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Threema Education
#1
Dies kam gerade über den Threema Channel rein:

Threema Education
Instant Messaging ist nicht nur bei Schülern hoch im Kurs, immer häufiger setzen auch Lehrpersonen die beliebte Kommunikationsform ein. Konventionelle Chat-Apps sind für schulische Zwecke allerdings aufgrund des mangelhaften Datenschutzes ungeeignet.
Threema unterstützt Bildungseinrichtungen bei ihrem Engagement für besseren Datenschutz: Mit Threema Education profitieren berechtigte Organisationen von 60% Preisnachlass im Vergleich zu Threema Work Enterprise.
Mehr erfahren: https://three.ma/edude

Ich finde es toll, dass Threema das Angebot macht.
Sicherheit & Datenschutz wird immer wichtiger.
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#2
Spannend, das neue Angebot.
Ich frage mich, wie das nun funktionieren soll. Sollen z.B. Schüler nun monatliche Gebühren von ca. 60 Cent zahlen? Ist so etwas überhaupt zulässig? Ich bezweifle das und vermute auch, dass dazu sicher die wenigsten Leute bereit sind.
Kann nach der neuen Datenschutzverordnung nicht das normale Threema auch in Bildungseinrichtungen genutzt werden?
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#3
"Threema Education" entspricht der "Threema Work Enterprise"-Version. Diese bietet gegenüber der regulären Consumer-Version Zusatzfunktionen wie User- und Adressbuchverwaltung, In-App Logo, MDM-Support und einiges mehr.

Aktuell nutzen viele Schulen Whatsapp-Gruppen um die Klassen zu organisieren. Das ist ziemlich sicher nicht legal aufgrund der Datenschutz-Praktiken von Facebook. Die Kosten pro Schüler und Jahr wären hier unter 8€. Vergleich: Slack EDU kostet 12-22€ pro Schüler/Jahr.
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#4
Dass WhatsApp in der Schule nicht legal ist, ist klar. Ist ja auch in verschiedenen Bundesländern ausdrücklich verboten. Aber die Kosten von 7,68 € pro Schüler ergeben bei einer Klasse von 30 Schülern schon 230 €. Und das für nur eine Klasse.
Ich finde es auch schwierig, wenn auf den schülereigenen Handys eine App installiert wird, die dann aber Schuleigentum ist.

Auf der einen Seite finde ich das Projekt begrüßenswert, auf der anderen Seite aber für unrealistisch. Mal sehen, was daraus wird.
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#5
Ich finde den Gedanken zur Kostensenkung für Schulen auch toll. Ich würde da aber auch eher an die normale Threema App denken.
Mal schauen wie es weiter geht.

In den meisten Klassenchats wird dann auch schnell mal vom Thema Schule abgewendet und man diskutiert auch mal schnell über Anderes.
Somit sehe ich da eher die normale Threema Version.
Aber wie bereits geschrieben: Einfach mal abwarten!
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#6
(04.04.2018., 13:43)robin schrieb: Somit sehe ich da eher die normale Threema Version.

Die müsste aber von jedem Kind separat gekauft werden. Und die meisten werden keine Kreditkarte verlinkt haben.

Threema Education hingegen kann von der Schulleitung zentral lizenziert und verteilt werden. Lizenzen/IDs für Schüler und Lehrer die die Schule bereits verlassen haben, können auch wieder widerrufen werden.

Man kann auch das Hinzufügen von IDs ausserhalb der Schule unterbinden. Möglicherweise etwas, was die Schulen wollen.
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#7
Gerade die öffentlichen Einrichtungen sollten auch auf offene Lösungen setzen, somit scheidet Threema hier aus. Da ist mit in diesem Fall sogar die klassische E-Mail lieber.

Ich sehe nicht DEN Grund, warum eine Schule Threema kaufen sollte. Wenn es um SCHULISCHE Themen geht, kann man diese auch per E-Mail verteilen oder durch Plattformen wie "moodle". Wenn es um privates Messaging geht, ist das wieder eine andere Sache. Dafür gibt es aber die normale Threema-Version.
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#8
Zitat: Threema ist immer noch besser als WhatsApp, Slack oder Moodle.

Moodle ist nicht schlechter als Threema, da Moodle Open-source ist und auch einen anderen Anwedungszweck bedient. Deshalb würde ich sie auch nicht direkt miteinander vergleichen.
Oder kannst du mir einen Grund nennen, warum Moodle nicht gut ist?


Was andere auch schön erwähnten, ist Threema für Schulen aus meiner Sicht zwar besser als Whatsapp und co., aber wenn möglich sollten man doch versuchen auf open-source Dienste, vor allem jene, die dezentral und selbst zu hosten sind, setzen. Dies sind vorallem zurzeit Matrix und Jabber. Leider haben diese beiden System noch einige Nachteile, wodurch die Akzeptanz vielleicht sinken würde.
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#9
So langsam bestehe ich aber auf eine Gewinnbeteiligung oder ein Beraterhonorar. Zwincker


(24.04.2017., 10:04)threemat schrieb: Vielleicht sollten die Threema-Macher sich überlegen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen eine entsprechende Lösung anzubieten. So kommt man auf die Geräte der jungen Leute, denen der Datenschutz sonst nicht so wichtig ist und wenn dann erstmal ganze Schulen damit ausgestattet sind...

