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Geld senden / empfangen mit Threema
#1
Guten Morgen,

mein Vater ist öfter geschäftlich in Asien unterwegs.

In Asien wird hauptsächlich 'WeChat', was im Grunde gleichzusetzen mit 'Whatsapp' ist, genutzt.

'WeChat' bietet aber u.a. die Funktion Geld zu senden und zu empfangen.

In Hong Kong beispielsweise wird quasi kein Bargeld mehr genutzt, weil selbst kleine Eisdielen, Bahnstationen und Läden die Bezahlfunktion von 'WeChat' nutzen.

Unter Freunden und Bekannten ist es so auch einfach Geld zu versenden.

Ich kann mir vorstellen, dass dies ein nächstes großes Feature von Whatsapp werden könnte.
Das wäre zumindest der nächste logische Schritt.

Wenn es soweit kommen sollte, sind unter datenschutztechnischer Sicht zusätzlich auch die Geldgeschäfte für Wahtsapp nachvollziehbar.

Genial wäre es, aus meiner Sicht, wenn Threema eine sichere und datenschutztechnisch gut gelöste Funktion bieten würde, noch bevor Whatsapp es anbietet.

So kann Threema ein Vorreiter im Raum Deutschland - Europa werden.


Den einzigen Nachteil, den ich momentan sehe ist, dass Kriminelle die Anonymität ausnutzen könnten, um einfach Geld für ihre Machenschaften zu transferieren.

Aber vielleicht habt ihr ja auch noch ein paar positive oder negative Ideen dazu.


LG m0
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#2
(18.09.2017., 08:07)m0Do. schrieb: In Hong Kong beispielsweise wird quasi kein Bargeld mehr genutzt, weil selbst kleine Eisdielen, Bahnstationen und Läden  die Bezahlfunktion von 'WeChat' nutzen.

Aus datenschutztechnischer Sicht und aus Sicht der informationellen Selbstbestimmung ist sowas eine Katastrophe. Alle Dinge des täglichen Lebens «vertrauensvoll» in die Hände eines Dienstes, eines Services, oder wie man das auch immer nennen will, zu legen - unverantwortlich.

Daumen runter Daumen runter Daumen runter Daumen runter Daumen runter
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#3
m0Do. schrieb:Unter Freunden und Bekannten ist es so auch einfach Geld zu versenden.

Ich kann mir vorstellen, dass dies ein nächstes großes Feature von Whatsapp werden könnte.
Das wäre zumindest der nächste logische Schritt.
Um meine vorherige Spekulation zu bestätigen:

Whatsapp testet "Whatsapp Payment" in Indien.

Quelle: http://www.chip.de/news/Neues-Mega-Featu...04032.html
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#4
Oje... lieber nicht...
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#5
(09.02.2018., 12:07)m0Do. schrieb: Whatsapp testet "Whatsapp Payment" in Indien.

Wer sowas über derartige Plattformen nutzt, dem ist nicht mehr zu helfen!
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#6
Ich sehe da was ganz Übles auf uns zukommen, wenn das WhatsApp wirklich einführen möchte.

Threema ist ein Messenger mit sehr guter Sicht auf Datenschutz und Privatsphäre!
Das einzige für was ich noch wäre ist, dass man in der App selbst diese auch noch für Freunde und Kontakte bezahlen kann.
Ganz einfach wird das aber nicht sein.
Bitte Threema, bleibe beim Datenschutz und führe so eine Funktion mit virtuellem Geld bitte nicht ein!
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#7
Vermutlich will WhatsDreck damit im asiatischen Raum auch Nutzer gewinnen. Im asiatischen Raum ist ja mit ca. 400 Mio. Nutzern eher LINE der führende Messenger. Es gibt auch eine Messenger App, womit zahlen kann (was im asiatischen Raum auch überwiegend genutzt wird) und ich dachte es wäre LINE gewesen, konnte darüber aber keine Infos diesbezüglich finden.
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#8
Mein Bekannter ist oft in Thailand, dort sagt er ist LINE standard.

Eine Bezahlung mit App wird so oder so kommen, was ich dann auch gerne verwenden werde. PayPal hat man damals auch nicht sofort akzeptiert und heute?!
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#9
Na zumindest in China ist WeChat auf jeden Fall ungeschlagener Marktführer – so wie WhatsApp überall sonst. Und das hat auch seinen Grund, denn damit kann man wohl wirklich alles machen, schon lange bezahlen und so was. Da ist es kein Wunder, dass WhatsApp den gleichen Weg geht…
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#10
(09.02.2018., 22:06)rugk schrieb: Na zumindest in China ist WeChat auf jeden Fall ungeschlagener Marktführer...
Und das hat auch seinen Grund, denn damit kann man wohl wirklich alles machen, schon lange bezahlen und so was.
WeChat war der Messenger, der mir nicht mehr eingefallen ist smile6 - danke dafür! Lächeln Lächeln
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#11
Klar ist WeChat in China marktführend: keine oder sehr schlechte Verschlüsselung. Da kann quasi jeder mitlesen. Genau das, was die Regierung dort will: keine Privatsphäre. Warum sind wohl Messenger wie WhatsApp, Threema oder die gängisten VPN dort abgeschaltet?
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#12
WeChat in China ist tatsächlich eine böse Sache. Das Reich der Mitte nutzt das ja wohl mittlerweile auch unterstützend für Social Scoring.

