Beiträge von Tristan

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    Hi,

    ich habe kürzlich einen neuen Nutzer zu Threema gebracht (ob er dauerhaft überzeugt ist weiß ich noch nicht). Jedenfalls war einer der ersten Punkte, die diese Person vermisst hat die Möglichkeit "Sticker" zu verwenden, wie dies wohl bei Telegramm, Whatsapp und dergleichen üblich sein soll.

    Ich selbst nutze derartige Spielereien eigentlich nicht, habe mich aber ein wenig damit befasst und festgestellt, dass die Tastatur-App (in meinem Fall Swiftkey) eine derartige Funktion zur Verfügung stellt.
    Worauf ich jetzt eigentlich hinaus will: Nach ein bisschen rumtesten haben wir festgestellt, dass die "Sticker" aus der Tastatur-App offenbar als ganz normale Grafik verschickt werden. Bei der Anzeige der PNG-Datei scheint Threema allerdings auf die "Sprechblase", also den Rahmen um das Bild zu verzichten und dieses einfach so darzustellen. Ein anderes, ähnliches PDF, welches als Bild verschickt wurde erhält die entsprechende Sprechblase.


    Kann mir jemand das irgendwie technisch näher erläutern? Ich frage mich, wieso eine Tastatur-App überhaupt Bilder an eine Messenger-App wie Threema übergeben kann. Ich hätte erwartet, dass die ausschließlich Unicode-Zeichen übergibt.
    Und wie erkennt Threema denn, dass die PNG-Datei ohne Sprechblase dargestellt werden soll?

    Unterstützt Android nicht von Haus aus seit einigen Versionen die Möglichkeit verschiedene Benutzerprofile anzulegen, deren App-Daten voneinander getrennt sind? Das wäre doch genau das beabsichtigte Szenario hier, oder nicht? (bringt bei Apple halt nix)

    Die Idee ist interessant, aber ich schätze das wird nicht funktionieren: Threema speichert die Telefonnummer ja nicht ab, sondern nur den Hash. Man kann also zu einer Telefonnummer die verknüpfte ID abfragen, aber wenn du eine (inaktive) ID hast, dann kommst du damit nicht mehr an die Telefonnummer und kannst dementsprechend auch keine SMS schicken.

    Man möge mich korrigieren, wenn ich hier falsch liege.

    Google hatte es doch vor einigen Jahren auch schonmal versucht mit so einer Brille. Ist damals auch total gefloppt und wieder in der Versenkung verschwunden. Wüsste jetzt erstmal spontan nicht, wieso Facebook da mehr Erfolg haben sollte als Google, zumal es ja doch noch der kleinere Konzern ist (oder?).

    Aber letztlich sind es die Kunden, die entscheiden welche Produkte sie sich zulegen und wieviel ihrer Privatsphäre (und der anderer) sie preisgeben.

    Ich will zwar nicht, dass das hier jetzt in einen allgemeinen Teams-Thread abgleitet, aber in unserer Firma benutzen wir auch Teams… wir sind insgesamt etwa 10 Mitarbeiter und die meisten davon beschweren sich eigentlich min. einmal wöchentlich über die miese Performance von Teams. Der Wechsel zwischen einzelnen Teams oder Chats, und speziell von den Teams zu den Chats oder umgekehrt, dauert gut und gerne mal einige Sekunden in denn die App gar nicht reagiert.

    Das Produkt hat sicher seine Daseinsberechtigung, aber auch noch deutlich Verbesserungspotenzial um effizient damit zu arbeiten.


    Aber ganz davon abgesehen handelt es sich um eine komplett andere Produktkategorie. Threema ist ein Messenger und Teams nicht. Das äquivalente Tool aus dem Office 365 Portfolio müsste Kaizala sein…

    Ich halte es für vollkommen normal, dass man Passwörter vergisst, die man nicht ständig benutzt. Und Threema Safe ist genau so ein Ding. Man richtet das genau einmal ein und braucht es dann ggf. erst Jahre später. Viele Möglichkeiten hat man ja nicht:

    • Ein mehrfach genutztes Passwort nutzen (schlecht)
    • Ein einfach zu merkendes Passwort nutzen (je nach Passwort vermutlich schlecht)
    • Ein Passwort im Passwortmanager machen (muss man erstmal auf dem Smartphone haben und auch in dem Moment drauf kommen)
    • Ein Supermind sein, was sich selbst viele gute Passwörter sehr gut merken kann, die man ggf. jahrelang nicht verwendet (unrealistisch für 99%)

    Da ist das Risiko einfach extrem hoch, dass man das Passwort im Falle des Falles nicht mehr hat. Ich rechne hier mit weit über 50%.


