in 60 Behörden, Bundeswehr will Eigenbau - Golem.de
    Während 60 Bundesbehörden Wire als Messenger testen, will das Verteidigungsministerium lieber seinen Bwmessenger in den Behörden etablieren.
    www.golem.de

    Hier ist der Tweet von Threema selbst:


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    Ein neuer Vergleich von Threema mit Signal.


    Fazit: "Overall, both offer the latest and greatest security features, but it all comes down to what you need. Don't forget that none of the features matter if your contacts don't want to pay for Threema."


    Geiz ist geil. :evil: :evil: :evil:


    Das fände ich jetzt, ehrlich gesagt, gar nicht schlimm. Im Gegenteil - eher Hoffnung als Drohung! Das gilt dann doch wohl auch für WhatsApp und für diverse andere amerikanische Dienste.


    Meta droht mit EU-Aus für Facebook und Instagram


    232722860.jpg

    "Threema ist dasselbe wie Wasndreck, hält aber den Datenschutz und die DSGVO ein".

    Das wäre unfassbar teuer was du da möchtest.

    Ich schlage mich hier auf die Seite von Tristan : Auch meine Erfahrung ist, daß es schwierig ist, Threema an den Mann zu bringen:


    - "Kenne ich nicht.", ist noch der einfachste Einwand, nur darauf beziehst Du Dich, schlingo

    - "Nicht noch eine App! Ich habe schon WhatsApp und Signal (bzw. Telegram)." - Das ist der zweithäufigste Einwand.

    - "Hatte ich mal. Hat außer Dir aber doch sonst niemand. Und man muß bei jedem neuen Handy die Lizenz neu kaufen." - Das ist tatsächlich der meistgehörte Einwand.


    Threema reagiert darauf aber fast gar nicht. Der "Safe" wird nicht offensiv beworben, und ich weiß gar nicht - wenn man Threema das erste Mal einrichtet, ist der Safe immer noch "Opt-in"? Richtig wäre "Opt-out".


    Wenn ich mir ansehe, wer von dem AGB-Desaster von WhatsApp vor ca. 15 Monaten am meisten profitiert hat, dann war das eindeutig Signal, unglaublich, wieviel Zulauf Signal seitdem hatte und hat. Werbung, die "unfaßbar teuer" gewesen wäre, f09fa681 , mußte Signal gar nicht machen. Die haben einfach ein paar kunterbunte Halbwahrheiten, die aber gut klingen (Stichwörter: "spendenfinanziert", "gemeinnützig") mit "kostenlos" und "sicher" kombiniert, dafür haben sie ein paar Pressemitteilungen versandt, ein paar "Tester" instruiert, wie der Test ausfallen muß, und das war's. So macht man das im modernen Marketing. Das ist es, was Threema echt fehlt; das beginnt, daß es z.B. Threema bei Twitter nur auf Englisch gibt! Nicht jeder will alles nur auf Englisch lesen! Schon gar kein Franzose, kein Spanier und kein Pole.


    Es gibt auch Zusammenschlüsse von Anbietern besonders sicherer Software bzw. europäischer Software (außer Telegram ist Threema doch der einzige etablierte Messenger, der nicht aus Amerika kommt) - wo beteiligt sich Threema? Sehe ich nicht. Der beste Beitrag aus letzter Zeit war der Deal mit der Schweizer Armee. Nun ja, denkt sich da aber doch jeder, es ist eben die Schweizer Armee. Es ist nicht die Armee der Franzosen, auch nicht die der Italiener...


    Kurz: Beim Marketing von Threema hapert es IMHO erheblich, nach wie vor. Und das geht auch ohne teure Fernsehwerbung.

    Eiertanz! ^^

    Ob die von der Leyen ihre SMSen findet?

    Nö, liebe Freunde! Die Empörung ist in dieser Form wohl nicht ganz berechtigt:


    Ihr beide seid auch für die Verschlüsselung von Nachrichten. Wären es keine SMSen, sondern wäre die Kommunikation über Threema erfolgt, wie sähe die Reaktion dann aus?


    Und wenn die beiden nicht SMSen verwandt hätten, sondern z.B. Signal mit "selbstzerstörenden" Nachrichten (eine Forderung, die doch auch immer wieder an Threema herangetragen wird), dann gäbe es auch nichts zu finden.


    Kurzum: Das, was da von Journalisten gefordert wird, denen Ihr auch gleich "auf den Topf springt", kann nicht die Lösung sein. Vielmehr muß es für Politiker und öffentliche Amtsträger ein Verbot zur Nutzung bestimmter Medien für solche Zwecke geben, verbunden mit einem Gebot, nur über Wege zu kommunizieren, wo der Nachrichtenaustausch zu Kontrollzwecken fixiert und für Dritte zugänglich ist. Und wer sich nicht daran hält, fliegt. Aber schon und alleine deswegen. Und dann sofort.


    Dafür sollten wir uns stark machen.

    "Der Bundesdatenschutzbeauftragte Ulrich Kelber betonte, der Beschluss der Datenschutzkonferenz sei eindeutig. Es gebe für die Speicherung der Handyvertragsdaten keine gesetzliche Grundlage. Er suche nun dennoch zunächst das Gespräch mit den Mobilfunkanbietern."


