Beiträge von rugk

Stelle deine Frage öffentlich an die Threema-Forum-Community - über 3.000 Mitglieder helfen dir weiter. Los gehts!
Unterstützung von offizieller Seite erhältst du direkt bei Threema: Zum offiziellen Threema-Support

    Netzneutralität ist aber nichts optionales, weil man es aus Spaß anbietet. Und wenn du das Paket nicht nutzt, ist es ja auch gut und schön. Der Punkt ist ja eben, dass andere es deswegen erst recht nutzen, weil sie meinen damit einem Mehrwert zu haben/Geld zu sparen. Was, wie aber gezeigt wurde, auf langfristige/dauerhafte Sicht natürlich nicht so ist, zumindest gesellschaftlich. Vielleicht sparst du als Einzelperson, aber dafür bleiben halt auch die gesamten Datenvolumenpreise hoch.
    Kartellrecht funktioniert nicht mit "Der Nutzer muss ja diese wettbewerbsschädigende Funktion nicht nutzen". Das ist nicht auf individueller Ebene lösbar.

    Ich glaube den Begriff "Status" gab es wohl schon immer. Und wenn es der MSN Messenger war, die Funktion ist nicht so neu.

    Das ist unwahrscheinlich, weil Threema dann eine neue Desktop-/Linux-App entwickeln müsste. Aber der Vorteil wäre natürlich: Es gäbe dann eine Desktop-App für Threema.


    Du müsstest aber folgende Möglichkeiten haben, Threema dennoch nutzen zu können:

    • Du könntest versuchen die Threema-Android-App via Anbox zum Laufen zu bekommen.
    • Oder du nutzt die App auf einem anderen gerät und nutzt dann Threema Web.
    • Oder du nutzt den inoffiziellen Desktop-Client openMittsu.

    Exakt, der Artikel beschreibt doch die Idee sehr eindeutig: WhatsApp verbietet den aktuellen Versand von Nachrichten von Firmen, wield iese FIrmen bitteschön die kostenpflichtige API nutzen sollen. WhatsApp will ja auch Geld machen (endlich mal Profit sollte es nach der Übernahme von Facebook ja mal abwerfen.), und sowas hilft neben der Werbung ab 2020 natürlich.

    Übrigens gibt es noch mehr Methoden: Bei Android kannst du bspw. mehere Nutzer erstellen und ein Arbeitsprofil pro Nutzer (siehe App Shelter bspw.). In jedem dieser Bereiche lässt sich dann sowohl Threema als auch Threema Work verwenden. Somit kann man unter einem Nutzeraccount schon mal bis zu 4 Threema-Instanzen mit eigenen IDs verwenden.

    Werden denn private Daten über die Verteilerlisten gesendet?
    Wenn ja, dann ist in der Tat Threema Gateway das Beste, das kann Ende-zu-Ende-Verschlüsseln. Es benötigt allerdings etwas Implementierungsaufwand (oder zumindest die Bedienung eines Kommandozeilenprogramms) und es wird ja pro Nachricht abgerechnet/bezahlt.


    Alternativ würde ich Threema Broaadcast empfehlen, das ist das, was in diesem Thread erwähnt wurde, nur zu der Zeit noch nicht existierte. Damit kann man im Web-Interface einfach alles verwalten. Siehe: https://broadcast.threema.ch/de

    Benutzt ihr Threema Education (bzw. Threema Work, ist das ja intern)? Denn wenn dem so ist, sind da glaube ich credits für ein Threema Gateway enthalten, es wäre also möglich das aufzusetzen. Oder, viel besser, Threema Broadcast. Dies ist einfacher zu bedienen und wohl auch bei Threema Work dabei.


    Wobei es natürlich dann darum geht, einfach an alle IDs mit einmal zu schreiben. Wer zu dem Zeitpunkt dann noch nicht angemeldet ist, bekommt die Nachricht sicher nicht.


    In jedem Fall sollte es wohl das schwierigste sein, alle Threema-IDs da hinein zu bekommen. Aber evt. macht das auch Threema Broadcast automatisch, wenn ihr Threema Work verwendet.
    Und zur Not ist die Nachricht nicht individualisiert, eine einheitliche Nachricht wäre ja auch schon etwas.

    Und genau deswegen finde ich es auch gut, dass Threema nicht dabei ist. Hier ist wohl der letzte Stand bzgl StreamOn:

    Zitat


    Gesetze brechen zahlt sich aus – wenn man einen langen Atem und eine gute Rechtsabteilung hat. Seit Jahren verletzt die Telekom Deutschland mit dem Produkt StreamOn ungestraft die Netzneutralität und macht dabei ein gutes Geschäft.


