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Threema Education
#16
Ich verstehe die Diskussion bzgl. "offenes System" nicht, auch wenn ich die Intention nachvollziehen kann und in meiner kleinen idealen Welt wäre das natürlich auch offen. Aber wenn man mal in die Realität schaut: Welches Betriebssystem nutzen Schulen nochmal? Aaah, richtig! Auf jeden Fall nicht Linux.
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#17
(06.04.2018., 12:40)lgrahl schrieb: Ich verstehe die Diskussion bzgl. "offenes System" nicht, auch wenn ich die Intention nachvollziehen kann und in meiner kleinen idealen Welt wäre das natürlich auch offen. Aber wenn man mal in die Realität schaut: Welches Betriebssystem nutzen Schulen nochmal? Aaah, richtig! Auf jeden Fall nicht Linux.

Wahrscheinlich weicht meine Vorstellung, was Schulen machen sollten, weit von der Realität ab.

Aber ich war mal auf einer Schule mit Ubuntu Schulrechner. Lächeln
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#18
(06.04.2018., 13:24)schuschu schrieb: Trotzdem ist auf vielen Schulpcs OpenOffice und Gimp installiert. Während man zwar während der Schulzeit zu Windows gezwungen wird, ist man in seiner Freizeit völlig frei welches Betriebssystem man verwenden möchte.

Ich persönlich habe nie Lehrpersonal irgendwas anderes als Word oder Excel nutzen sehen und das wurde dann auch gelehrt. Abgesehen davon: Es ist relativ egal, was du in deiner Freizeit machen kannst. Es tritt ein Gewöhnungseffekt auf und konsequenterweise arbeiten die meisten Leute dann auch damit zu Hause. Ich selbst habe auch lange dafür gebraucht, auf Linux zu wechseln. Und ich bin sehr Open Source Affin...

(06.04.2018., 13:24)schuschu schrieb: Und spätestens an der Uni hat man auf ziemlich allen PCs die Wahl zwischen Windows und Linux.

Na, aber sowas von überhaupt nicht. Häufig wird man sogar zu Windows-Software gezwungen:
  • Die PC-Pools in der FH-Münster sind Windows only. In der Uni Münster genauso.
  • LibreOffice/OpenOffice ist nicht in allen PC-Pools installiert
  • Matlab
  • SPSS
  • SPS-Programmierumgebungen
  • CAD-Programme
  • Vorgaben der Lehrpersonen, dass Dokumente in docx-Format einzureichen sind
  • Vorlagen in Formaten, die inkompatibel sind mit LibreOffice (alleine dafür habe ich zig Beispiele, z.B. das Arbeitszeiterfassungssystem, für das ich ständig in die PC-Pools der FH muss :/ )
  • Schrottige VPN-Software

Und das ist Erfahrung aus nem Informatikstudiengang, wo zumindest die Labore häufig irgendeine Linux-Distro fahren. Wenn ich da in andere Fachbereiche gucke, sieht das wesentlich gruseliger aus.
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#19
Da muss ich jetzt gerade schmunzeln, wenn ich den Beitrag von @lgrahl lese. Freuen

Gerade eben musste ich mich nämlich über VPN mit dem Hochschulnetz verbinden und die VPN-Software ist in der Tat Müll. PC in den CIP-Pools auch alle Windows, man kann Linux zumindest in einer virtuellen Maschine starten (die PCs benutze ich aber sowieso ungerne, weil immer irgendwas nicht so funktioniert wie gewollt). Vorgaben, dass man eine .docx-Datei abgeben soll. Für nen Kurs brauchte man nen Windows-Rechner, weil man eine proprietäre, uralte, schlechte Software installieren musste, die nur unter Windows läuft. Es könnte also wirklich besser sein.

Nicht falsch verstehen, proprietäre Software ist nicht unbedingt schlecht, manchmal sogar DEUTLICH besser als quelloffene Programme. Zum Beispiel finde ich persönlich Microsoft Office deutlich benutzerfreundlicher als LibreOffice. Aber man hat halt nicht immer Zugriff darauf bzw. bestimmte Software WILL man einfach gar nicht nutzen.
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#20
Threema Education kostet jetzt, wie die normale Version, nur noch einen einmaligen Beitrag.

Zitat:Mit Threema Education haben wir kürzlich erfolgreich eine sichere und datenschutzkonforme Chat-Lösung für Schulen und Bildungseinrichtungen eingeführt.

Jetzt wird Threema Education noch attraktiver, denn ab sofort fallen keine wiederkehrenden Kosten mehr an. Ein einmaliger Kauf genügt, um die Privatsphäre von Schülern, Eltern und Lehrpersonen beim Chatten dauerhaft zu schützen. Auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren berechnet, kostet eine Lizenz nur CHF 1.82 (€ 1.58) pro Jahr für einen Nutzer.

