Beiträge von JonnyDee

Stelle deine Frage öffentlich an die Threema-Forum-Community - über 4.800 Mitglieder helfen dir weiter. > Frage stellen <

    Ich hatte auch den Effekt, dass ein paar Kontakte plötzlich falsche Namen hatten. Und dann habe ich für mich festgestellt, dass glaube ich nur Kontakte betroffen waren, die auf meinem Gerät und nicht bei einem Provider (z.B. Google) gespeichert waren. Sobald ich die Kontakte vom Gerät gelöscht und stattdessen als Speicherort den Provider ausgewählt hatte, trat das Synchronisationsproblem nicht mehr auf.

    Keine Ahnung, ob das Zufall war oder nicht. Aber vielleicht hilft das ja den Bug zu finden.

    Dann mach doch vier Kreuze! Warum bringst du eigentlich dieselbe Umfrage nochmal in den Faden?

    Erstens weiß ich nicht, wo ich diese Umfrage finde -- es wurde ja leider nur ein Screenshot und kein Link gepostet.

    Und zweitens habe ich einfach auf "Zitieren" geklickt. Weiß nicht, warum das so schlimm sein soll. (Außerdem muss man dann nicht wieder bis nach oben scrollen, wenn man wissen will, was die Punkte 1-4 waren.)

    Ja, und trotzdem war es so ...

    Glaube ich Dir.

    Wollte das nur nochmal hervorheben, weil hier offensichtlich dann ein Fehlverhalten der Software vorliegt, nachdem ja zuvor klargestellt wurde, dass Du die Story eigentlich auf allen Geräten hättest sehen müssen, weil sich alle verknüpften Geräte genauso verhalten sollten, wie das Handy selbst (wovon Du ja auch von Anfang an ausgegangen bist):

    Nur auf eigenständig laufenden Signal-Instanzen.

    Also keine abweichende Konfiguration auf verknüpften Geräten oder Apps, die gar nicht eigenständig lauffähig sind wie Signal Desktop.

    Wenn ich seine Kontaktdaten nicht habe, sollte ich seine Story nicht sehen können.

    Das macht schon Sinn. Ihr müsstet mindestens einmal miteinander einen Kontakt hergestellt haben.

    Ein Erstkontakt von einem Unbekannten muss vom Empfänger erst bestätigt bzw. angenommen werden. Nur dann kann der Initiator das Profilbild und die Profilbeschreibung sehen. Und auch Stories sollten erst dann für den Initiator sichtbar sein.

    Andersherum würde ich auch erwarten, dass man die Stories des Initiators erst sieht, wenn man den Kontakt angenommen hat. Wäre interessant herauszufinden, ob das so ist. Ich bin mir nämlich jetzt gar nicht mehr sicher ob man nicht schon alles vom Initiator hat -- also sein Profilbild und seine Beschreibung (und seine interne Profil-ID, mit der die Signal App einen User eindeutig referenziert). Denn eigentlich braucht man das ja, um entscheiden zu können, ob man den Erstkontakt akzeptiert. Möglicherweise reicht das dann schon aus, seine Stories zu empfangen, auch wenn man die Kontaktaufnahme nie bestätigt hat. ACHTUNG: Reine Spekulation gerade.

    Wenn aber noch keiner jemanden versucht hat zu kontaktieren und nicht beide die Telefonnummer des anderen im Telefonbuch gespeichert hat(tte), dann sollte definitiv keiner vom anderen etwas sehen bzw. mitbekommen. Das ist sicher.

    Eine Hashfunktion ist einen kryptographische Funktion die in einer Richtung einfach zu berechnen ist (Telefonnummer => Hash).
    Die umgekehrte Berechnung (Hash => Telefonnummer) ist aber nahezu unmöglich.

    Vielleicht noch als Ergänzung:

    Eine Hash-Funktion generiert aus einer Information eine andere, die sehr viel weniger Information enthält. Deshalb kann man daraus nicht einfach wieder die ursprüngliche Information herausbekommen. Mann muss praktisch die originale Information raten, die Hash-Funktion anwenden, und dann schauen, ob das gleiche Ergebnis heraus kommt.

    Sehr vereinfachtes Beispiel:

    Hash-Funktion: Die Quersumme der Ziffern Deiner Telefonnummer

    Telefonnummer ist: 0815/4711

    Hashwert (Quersumme): 0+8+1+5+4+7+1+1 = 27

    An Threema wird nur die 27 übertragen.