Man könnte die Work in eine "Edu" Version umbauen. Nur günstiger und vielleicht mit integrierten Gateway/Broadcast Funktionen. (Essensplan, ausgefallene Stunden, Schulfrei, etc... all das liese sich doch prima über einen Messenger verbreiten)


Als erstes würde ich in einem Pilotprojekt mal eine Schule kostenlos mit Lizenzen versorgen und dann das Projekt anpassen.


Vielleicht hat man nun aber auch verstanden, dass man sich so zukünftige Kunden "heranzüchtet".

Apple macht es ja z.B. mit der Ausstattung der Klassen mit Tablets, etc. nicht anders.
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#10
Ich habe mich sehr gefreut als die Überschrift über meinen Bildschirm schwebte.

Dann allerdings die Enttäuschung (ja ich weiß - es muss auch Geld mit Aufrechterhalten der Dienste verdient werden), dass es monatliche Kosten sind.. wie wäre es mit Schüler-Lizenzen - und hier Rede ich nicht von Berufsschulen - für einen einmaligen 60% Preisnachlass auf die App.

Die Schule könnte ja immer noch für die Verwaltungsebene an Kosten beteiligt werden.
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#11
Häufig wird ja auch zwischen Eltern und Lehrern, sowie auch unter Eltern untereinander in einer Klassengruppe mitttels WhatsApp kommuniziert. Threema Education bietet dafür noch keine Lösung. Aber genau für das Problem braucht man eigentlich eine Lösung!
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#12
Moin,
also Email sehe ich nicht wirlich als gute Alternativa an, da in diversen Gruppen manchmal auch sensible Daten verschickt werden.
Email-Verschlüsselung ist jedenfalls nicht sooo einfach und problemlos, wie immer getan wird. Ich ärgere mich immer noch darüber, dass ich verschlüsselte Mails nur auf dem Laptop ansehen kann. Da meine Android-Mailapp keine Verschlüsselung beherrscht und auch im Browser nicht entschlüsselt wird, sehe ich dort nichts - nur eben, dass eine verschlüsselte Mail vorliegt. Gute Mailapps kosten eben auch Geld (Ich habe allerdings auch eine Bezahl-Mail-App - blöderweise immer noch ohne Verschlüsselung).
Gut... ich kann prinzipiell damit leben. Wer schreibt denn privat noch viele Mails... Aber fragt mal im Bekanntenkreis, wer Mailverschlüsselung benutz. So gut wie niemand.

Die Kosten für Threema Education würden ja prinzipiell auch nicht auf die Schüler zukommen, sondern auf die Schule. Wenn die etwas auf Datenschutz hält, wäre das schon machbar. Ob das wirklich angenommen wird - oder illegalerweise weiterhin WhatsApp benutzt wird, "weil das ja jeder hat" smile6, steht auf einem anderen Blatt...
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#13
(05.04.2018., 07:09)Miaz schrieb: Da meine Android-Mailapp keine Verschlüsselung beherrscht ......

Danke für die Vorlage... ich konnte es schon lange nicht mehr schreiben.... Extreme Freude

R2Mail2 kanns....

(nein, ich bekomme kein Geld für die Werbung  Lächeln  )
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#14
Diese Diskussion geht völlig am Thema vorbei. Wieso wird hier eigentlich "Email" mit "Messenger" verglichen?
Das wäre in etwa so, wenn man Ferarri mit einem Trabbi vergleichen würde und sich wundert, dass der Trabbi langsamer ist, als der Ferarri.
Hier werden wieder völlig unsinnige Vergleiche geschrieben, die miteinander überhaupt nichts zu tun haben. smile6

Threema hat erkannt, dass viele Schulen, Lehrer, Kinder und Eltern durch die Benutzung von WhatsDreck illegal handeln und versucht nun mit Threema Education einfach auch das jüngere Publikum, deren Eltern sowie Schulen bzw. öffentliche Einrichtungen zu erreichen und damit auch die Welt wieder ein bisschen "sicherer" zu machen.
Und natürlich kann man da auch eine normale Threema-Lizenz nutzen, aber wie oben schon erwähnt wurde, haben gerade Kinder und Jugendliche (und oft auch Erwachsene, erlebe ich in meinem Umfeld auch immer wieder) keine Möglichkeit im PlayStore oder im Threemashop eine Bezahlmöglichkeit zu hinterlegen.
Den einzigen Vergleich den man hier nur machen kann ist WhatsDreck <-> Threema.
Alles andere geht völlig am Thema vorbei!
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#15
(05.04.2018., 13:18)schuschu schrieb: Ist Email der Trabbi oder der Ferrari?
Was hat das jetzt mit dem Vergleich WhatsDreck <-> Threema zu tun? smile6
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