Mit Inkrafttreten der neuen EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) ist eine rege Diskussion darüber entbrannt, ob die Nutzung von Chat-Diensten zu schulischen Zwecken legal ist. Aufgrund des kompromisslosen Datenschutzes ist die Verwendung von Threema in der Schule unbedenklich und konform mit der DSGVO.

Weil Threema weder eine SIM-Karte, noch eine Handynummer voraussetzt, ist die App auch bestens für Schul-Tablets geeignet.

Mehr erfahren und Threema Education gleich unverbindlich testen
https://threema.ch/de/blog/posts/grunde-...-education
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#21
"* Auf eine Nutzungsdauer von fünf Jahren berechnet, kostet eine Lizenz nur 1.82 CHF pro Jahr für einen Nutzer. Der effektive Preis pro Lizenz ist 9.10 CHF. Die Nutzungsdauer ist unbegrenzt."

Wenn die Nutzungsdauer unbegrenzt ist, dann kann man Threema Work Education dann auch später als erwachsene Person nutzen. Oder verstehe ich da etwas falsch?
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#22
Bleibt Eigentum der Schule und kann an andere Schüler weitergegeben werden.

Getapatalked mit S7
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#23
Aber kann der abgehende Schüler die ID weiterverwenden?
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#24
... Die ID ja, die Lizenz evtl. nicht.
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#25
Und wie soll das technisch ablaufen? Der Schüler verläßt die Schule, wann und wie wird das Threema dann deaktiviert? Wie geht es dann weiter?
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#26
Wenn die Lizenzen übertragbar sind, frage ich mich, wie Threema dauerhaft Geld damit verdienen möchte.

Mal ein Beispiel:
Angenommen 10 Schulen mit je 200 Schülern verwenden Threema Education, macht dann also 2000 nötige Lizenzen, also 15800 € (2000 x 7,9 €). Diese Schulen werden aber nie wieder Lizenzen kaufen müssen. Versteht mich nicht falsch, ich finde das für die Schulen großartig, aber frage mich lediglich wie nachhaltig das ist. Und 15800 € sind jetzt auch nicht die Welt, in der Schweiz wahrscheinlich zwei (gute!) Monatsgehälter.
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#27
Nun, wenn die Schulen die Lizenzen behalten, dann heißt das in der Folge, dass wenn du aus der Schule raus bist, du kein Threema mehr hast. Zuvor hattest du dich aber X Jahre daran gewöhnt. Wie man ja bei WhatsApp sieht, ist genau eine solche "Gewohnheit" ja ausschlaggebend. Also hast du eine gewisse Anfangszeit zu überbrücken, danach aber jedes Jahr Schulabgänger, die danach mit hoher Wahrscheinlichkeit Threema privat kaufen. Sie kennen es ja und wissen, was sie davon haben.
Wenn sie dann dort ihre bisherige ID wieder einspielen können, dann ist die Sache doch klar. Ich halte das für eine verdammt gute Idee, die auch gleich eine Rechtssicherheit für Schulen und Lehrer mit sich bringt.
Plus, du sorgst für immer mehr User über die Zeit, einem der Argumente von vielen, Threema nicht zu nutzen, weil es ja eh keiner nutzt. Also sehr stimmig das Ganze, jetzt braucht es noch ein wenig um anzulaufen. Zwincker
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#28
Ich finde das auch gut.
Kenne mich zwar nicht mit Threema Education aus, aber ich könne mir vorstellen, dass die Versionen, da sie ja der Schule gehören, auch irgendwie von der Schule administriert werden müssten. Somit könnte ausgeschlossen werden, dass Versionen von Exschülern illegal weiter genutzt werden.
Aber wie gesagt, ist das nur meine Idee - keine Ahnung ob das wirklich so ist..

Getapatalked mit S7
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#29
Der Work-Login sowie Work-IDs können vom Work Admin revoked werden. Das ist dann sinnvoll, wenn die ID nur für schulische Nutzung gedacht ist und nach Ende der Schulzeit nicht mehr funktionieren soll.
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#30
Aha - also doch so wie ich das gedacht hatte. Lächeln

Allerdings wäre es doch günstig, wenn die ID erhalten bleiben könnte und dann in eine normale Threema-Version wiedergergestellt werden könnte. Dann können die Schüler auch später wie gewohnt in Kontakt bleibben.
Ist das so?

Ich nehme an, wenn sich Schüler lange Zeit mit Threema beschäftigen, dann könnten die das - im Gegensatz zu vielen anderen Usern - auch hinbekommen ... Zwincker Grinsen

EDIT: Sorry... Musste sein...Grinsen
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