    Wenn man jetzt wissen will, welche Telefonnummer zur 27 gehört, muss man nun verschiedene Telefonnummern ausprobieren, und schauen, ob bei einer die Quersumme 27 herauskommt.

    Natürlich können mehrere Telefonnummern die gleiche Quersumme haben (nennt man Kollision). Das ist bei einer kryptographischen Hash-Funktion auch so. Aber der Algorithmus stellt sicher, dass das sehr sehr sehr... unwahrscheinlich ist und die Berechnung sehr lange dauert. Trotzdem kannst Du eben aus dem Hashwert nicht mehr das Original herausbekommen, ohne auszuprobieren. Und weil die Berechnung lange dauert, kann man nicht einfach ganz schnell alle Telefonnummern, die es geben kann ausprobieren. Das würde praktisch viel zu lange dauern.

    UPDATE: Was macht Threema nun mit den Hashwerten?

    Threema wendet die Haschfunktion auf jede Telefonnummer im Telefonbuch an und lädt nur die Hashwerte auf den Server hoch. Der Server schaut nun nach, ob ein anderer User eine Telefonnummer mit einem Hashwert hat, der in der Hashwertliste Deines Telefonbuchs vorkommt. Falls ja, dann nimmt Threema an, dass Du seine Telefonnummer kennst. Wie gesagt, theoretisch könnte diese Annahme falsch sein, weil es auch eine Kollision sein könnte. Aber das ist so unfassbar unwahrscheinlich, dass das praktisch NIE passiert. Eine zufällige Kollision bei einer modernen kryptographischen Hash-Funktion ist so unwahrscheinlich, dass das wiederholte Gewinnen eines Sechsers im Lotto über unvorstellbar lange Zeiträume dagegen als vergleichsweise wahrscheinlich erscheint.

    Bei Family Link geht das leider nur global für ein bestimmtes Gerät.

    Aber guter Punkt:

    Vermutlich muss man für automatische Updates nicht nur Family Link wie oben beschrieben konfigurieren, sondern auch Threema erlauben, dass es eine APK (für den OP: die Installationsdatei für die App) installieren darf. Das ist aber Spekulationen meinerseits. Vielleicht ist das bei "eigenen" App Updates anders.

    Soweit ich weiß, musst Du den anderen Kontakt in Deinem Adressbuch gespeichert haben und Threema muss die ID des Kontakts dem Adressbucheintrag zuordnen können, damit zumindest der rote Punkt verschwindet.

    DAS ist schon krass!!!

    Jetzt kann man praktisch überall abgehört werden. Zuhause von diesen KI-Lautsprechern mit Mikro, und unterwegs von WhatsApp.

    Und man entkommt dem praktisch nicht, weil das Gegenüber mit ziemlicher Sicherheit WhatsApp nutzt. Vor allem jüngere Leute, die sich sowieso nicht mit einem unterhalten können ohne gleichzeitig mit 5 anderen in WhatsApp zu chatten. Da ist dann diese "Komfortfunktion" praktisch immer aktiv am Lauschen.

    Unglaublich 😱

    Vielleicht kann ich ja doch noch darauf hoffen, dass so eine Funktionalität kommt:

    Nedal
    17. Mai 2024 um 14:18

    Das wäre echt genial 😁

    ich verstehe nicht, warum man jedes Problem unbedingt technisch lösen muss. Bei einer E- oder Snailmail geht das doch auch nicht.

    Wenn schon immer wieder der analoge Briefkastenvergleich sein muss: Mal eben schnell ne Nachricht auf Papier schreiben, dieses in ein Kuvert stecken und ganz ausversehen die falsche Adresse drauf und ratz fatz in den Briefkasten bei der Post 3 km weiter einzuschmeissen ist halt trotzdem nicht so einfach, wie den falschen Chat auszuwählen, was zu schreiben, und abzuschicken.

    Wie wäre es denn mit etwas (mehr) Aufmerksamkeit, bevor man eine Nachricht versendet?

    Tja, warum passieren selbst den perfektesten Menschen Flüchtigkeitsfehler? Obwohl ich gerade bei Threema wegen der fehlenden Löschfunktion besonders aufpasse ist es mir trotzdem passiert.

    Ich habe erklärt, weshalb auch mein Lieblingsmessenger Threema so eine Funktion gebrauchen könnte. Stichwort Schadensminimierung. Meine Kinder werden sich jedenfalls freuen.