Beiträge von Tristan

Stelle deine Frage öffentlich an die Threema-Forum-Community - über 3.000 Mitglieder helfen dir weiter. Los gehts!
Unterstützung von offizieller Seite erhältst du direkt bei Threema: Zum offiziellen Threema-Support

    Eine tempräre ID, die sich entgültig selbst löscht, ohne Bindungen zur HauptID, ist um ein vielfaches sicherer. Zumal könnte man an jedem neuen Tag, bei jedem neuen Thema eine neue tempräre ID erstellen.

    Und damit unzählige IDs für immer verbrennen? Halte ich für keine so gute Idee.

    Ich finde es schon alles andere als schön, wenn es Leute bei einem Telefonwechsel nicht auf die Reihe bekommen ihre ID mitzunehmen und weitere IDs blockieren. :(

    Seit einer Weile tauchen ja immer mehr Apps zur Kontaktnachverfolgung und zum Veranstaltungs-Check-In auf der Bildfläche auf; allen voran wohl die App Luca, die aufgrund prominenter Werbung medial quasi eine Art Monopolstellung hat.

    Hat jemand der Krypto- und Datenschutzexperten sich diese Apps mal genauer unter die Lupe genommen und kann qualifizierte Vergleiche anstellen?

    Den Vorschlag eines Chat Imports finde ich in etwa so sinnvoll wie den Vorschlag, dass ein DVD-Player auch VHS-Kassetten abspielen können sollte. Genauso gut könnte man eine Funktion verlangen, mit der man die Nachrichten von seinem Anrufbeantworter importieren können sollte.

    Unterschiedliche Nachrichtenkanäle sind nun mal genau das: unterschiedlich.


    Davon abgesehen: Leute es geht hier um Chats und nicht um Mails. Ein Chat ist das Äquivalent einer persönlichen Unterhaltung.

    Kein Mensch bei Verstand schreibt seine Unterhaltungen mit und hebt diese permanent auf.


    Und für alle anderen hier eine Buchempfehlung: ISBN 978-3-940432-90-2 (Viktor Mayer-Schönberger – Delete)

    Und zu dem Punkt "die Bevölkerung" (sehr pauschal solche Aussagen) müsse sich mehr damit auseinandersetzen:
    das ist die Sicht der technikaffinen oder Programmierer. Leider wird viel zu wenig aus der Sicht der User gearbeitet. Eigentlich ist es die Aufgabe der Anbieter Produkte auf den Markt zu bringen, die "selbsterklärend" sind.

    Hier muss ich entschieden und massiv widersprechen.

    Es gibt absolut KEIN Werkzeug auf dieser Welt, das selbsterklärend ist. Bei allem, was der Mensch sich als Werkzeug geschaffen hat, muss eine Nutzung erst einmal erlernt werden. Das ging schon bei den ersten primitiven Äxten der Steinzeit los und zieht sich immer weiter bis in die Neuzeit.

    Nicht umsonst habe ich ein einfaches Messer als Beispiel gebracht… nur weil die „Hürde“ eine Nutzung zu erlernen womöglich besonders niedrig liegt (einfach zuschauen) und kaum wahrgenommen wird, heißt das nicht, dass Sie nicht da wäre. Ich stimme insoweit zu, dass ein Produktentwickler (nicht nur bei Software) daran interessiert sein sollte die Hürden möglichst niedrig zu gestalten, aber je höher die technische Komplexität einer Angelegenheit, desto höher wird zwangsläufig auch die Mindesthürde.


    Nicht umsonst gibt es übrigens Gesetze, dass Produkte eine Bedienungsanleitung haben müssen.

    Nein, genau das ist der Punkt. Der Durchschnittsanwender möchte sich eben NICHT mit der Materie befassen.

    Eine gewisse Resistenz gegenüber dem Lernen von Dingen scheint sich innerhalb der letzten Jahrzehnte generell in der Bevölkerung breit zu machen. Das heißt aber nicht, das man dies Dulden oder gar fördern sollte.


    Alles, was man irgendwie nutzen kann, erfordert eine gewisse Beschäftigung mit der Materie. Wer einen Fernseher benutzen will benötigt z.B. ein gewisses Grundverständnis von der Funktion (welche Seite ist die mit dem Bild) und auch der Grundlagen (was ist ein Fernsehsender und wie schalte ich zwischen diesen um). Selbst bei ganz unscheinbaren Dingen sind Grundkenntnisse erforderlich: Wer ein Messer nutzen will muss wissen an welcher Seite er es anfassen muss und welches Ende die Schneide ist. Je größer die Komplexität, desto höher die Anforderungen – wer ein Kraftfahrzeug führen will, der muss sogar eine staatlich legitimierte Lizenz (Fahrerlaubnis) erwerben.

    Um ehrlich zu sein – aber das ist jetzt ein komplett anderes Thema – bin ich auch heute noch der Meinung, dass die Nutzung von Computern und anderen netzwerkfähigen Geräten ebenfalls einen „Führerschein“ erfordern sollte. Man kann hier ebenso in gleichem Maße Leben gefährden wie im Straßenverkehr.


    In vielen Fällen läuft dieses „mit der Materie befassen“ ganz unbewusst nebenbei, so dass man es nicht gesondert wahrnimmt. Aber speziell wenn es um Elektronik geht habe ich oft den Eindruck, dass man sich hier bewusst dem Lernen verweigert.

    Ich möchte einfach alles grundsätzlich verschlüsseln, was irgendwie nach draussen geht; eine Unterscheidung bei jeder einzelnen Sache in "wichtig" und "unwichtig" halte ich weder für praktikabel (Aufwand!), noch für sinnvoll durchführbar (was ist wichtig/unwichtig?).