    Und hier auch noch ein interessanter Artikel dazu: Netzneutralität: Wie StreamOn & Co. die Mobilfunkpreise in die Höhe treiben

    Also bitte nicht alle "Open-Source"-Angebote verallgemeinern. Du sprichst hier über Open-Source-Messerger bzw. exakt über Telegram, Signal, Wire und Matrix.
    Und das Posting ist auch sehr verkürzt bzw. stellt ein paar Dinge zu zusammenhängend ohne Kommentar da, dass es komisch ist.


    Was du ansprichst: Das Funding. (Und ja, klar, große Messenger zu entwickeln kostet üblicherweise Geld.)
    Was stimmt: Ja, viele Messenger (zB Wire) benutzen dazu Venture Capital, also Risikokapitalgeber.
    Was zB nicht stimmt: Einige "Details" des Postings. Signal wird zB hauptsächlich durch Spenden finanziert. Bzgl Wire weiß ich auch: Janus Friis war Skype-Mitbegründer ja. Ich glaube aber jetzt hat er nicht mehr viel mit Skype zu tun.
    Zu den anderen genannten Messengern kann ich nichts sagen.


    Und ja, im Gegensatz dazu hat Threema ein sehr transparentes Finanzierungsmodell.



    (Und Forenpostings sind übrigens jetzt auch nicht eine super Quelle, auch wenn das im großen und ganzen stimmt.)

    @"halomile" Super, das ist schön zu hören und freut in diesem Forum sicher viele Leute.


    Wenn du direkte Fragen hast oder ähnliches lohnt es sich vielleicht einen extra Thread aufzumachen (es gibt hier im Forum einen extra Bereich zu "Threema Work", der sollte sicherlich passend sein), denn wenn man hier in einem alten Thread kommentiert, sieht das nicht jeder unbedingt.


    Aber zur eigentlichen Frage: Sicher helfen dir die offiziellen Dokumentationen von Threema Work weiter. Ausrollen kann man via MDN oder manuell, indem Nutzer die App downloaden und einen Code eingeben.

    Nein, die FPS (frames per second), also die Wiederholungsrate hängt eher nicht von der Webseite ab. Das liegt eher am Bildschirm/Monitor.Also da evt. die Einstellungen prüfen.


    Ansonsten wäre die Frage, ob es wirklich nur durch die beiden Web-Dienste ausgelöst ist und nicht ein allgemeines Phänomen ist (egal welche Webseite du nutzt), oder es nur dadurch ausgelöst wird, weil du viel Zeit auf den Seiten verbringst, und viel darin schreibst/dich konzentrierst.


    Wenn du im Dunkeln viel nutzt, hilft evt. ein dunkler Webseitenton (zB via Add-ons wie Dark Reader) oder der Blaulichtfilter auf deinem Betriebssystem.
    Übrigens, bzgl. eines dunklen Modi in Threema-Web, siehe: https://github.com/threema-ch/threema-web/issues/9

    Okay, danke, stimmt die default Grenze war 16 Jahre, nur können Mitgliedsstaaten diese auf bis zu 13 Jahre herunter setzen. (Öffnungsklausel)


    Wie dem auch sei, in Deutschland ist es 16 Jahre.


    Aber die Threema-FAQ ist spannend, denn:



    Zitat


    Threema kann aber anonym genutzt werden, und in diesem Fall ist keine Einwilligung erforderlich.



    Im Bereich der API/Schnittstellen beziehe ich mich vor allem darauf, dass so die Daten ja von 'jedem' im bigdata Sinne genutzt werden können.
    Also ich setze einen server auf und Schlüsse mich an das System an. So kann ich ja auf die Daten der anderen Server zugreifen (zumindest die öffentlichen wenn man nicht gesperrt ist). So kann man diese Daten sammeln.


    Ja klar. Kannst du ja aber bei zentralen Servern genauso, bzw. falls es mal einen Server breach geben sollte, noch einfacher. Da kannst du als zentraler Server auch nur API-Limits setzen oder so.
    Die dezentralen Servern sind da vlt. insofern schwieriger, dass du erst einmal heraus finden musst, welche Server es wo gibt. Sicherlich auch nicht so schwer, und lässt sich scannen/mappen, aber naja… Im Endeffekt ist das Ergebnis gleich. Soll heißen: Was du öffentlich im Internet postest, ist öffentlich! Für jeden. Und das ist immer so.
    Bei den dezentralen musst du es ja aber nicht unbedingt öffentlich posten und dann nur noch einem oder zwei Serveradmins vertrauen, dass sie dich nicht betrügen. Also auch da würde ich vorsichtig sein. Aber wir im Threema-Forum kennen ja bessere Wege sicher zu kommunizieren. ;) Und soziale Netzwerke sind IMHO eben auch nicht dafür da, sicher zu kommunizieren, dafür gibt es halt Messenger/privatere Dinge.