(09.02.2018., 20:56)DerBär schrieb: Mein Bekannter ist oft in Thailand, dort sagt er ist LINE standard.

Nicht nur in Thailand sondern in weiten Teilen Südostasiens kommt man kaum um LINE herum wenn man dort per Messenger Kontakt halten möchte. WhatsApp ist zwar bekannt, lebt dort aber meiner Beobachtung nach nur im Schatten von LINE.

Das ist leider das generelle Problem von Messengern, die zueinander nicht kompatibel sind - sowas führt zwangsläufig zu Insellösungen (oder zu einer übermächtigen Insellösung mit vielen zusätzlichen kleinen Inseln Zwincker ).
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#13
(14.02.2018., 15:37)stefan81 schrieb: Das ist leider das generelle Problem von Messengern, die zueinander nicht kompatibel sind - sowas führt zwangsläufig zu Insellösungen (oder zu einer übermächtigen Insellösung mit vielen zusätzlichen kleinen Inseln Zwincker ).

Deswegen hat XMPP Potential.
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#14
(14.02.2018., 15:37)stefan81 schrieb: Nicht nur in Thailand sondern in weiten Teilen Südostasiens kommt man kaum um LINE herum wenn man dort per Messenger Kontakt halten möchte. WhatsApp ist zwar bekannt, lebt dort aber meiner Beobachtung nach nur im Schatten von LINE.

Ach wie wäre es schön, wenn der schweizer Messenger Threema zumindest in der Schweiz genau so populär wäre wie LINE in den Teilen Südostasiens.
Ich glaube weiterhin daran, dass Threema mehr und mehr populärer wird!
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#15
(14.02.2018., 17:59)DerBär schrieb: Deswegen hat XMPP Potential.

Schön wäre es, ja!

Ich kann mich an lange vergangene Zeiten erinnern als man noch keine Smartphones kannte - und damals gab es schon das gleiche Problem:
Man chattete am PC und hatte ICQ oder MSN oder Yahoo-Chat oder was weiß ich was. Alle diese Dienste waren zueinander inkompatibel, weswegen immer mehr Leute "Multi-Messenger" wie z.B. Pidgin installiert hatten, wo sie mit all ihren Kontakten in allen Diensten verbunden waren.
In meinem Umfeld war es dann so, dass diese "verinselung" den Leuten mehr und mehr auf die Nerven ging und viele den Weg zu XMPP gingen. Dezentrales System, über Anbietergrenzen hinweg nutzbar, genau wie e-Mail. War eine prima Sache. Und als dann später Facebook kam und seinen Chatdienst geöffnet hatte, so dass er auch für XMPP nutzbar war, wurden es immer mehr Nutzer.

Irgendwann koppelte Facebook den Dienst ab. Die Smartphones kamen und mit Ihnen andere Messenger. Und innerhalb weniger Jahre hatte ich wieder mehrere Smartphone-Messenger-Inseln laufen. Weder ICQ, noch MSN, noch Yahoo-Chat konnte ihre Nutzerbasis ins Smartphone-Zeitalter retten, weil sie den Trend hoffnungslos verschlafen hatten. Die anfänglichen XMPP-Clients fürs Smartphone waren grottenschlecht und haben in kürzester Zeit den Akku leergezogen, weswegen sie keiner nutzen wollte.
Und wenn ich heute meine Kontaktliste bei XMPP ansehe: Von über 100 Usern sehe ich noch zwei, die aber auch nur extrem selten online sind (weil kein XMPP-Client auf dem Smartphone).

Ja, XMPP hat Potential. Seit sehr, sehr langer Zeit. Leider liegt dieses Potential brach, weil die Mehrheit der User sich darüber keine Gedanken macht und ein großer Teil der jüngeren User mit den Insel-Lösungen aufgewachsen sind und sie als normal erachten. Sehr schade.

Deswegen leben wir in Inseln, was nicht ideal ist. Aber Threema ist wenigstens die schönste Insel, also lasst sie uns ausbauen ;-) Und nebenbei können wir langfristig XMPP beobachten ob es irgendwann wieder zu altem Glanz zurückfindet - und dann können wir aus den Inseln ausbrechen und Brücken bauen.
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