    Lösungsvorschläge, die das UX nicht negativ beeinträchtigen sind willkommen.

    Du hast m.E. eine fünfte Möglichkeit vergessen:

    • Sich seine Passwörter nach einem immer gleichen "Muster" zu erstellen, welches es einem ermöglicht das Passwort jederzeit wieder neu zu "erdenken".


    Meiner Meinung nach mit die beste Möglichkeit, sofern das jeweilige Verfahren nur einem selbst bekannt und entsprechend sicher ist. (Den Namen des jeweiligen Dienstes rückwärts zu schreiben wäre z.B. kein geeignetes Verfahren)

    Damit ist man dann nämlich nicht von zusätzlicher Software o.ä. abhängig und benötigt auch kein Elefanten-Gedächtnis.

    Sehe ich auch so. Wenn ich keine Sprachnachrichten empfangen möchte, dann sollte ich das auch einstellen können.

    Das interessante ist ja: Wenn ich mir die Dokumentation von Threema-Gateway ansehe, dann scheint es ja bereits jetzt schon so zu sein, dass es zu jeder Threema-ID eine Liste von "capabilities" gibt, also Dateitypen, die die jeweilige ID empfangen kann. Es bedarf also (offenbar) nur einer Erweiterung der grafischen Oberfläche, um das entsprechende Flag zu entfernen.

    Nur, und das ist nicht unerheblich, ist es mir im Moment nicht möglich, die anderen Eltern zu einem Wechsel zu bewegen, wenn es noch nichtmal sicher ist, dass Threema im kommenden Schuljahr noch "erlaubt" sein wird von Seiten des Schulamtes.

    Letztlich sind es doch nicht die Eltern, die du überzeugen musst, sondern die Lehrer/Mitarbeiter der Schule.

    Die sind letztlich die entscheidenden Multiplikatoren. Wenn die Lehrer den Schülern/Eltern nur noch die Kommunikation über Threema anbieten, dann müssen die Eltern entweder nachziehen oder aufs Telefon ausweichen.

    schuschu Ja genau ich meine die Gateway. Ja die Url beginnt mit https und ist auch schon erreichbar. Ich weiß nun nicht, was für eine Url sie erwarten!

    Soll es eine Url sein, welche dann auf einen leeren Ordner hinkommt?! Oder es sollten die beiden Keys in diesem Ordner drinnen sein(hat nicht funktioniert)?!

    Hast du damit Erfahrung?

    Steht doch in der Dokumentation, was genau der URL verarbeiten können muss.

    Der muss den POST mit den entsprechenden Parametern entgegen nehmen und einen 200er-Statuscode zurück geben.

    Allerdings weiß ich jetzt nicht, ob bereits beim Hinterlegen des URL geprüft wird, ob dieser eine gültige Nachricht entgegen nehmen kann. Falls ja liegt vielleicht hier schon das Problem.

    Eine tempräre ID, die sich entgültig selbst löscht, ohne Bindungen zur HauptID, ist um ein vielfaches sicherer. Zumal könnte man an jedem neuen Tag, bei jedem neuen Thema eine neue tempräre ID erstellen.

    Und damit unzählige IDs für immer verbrennen? Halte ich für keine so gute Idee.

    Ich finde es schon alles andere als schön, wenn es Leute bei einem Telefonwechsel nicht auf die Reihe bekommen ihre ID mitzunehmen und weitere IDs blockieren. :(

    Seit einer Weile tauchen ja immer mehr Apps zur Kontaktnachverfolgung und zum Veranstaltungs-Check-In auf der Bildfläche auf; allen voran wohl die App Luca, die aufgrund prominenter Werbung medial quasi eine Art Monopolstellung hat.

    Hat jemand der Krypto- und Datenschutzexperten sich diese Apps mal genauer unter die Lupe genommen und kann qualifizierte Vergleiche anstellen?

    Den Vorschlag eines Chat Imports finde ich in etwa so sinnvoll wie den Vorschlag, dass ein DVD-Player auch VHS-Kassetten abspielen können sollte. Genauso gut könnte man eine Funktion verlangen, mit der man die Nachrichten von seinem Anrufbeantworter importieren können sollte.