    Wie niedlich! Da ist die Rechtslage seit 2018 (!) eindeutig, und Herrn Kelber fällt jetzt (!) ein, mit den Mobilfunkanbietern "zunächst" zu "sprechen".


    Der Mann gehört abgelöst, würde ich sagen: Erst macht er über drei Jahre lang nicht seinen Job, und wenn sich ein Tätigwerden gar nicht mehr vermeiden läßt, weil inzwischen schon die Presse den Mißstand anprangert, dann soll "zunächst" "gesprochen" werden?! Was soll denn Inhalt, was das Ergebnis des "Gesprächs" sein?


    Art. 20 Abs. 3 GG (Grundsatz der Bindung an Recht und Gesetz) besagt, daß eine Behörde Recht und Gesetz schlicht durchzusetzen und nicht darüber zu verhandeln hat. Es wird immer kurioser...

    Ich glaube, die Frage und die Erläuterung der Frage Threeti sind widersprüchlich?


    Einmal geht es um meine eigene Einstellung, also darum, ob ich gefunden werden können will. Die ist bei mir so, daß ich bei meiner privaten ID keine Verknüpfung habe, bei der beruflich genutzten gibt es die Verknüpfung mit einer Mailadresse.


    Der Abgleich der Kontakte ist aber etwas anderes, da geht es um das Finden von Kontakten. Den kann man in den Einstellungen dauerhaft aktivieren oder auch deaktivieren. Ich lasse diesen Abgleich nur zwei-, dreimal im Jahr zu, eben zum aktiven Adreßabgleich.

    Schon im letzten Jahr wurde hier im Forum ein neuer Faden eröffnet, daß Signal in England eine Bezahlfunktion ausprobieren würde. Ich finde aber, daß der Faden hier besser paßt.


    Jedenfalls ist diese Funktion jetzt weltweit verfügbar:


    Mobile Coin: Bezahlfunktion für Signal weltweit verfügbar - Golem.de
    Das auf einer Kryptowährung aufbauende Zahlungssystem des Messengers Signal könnte bei einer Regulierung Probleme für die Betreiber bringen.
    www.golem.de


    Ich frage mich, was das soll? So anonym bezahlen, daß niemand beweisen kann, daß man eine Zahlung geleistet und seine Schulden bezahlt hat? Zahlungsbelege, die sich nach wenigen Stunden, Tagen selbst zerstören? Wer braucht das?


    Da Herr Acton ja mein "besonderer Freund" ist, dachte ich zuerst, es ginge darum, als Paypal-Alternative womöglich mittels Backdoors etc. an immer neue Daten der Nutzer zu kommen, die Signal für den Verkauf nur immer wertvoller machen.


    Und dann fiel es mir ein: Geldwäscher brauchen diese Funktion. Eine solche anonyme Bezahlfunktion ist zuallererst zur Geldwäsche nützlich.


    Es ist an sich OT, aber die Geldwäschevorschriften wurden in den letzten Jahren wirklich dramatisch verschärft (Transparenzregister, weitreichende Beurkundungsverbote für Notare bei Grundstücksgeschäften, Identifizierungs-/Dokumentationspflichten aller neuen Geschäftsverbindungen in den Unternehmen). Das ist nicht nur in Deutschland so, diese Verschärfungen finden derzeit OECD-weit statt.


    Die Finanzdienstleistungsaufsichten werden sich Signals Bezahlfunktion sicherlich ganz genau ansehen. Ein zweites Wirecard-Desaster will niemand riskieren. Wenn alles mit rechten Dingen zugeht, wird Signal über kurz oder lang entweder die Funktion wieder entfernen müssen oder die Anonymität aufgeben oder es wird gesperrt werden werden.


    Was mich besonders ärgert: Alles das ist natürlich Wasser auf die Mühlen derer, die die Verschlüsselung aller Messenger zur Kriminalitätsbekämpfung aufbohren bzw. absolute Sicherheit, wie sie Threema bietet, verbieten wollen, siehe den Faden EU plant Verbot der Verschlüsselung.

    Ich bin eigentlich kein naiver Mensch und habe ein gesundes Misstrauen.

    (...)

    Ja, da stand in den Medien überall, dass er 50 Millionen USD an Signal gespendet hat. Kein Darlehen.

    Lt. englischsprachiger Wikipedia aber eben nur Darlehen. Das ist angabegemäß 2068 zurückzuzahlen. Angeblich ist es ungesichert und trägt keine Zinsen. Irgendwo anders habe ich gefunden, daß nur 10% der Kosten (vor 2020) von Spenden abgedeckt werden - obwohl Signal überall behauptet, es wäre "spendenfinanziert".


    Ich gebe zu, ich bin nachtragend, was das angeht. Herr Acton ist ein Lügner. Der hat sich nicht geändert, ich glaube dem Herrn kein Wort.


    Zu dem, was Du geschrieben hast, Claus , weiß ich nicht, was Deine Fachrichtung ist. Aber ich kann nur sagen, daß der Profit noch viel, viel größer ist, wenn man mit Signal nochmal dasselbe durchziehen kann wie mit WhatsApp. Und nochmals: Die Katze läßt das Mausen nicht...