Beiträge von snoopy100

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    hieß die Studie "DDR"? ;)


    hieß die Studie "DDR"? ;)




    Ich habe auch nichts zu verbergen, aber trotzdem möchte ich das nicht, wir haben immer weniger ein Privat leben, ohne das

    man direkt naher noch unter General verdacht steht schlimm. sowas.

    Laut Medienberichten plant die EU, eine Verordnung, die das Hinterlegen eines Zweitschlüssels bei E2E-Verschlüsselung vorschreibt. Auf die Weise haben dann die Behörden Zugriff auf verschlüsselte Kommunikation, z.B bei WhatsApp. Der Terroranschlag in Wien dient dabei als Begründung.

    Quelle: https://fm4.orf.at/stories/3008930/

    War ja wieder klar, das man immer egal wie einen Grund findet sich Kontrollieren zu lassen, ob berechtigt oder nicht.

    Oh das ist ja nicht so schön, da muss es doch trotzdem eine Software geben die sowas bemerkt oder nicht.

    Das habe ich heute gelesen, kann man die Nachrichten mit Lesen oder abfangen.

    Wäre nett wenn das Threema-Team mal was dazu sagt, was Threema angeht?. :/


    Lg


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    Die Bundesregierung hat heute die Weichen für eine Gesetzesnovelle zur Anpassung des Verfassungsschutzrechts gestellt. Dahinter verbirgt sich die Erlaubnis für Geheimdienste, bei Messengern wie WhatsApp mitlesen zu können - trotz Verschlüsselung.

    WhatsApp.png

    Bundesinnenminister Horst Seehofer nannte die jetzt beschlossene Novelle des Verfassungsschutzgesetzes einen längst überfälligen Schritt im Kampf gegen Terroristen und militante Extremisten. Schon seit Jahren forderte Seehofer immer wieder eine Hintertür, um bei den Messenger-Diensten mitlesen zu können. Die Gesetzesnovelle regelt nun schon einmal die Möglichkeiten für die sogenannte Quellen-Telekommunikationsüberwachung (Quellen-TKÜ).

    Jeder Zweite telefoniert per WhatsApp und Co.

    Infografik: Jeder Zweite telefoniert per WhatsApp und Co.

    Vor der Verschlüsselung ansetzen - oder nach der Entschlüsselung

    Das Neue in der Regelung ist, dass die Quellen-TKÜ nun schon ansetzt, bevor die Nachrichten technisch verschlüsselt werden oder alternativ, wenn sie wieder entschlüsselt sind. Geheimdienste sollen nicht weiter ausgeschlossen sein, nur weil die Nachrichten verschlüsselt sind. In dem Beschluss der Bundesregierung wird erklärt: "Die Neuregelung zur Quellen-TKÜ erweitert die rechtlichen Möglichkeiten der Telekommunikationsüberwachung nicht, sondern sorgt dafür, dass die Täter sich der Aufklärung technisch nicht mehr durch Wahl des Kommunikationsmittels entziehen können."

    Das bedeutet, dass die Voraussetzungen wann mitgelesen werden darf sich nicht ändern. Dafür will die Bundesregierung jetzt die Optionen bei den Messengerdiensten schaffen, damit auch tatsächlich mitgelesen werden kann.

    Bundesinnenminister Seehofer: "Ich kann nicht akzeptieren, dass unsere Sicherheitsbehörden den Feinden unserer Demokratie wegen mangelnder Befugnisse hinterherlaufen. Die Zeit der Telefone mit Wählscheibe ist längst vorbei. Das Gesetz ist ein überfälliger Schritt im Kampf gegen Terroristen und militante Extremisten. Wir brauchen einen Verfassungsschutz, der auch im digitalen Zeitalter sehen und hören kann. Nur so können wir den extremistischen Geschwüren in unserer Gesellschaft etwas entgegensetzen."



    Sollte für User eine Option sein, die man dann selber einstellen kann, ob man es möchte oder nicht, so hat man selber die gewißheit

    In allen Gesprächen die ich jemals dazu geführt hat ging es im Kern nie um die 4 Euro. Geschweige denn, dass jemals wer gesagt hätte: Ok hey, 4 Euro ist massiv zu teuer, aber für 2 Euro würde ich es sofort kaufen. Punkte waren eher immer:

    * aber whatsapp verschlüsselt doch auch

    * Metadaten sind doch egal

    * och ne, nicht noch ne App

    Ach quack, wenn der Preis einmalig ist, ist das noch zu wenig, wenn dann 100% die Sicherheit garantiert ist, darf es auch Teuer werden einmalig.