    Oder gibt es eine Kontrollinstanz, die prüft wer sich an das System anschließen kann?


    Natürlich nicht, denn das wäre ja zentralisiert. Das würde alles ad absurdum führen. Jeder kann sich an das Netzwerk anschließen. Wenn du natürlich nur einen Spam-Server betreibst, wirst du aber von anderen sicherlich ausgeschlossen werden. Das ist eine dezentralisierte Entscheidung.



    Zudem kann, wie du sagst, ein einzelner Server ausgesperrt werden. Bedeutet, man ist abhängig vom Serveradmin, wie viel man sieht. Natürlich will ich auch keine. Hate oder spam haben. Aber es kann ja auch sein, dass der serveradmin andere ihm nicht zusagende Server sperrt. Dies ist für den Nutzer nicht ersichtlich.


    Naja, du merkst es schon wenn keine Nachrichten von dem Server mehr ankommen. Bzw. merkst du es bestimmt an Fehlern, wenn du solchen Nutzern folgen willst.
    Viele Admins machen das auch transparent.


    Aber:
    1. Ist das bei zentralen Netzwerken genauso. Nur noch intransparenter, denn wenn du da gesperrt bist, sieht dich niemand mehr und niemand kann sich beschweren. (Du hast keinen eigenen Server, auf dem du sichtbar bist.)
    2. Ist das, was du vlt. für nachteilig hältst, gerade ein Vorteil IMHO: Das Vertrauen (siehe 1.) wird dezentralisiert auf einzelne Serveradmins, statt eine große Firma. Du kannst immer auf einen anderen Server umziehen, wenn dein Serveradmin zu viel blockiert.



    Zudem, sagt ein Betreiber eines zentralisierten Netzwerks ggf. das er nichts logt. Wer sagt aber, das es keiner der dezentralen Server tut? Es gibt keine gemeinsamen Werte.


    Hier sehe ich auch keinen Unterschied. Du musst in beiden Fällen den Serveradmins vertrauen, ob/was sie loggen. In beiden Fällen können sie lügen. In beiden Fällen ist das normalerweise irgendwo vermerkt (und wenn es die Datenschutzerklärung ist).


    Bedenke: Auch große Firmen/NGOs können ja Mastodon-Instanzen bspw. laufen lassen. (und machen das auch) Du musst also nicht unbedingt Einzelpersonen vertrauen. Aber es ist eben deine Entscheidung. Im Extremfall setzt du einfach deinen eigenen Server auf, und vertraust somit nur noch dir selbst.
    Genau das alles ist es doch, was Dezentralität bedeutet. Du hast eben die Wahl, der Firma Google Inc bspw. nicht zu vertrauen, aber das Netzwerk nutzen zu können.
    (Kann man ja auch gut mit E-Mail vergleichen.)


    Naja ich sehe bisher nicht den Vorteil (vor allem in der usability) in dezentralen webs.


    In dem Fall: dezentrale soziale Netzwerke.



    Preferiere wenig schnitstelken und alles dich beieinander.


    Schnittstellen: Meinst du APIs? Die sind standardisiert, also exakt die selben ("wenige").
    Sicherlich beziehst du dich aber auf die Benutzeroberfläche: Aber dass ist dann sicher nur vorherige schlechte Erfahrung. In guten Netzwerken merkst du kaum, dass es dezentralisiert ist. Es ist hübsch, eine Oberfläche und alles "beieinander".


    Und Diaspora finde ich zB persönlich auch recht hässlich, von der Benutzbarkeit.


    ---


    Hier mal ein paar Vorteile dann:

    • wie bereits gesagt: Datenschutz. Es gibt keinen single-point-of-failure. Die Daten bleiben bei den einzelnen Servern.
    • bessere Moderation: Jeder Serveradmin & (evt. Mod-Team) moderieren ihren eigenen Server und das lässt sich besser schaffen, als in einem zentralisierten Netzwerk.
      Und zur Not lassen sich auch ganze Server blocken, falls dies bspw. ein Spam- oder Nazi-Server ist. Diese Entscheidungen werden immer von eigenen Serveradmins getroffen, es bleibt also alles dezentralisiert.
    • Dezentrales Machtmonopol: siehe vorherigen Punkt.
    • Auf Dezentralität basiert das Web: egal, welche alten Standards du dir anschaust, das Web wäre nie so groß geworden, wäre es nur von einem oder wenigen Playern beherrscht vor. Und, ActivityPub führt diese Geschichte einfach fort, und versucht gegen die Zentralisierung des Webs etwas zu tun. Es ist ja übrigens auch (erst) etwas mehr als ein Jahr alt.