    Ähm. Notizen gehen doch aber nicht „nach draußen“.

    Die liegen auf deinem Gerät und bleiben auch da. Wenn das Smartphone entsprechend gesichert ist (PIN o.ä.) dann sollte das auch ausreichend sein.

    Das hat eigentlich mit Linux oder Windows nichts zu tun; die Grundlagen sind unter jedem System gleich. Von jemandem der Linux nutzt sollte man Kenntnis über den Unterschied zwischen einer Datei und einem Verzeichnis aber eigentlich schon erwarten.
    Er muss halt die richtige Datei zum Ausführen finden und diese dann ausführen. Ich vermute mal dass diese sich in dem betreffenden Verzeichnis befindet.

    Ein Verzeichnis kann man nicht ausführen. Ausführen lassen sich lediglich Dateien.


    Der Unterschied zwischen einem Verzeichnis und einer Datei sind ja nun wirklich IT-Grundlagen.

    E-Mail nutzen in meinem Bekanntenkreis leider die Wenigsten. ;)

    Im Ernst? Wer hat denn bitte heutzutage keine E-Mail-Adresse? Das können doch eigentlich nur noch Omis und Opis sein… aber diese Zielgruppe wird ja auch mit Smartphone oder Threema nichts anfangen können.

    Ansonsten gehört E-Mail doch quasi zu den Basics sobald man sich online bewegt. (Man kann sich doch quasi nirgends einen Account ohne Mailadresse erstellen)

    Ich finde den neuen Ton auch sehr lästig und würde lieber selbst den Ton wählen dürfen. Das Abschalten von In App-Tönen ist für mich keine Lösung, sofern ich nicht zwischen Empfang und Absenden wählen kann. Für den Empfang hätte ich gerne Töne, beim Absenden brauche ich sie nicht unbedingt.

    Also mir persönlich sind die In-App-Töne ja ziemlich egal.

    Von meiner Mutter habe ich allerdings das Gegenteil gehört. Die findet den neuen Ton zum Nachrichtenversand viel zu leise und unauffällig und würde sich gerne den lauteren alten Ton zurück wünschen.

    Aber letztlich sind das doch wirklich Kleinigkeiten. Ich hab' zwar nie die Notwendigkeit für irgendwelche Design-Änderungen verstanden (sei es nun ein Jingle bei den Nachrichten, das Layout der Tageszeitung oder ein Software-Benutzerinterface), aber letztlich war es immer nur nebensächlich.

    Auch wenn ich die Funktion als solches durchaus sinnvoll finde, bin ich mir doch unsicher, ob man das hier nicht vom falschen Tool erwartet.

    Ein Messenger ist doch schlicht und ergreifend kein Konferenzsystem. Es gibt sicher Apps, die für diesen Zweck gedacht und besser geeignet sind.

    Die Idee ist zwar interessant, aber rechtlich ziemlich grenzwertig: Wenn ich als Autor in einem Chat eine Nachricht verfasse, dann will ich mich eigentlich darauf verlassen können, dass nur diejenigen diese lesen können, die zu dem Zeitpunkt auch in dieser Gruppe sind und nicht irgendwelche anderen mit unbekannten Personen, die zu einem späteren Zeitpunkt hinzu kommen.

    Ihr dürft dabei aber nicht vergessen: Bei Signal gibt es keine Prüfung, ob ein Account weiterhin aktiv ist. Die Kontakte, die ihr angezeigt bekommt könnten also genausogut die App installiert und direkt wieder gelöscht haben.

    Bei Threema wird ein solcher Account nach zwei Wochen (?) wenigstens als Inaktiv gekennzeichnet/ausgegraut.

    Diese Notbremse von WA ist ein Beweis, dass der User / Kunde mächtig ist ..... eben nicht alleine, aber in der Maße.


    Und klar ...... keiner der CEO‘s hat so wirklich Bock darauf, dass der User / Kunde seine Macht erkennt und dann auch einsetzt.

    Ich muss hier nochmal auf deine Wortwahl eingehen: Bei FB und WA ist der Nutzer nicht der Kunde. Der Nutzer ist das Produkt!

    Kunden sind die Werbetreibenden, an welche die Daten über das Produkt (die Nutzer) verkauft werden.


    Das ändert natürlich nicht viel an deiner Grundaussage: Natürlich hat das Unternehmen durchaus ein gewisses Interesse daran, dass ihm die Nutzer nicht weglaufen, genauso wie ein Landwirt nicht will, dass sein Nutzvieh ihm abhanden kommt, bevor es Zeit zum Schlachten ist. Trotzdem wird er dem Vieh aber nur so viel Freiheiten gewähren, wie unbedingt notwendig ist.

    Denkt daran: E-Mail ist kein Echtzeit-Medium. Bei einer ungünstigen Konfigurations-Kombination der beteiligten Mailsysteme kann so eine Mail auch schon mal ein paar Tage in einer Warteschlange feststecken.

    Noch besser wäre, wenn die Ersteinrichtung "werksseitig" erzwingen würde, daß bei jeder Neuinstallation immer wirklich alle 127 Einstellungen Punkt für Punkt abgearbeitet werden müssen. Das dauert dann eben etwas länger, dafür entfallen viele spätere Frustrationen. Entschuldigung für das OT, aber das wollte ich mal gesagt haben.

    Ich fürchte das würde eher den gegenteiligen Effekt haben. Die meisten Ahnungslosen würden dann schon bei der Installation das Handtuch werfen und mit „ist viel zu kompliziert“ zurück zu ihrer vorherigen App rennen.