    Aber da das mit der sicherheit so ne frage ist zur Zeit, ist das mit dem Preis keine frage, denn wenn die Sicherheit so ist und wird wie bei Whatsapp & Co, ist jedes Geld schon zu viel.

    Ganz ruhig! Die Freigabe des Quellcodes der App macht Threema sicherer.

    Der Quellcode ist ein ganz bestimmter Text. Dieser Text steuert die Funktionen der App und ist in einer Programmier-sprache geschrieben. Computer-experten und Informatik-experten verstehen diese Programmier-sprache. Wenn man den Quellcode öffentlich anschauen kann, kann man dem Unternehmen mehr vertrauen. Warum? Weil sich dann jeder Informatik-experte diesen Quellcode durchlesen kann und sofort sieht, wenn da bösartige Sachen hinein-programmiert wurden. Die Verschlüsselung ist dabei NICHT in Gefahr! Die Leser von dem Quellcode sehen nicht die verschlüsselten Nachrichten. Sie sehen nur, ob die Verschlüsselung funktioniert oder nicht.

    Die Freigabe des Quellcodes ist also etwas Gutes. Sie bringt mehr Sicherheit.

    Naja schaun wir mal, die Zeit wird es zeigen ob Du recht hast.

    Das Gelaber dieser Politiker, deren feuchter Traum die lückenlose Überwachung ist, ist so verlogen. Anstatt die Polizei und sonstige Dienste ordentlich auszustatten, damit die gute Ermittlungsarbeit leisten können, fällt denen nichts besseres ein, als den unbescholtenen Bürger zu zwingen die Hosen runterzulassen.

    Wenn der Schuss mal nicht nach hinten losgeht....denn auch Politiker wollen ihre Geheimnisse wahren (siehe Paradise/Panama Papers, die übrigens ohne das Abhören von eigentlich verschlüsselter Kommunikation aufgedeckt werden konnten).

    Genau deswegen ist es wichtig, Threema weiterhin dicht bleibt. Ich mag gar und gar keinen Überwachungsstadt, die sollten sich mal an der eigenen Nase fühlen.

    Vielleicht wäre es besser, wenn Threema sich nicht von irgendeiner Regierung dann machen lässt, und das mit

    dem Quellcode frei machen sich besser überlegen sollte. Ich Persönlich stehe auch Sicherheit und Privatatmosphäre die

    wird dann nicht mehr gegeben das ist klar, dann werde ich mich von Threema trennen, weil dann kann man auch

    Whatsapp nehmen das ist es gleiche dann. Ich möchte nicht unbedingt Auspioniert werden nur weil eine Behörte das so

    will, ich kann dann selbst entscheiden ob oder ob nicht.

    Kleine Amerkung zu den Investoren-Ängsten: Die Angst kommt vermutlich vor allem dann auf, wenn man an das Silicon-Valley-Startupmodell denkt, wo ein Startup ohne selbsttragendes Geschäftsmodell extrem schnell wächst, möglichst viele User sammelt und dabei viele Schulden anhäuft. Wenn dann ein Risikokapitalgeber einsteigt, will dieser die grosse Userbase zu Geld machen (denn das Potential, diese Nutzer zu Geld zu machen, gibt der Firma den Wert). Das Hereinholen von Geld passiert dann meistens über Änderungen am Produkt, in der Regel auf Kosten der User, entweder über Bezahlfunktionen, Verkauf von Daten, oder anderen Anpassungen. Es geht auch mir so: Wenn ein US-Startup mit einem Gratisprodukt, welches bisher kein Geld gemacht hat, von einem Investor übernommen wird, gehe ich meistens von lukrativen aber negativen bis katastrophalen Veränderungen aus.


    Threema hingegen hat seit 8 Jahren ein selbst-tragendes Geschäftsmodell (zuerst einmalige Zahlungen von Usern, dann wiederkehrende Zahlungen von Firmen für Threema Work, mit einer inzwischen ziemlich ansehnlichen Liste von grossen Referenzkunden). Ein Investor muss nicht zuerst das Geschäftsmodell ändern, damit die Firma Gewinn abwirft, denn sie tut dies bereits. Es geht hier um eine Beteiligung, nicht um Risikokapital. Da setzt man auf langfristig nachhaltiges Wachstum. Und darin war Threema bisher nicht allzu schlecht. Mehr Mittel ermöglichen aber auch, Projekte und neue Ideen schneller umzusetzen.

    Ja ist ab zu warten, was wirklich passiert, keine sagt wo bleibt der Server und wie lange werden die Metadaten gepeichert. Wenn das nicht

    klar ist kann man wie Herr Edward Snowden, das Tool Signal nehmen wo er auch dran beteiligt war, da kann man von aus gehen das

    da nicht dran kommt.