    Unterschiedliche Nachrichtenkanäle sind nun mal genau das: unterschiedlich.


    Davon abgesehen: Leute es geht hier um Chats und nicht um Mails. Ein Chat ist das Äquivalent einer persönlichen Unterhaltung.

    Kein Mensch bei Verstand schreibt seine Unterhaltungen mit und hebt diese permanent auf.


    Und für alle anderen hier eine Buchempfehlung: ISBN 978-3-940432-90-2 (Viktor Mayer-Schönberger – Delete)

    Und zu dem Punkt "die Bevölkerung" (sehr pauschal solche Aussagen) müsse sich mehr damit auseinandersetzen:
    das ist die Sicht der technikaffinen oder Programmierer. Leider wird viel zu wenig aus der Sicht der User gearbeitet. Eigentlich ist es die Aufgabe der Anbieter Produkte auf den Markt zu bringen, die "selbsterklärend" sind.

    Hier muss ich entschieden und massiv widersprechen.

    Es gibt absolut KEIN Werkzeug auf dieser Welt, das selbsterklärend ist. Bei allem, was der Mensch sich als Werkzeug geschaffen hat, muss eine Nutzung erst einmal erlernt werden. Das ging schon bei den ersten primitiven Äxten der Steinzeit los und zieht sich immer weiter bis in die Neuzeit.

    Nicht umsonst habe ich ein einfaches Messer als Beispiel gebracht… nur weil die „Hürde“ eine Nutzung zu erlernen womöglich besonders niedrig liegt (einfach zuschauen) und kaum wahrgenommen wird, heißt das nicht, dass Sie nicht da wäre. Ich stimme insoweit zu, dass ein Produktentwickler (nicht nur bei Software) daran interessiert sein sollte die Hürden möglichst niedrig zu gestalten, aber je höher die technische Komplexität einer Angelegenheit, desto höher wird zwangsläufig auch die Mindesthürde.


    Nicht umsonst gibt es übrigens Gesetze, dass Produkte eine Bedienungsanleitung haben müssen.

    Nein, genau das ist der Punkt. Der Durchschnittsanwender möchte sich eben NICHT mit der Materie befassen.

    Eine gewisse Resistenz gegenüber dem Lernen von Dingen scheint sich innerhalb der letzten Jahrzehnte generell in der Bevölkerung breit zu machen. Das heißt aber nicht, das man dies Dulden oder gar fördern sollte.


    Alles, was man irgendwie nutzen kann, erfordert eine gewisse Beschäftigung mit der Materie. Wer einen Fernseher benutzen will benötigt z.B. ein gewisses Grundverständnis von der Funktion (welche Seite ist die mit dem Bild) und auch der Grundlagen (was ist ein Fernsehsender und wie schalte ich zwischen diesen um). Selbst bei ganz unscheinbaren Dingen sind Grundkenntnisse erforderlich: Wer ein Messer nutzen will muss wissen an welcher Seite er es anfassen muss und welches Ende die Schneide ist. Je größer die Komplexität, desto höher die Anforderungen – wer ein Kraftfahrzeug führen will, der muss sogar eine staatlich legitimierte Lizenz (Fahrerlaubnis) erwerben.

    Um ehrlich zu sein – aber das ist jetzt ein komplett anderes Thema – bin ich auch heute noch der Meinung, dass die Nutzung von Computern und anderen netzwerkfähigen Geräten ebenfalls einen „Führerschein“ erfordern sollte. Man kann hier ebenso in gleichem Maße Leben gefährden wie im Straßenverkehr.


    In vielen Fällen läuft dieses „mit der Materie befassen“ ganz unbewusst nebenbei, so dass man es nicht gesondert wahrnimmt. Aber speziell wenn es um Elektronik geht habe ich oft den Eindruck, dass man sich hier bewusst dem Lernen verweigert.

    Ich möchte einfach alles grundsätzlich verschlüsseln, was irgendwie nach draussen geht; eine Unterscheidung bei jeder einzelnen Sache in "wichtig" und "unwichtig" halte ich weder für praktikabel (Aufwand!), noch für sinnvoll durchführbar (was ist wichtig/unwichtig?).

    Ähm. Notizen gehen doch aber nicht „nach draußen“.

    Die liegen auf deinem Gerät und bleiben auch da. Wenn das Smartphone entsprechend gesichert ist (PIN o.ä.) dann sollte das auch ausreichend sein.