Threema - Kostenlose Testversion
#1
Big Grin 
Threema - Kostenlose Testversion
Dieses Thema wurde hier in diesem Forum schon oft und an verschiedenen Stellen andiskutiert. Jetzt poste ich dazu einfach mal einen Beitrag im Bereich "Threema Förderung", um das Thema erneut und einmal mehr anzustoßen.

Der Berliner Software-Entwickler Johannes Oppermann hat seinerzeit für Windows (95/98/ME u. NT/2000/XP) einen herausragenden E-Mail-Client namens "PostMe Classic" (https://de.wikipedia.org/wiki/PostMe) auf die Beine gestellt. Mit dem "End of Life" von Windows XP Anfang April 2014 wurde (leider) auch das Projekt PostMe Classic (v3.6) beendet. Herr Oppermann hat seinen damals hochgelobten E-Mail-Client potenziellen Interssenten 60 Tage als uneingeschränkte Testversion zur Verfügung gestellt. Erst mit Ablauf dieser Frist wurde der Kauf einer Lizenz notwendig. Alternativ dazu konnte man das Programm natürlich auch einfach wieder deinstallieren.

So oder so ähnlich könnte man das doch auch bei Threema handhaben. Oder etwa nicht?!
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#2
Viel geholfen scheint es nicht zu haben. Zumindest habe ich von PostMe noch nie gehört…
Ist natürlich auch ein anderes Feld, schließlich gibt es ja kostenlose und wohl auch bessere E-Mail-Clients.
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#3
Das gleiche hat doch WhatsApp auch probiert. Geklappt hat es nicht wirklich oder hat schonmal jemand für WhatsApp bezahlt?
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#4
(23.05.2017., 11:14)rugk schrieb: Zumindest habe ich von PostMe noch nie gehört…

Nur weil du nie was davon gehört hast heißt das noch lange nicht, dass PostMe ein schlechtes Produkt war. Ganz im Gegenteil. In Sachen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit war PostMe Classic (v3.6) seiner Zeit weit voraus. Ob die kostenfreien Alternativen wirklich das Non plus ultra waren und sind, darüber kann man sich streiten. Aber das Produkt PostMe sollte ja in diesem Zusammenhang auch nur als anschauliches Beispiel dienen, wie man es im Hause "Threema" machen könnte.

(23.05.2017., 11:19)schuschu schrieb: Das gleiche hat doch WhatsApp auch probiert. Geklappt hat es nicht wirklich oder hat schonmal jemand für WhatsApp bezahlt?

Das erste Nutzungsjahr war kostenfrei. Ich kenne einige Leute, die für WhatsApp (damals vor der Übernahme) regelmäßig die 99 Cent als Jahresgebühr bezahlt haben. Auch ich kann mich noch daran erinnern, dass WA kurz vor Ablauf der Frist sehr penetrant zur Zahlung aufgefordert und die Funktionen des Messengers dann sogar eingeschränkt hat, wenn der Nutzer darauf nicht reagierte.
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#5
Ich habe damals für WhatsApp auch die 0,99€ pro Jahr bezahlt, für mich und meine Frau. Weh getan hat's nicht. Auch die einmaligen Zahlungen für Threema sind finanziell nicht spürbar. Also wer deswegen rumheult...
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#6
(23.05.2017., 18:09)3ma schrieb: Nur weil du nie was davon gehört hast heißt das noch lange nicht, dass PostMe ein schlechtes Produkt war.

Das mag ja sein, aber ich dachte es ging dabei darum, dass Produkt (also Threema) bekannt zu machen und weit zu verbreiten. Und da passt das Beispiel eben mal nicht – zumindest bei mir.
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#7
(23.05.2017., 11:14)rugk schrieb: Zumindest habe ich von PostMe noch nie gehört…
Auch ich habe bis zu diesem Thread hier noch nie was von diesem Mailclient gehört und ich bin jetzt nicht gerade wenig im Netz unterwegs! Lächeln

(23.05.2017., 11:19)schuschu schrieb: Das gleiche hat doch WhatsApp auch probiert. Geklappt hat es nicht wirklich oder hat schonmal jemand für WhatsApp bezahlt?
Bei mir kam zwar immer vor Ablauf der Probezeit eine Aufforderung, aber gleichzeitig kam dann auch immer ein Update und damit war die Zahlungsaufforderung wieder weg. Bezahlt habe ich für WhatsDreck also nie! Lächeln
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#8
War Postme nicht ein Programm was in regelmäßigen Abständen den Mailaccount auf neue Mails ungeprüft hat und das dann anzeigte?



Gesendet von meinem LG-D855 mit Tapatalk
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#9
(23.05.2017., 20:55)Mogli schrieb: Auch ich habe bis zu diesem Thread hier noch nie was von diesem Mailclient gehört und ich bin jetzt nicht gerade wenig im Netz unterwegs!

Und das zeigt uns einmal mehr: "Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts."

PostMe war seinerzeit ein sehr fortschrittlicher und gleichzeitig auch sehr sicherer Mailclient, der seinesgleichen suchte. Und kostenlose Alternativen, die dann bestenfalls auch noch ebenso gut gewesen wären, gab es damals praktisch nicht. Als Vorläufer von PostMe Classic (v3.x) gab es Postme v2.x als Freeware. Diese Freeware wurde damals bspw. von United Internet (1&1) unter die Leute gebracht.

(23.05.2017., 21:05)Doppellhelix schrieb: War Postme nicht ein Programm was in regelmäßigen Abständen den Mailaccount auf neue Mails ungeprüft hat und das dann anzeigte?

Nein! Es handelt/handelte sich um einen vollwertigen E-Mail-Client. Allerdings konnte der Client auch mit diversen Plugins erweitert werden. Im Beitrag #1 habe ich extra den Wikipedia-Artikel verlinkt. Wer sich informieren möchte, kann sich's dort rauslesen.
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#10
(20.01.2018., 19:04)V8 driver schrieb: Da sind wir wieder beim alten Thema: man muss von Anfang an bezahlen. Und dazu sind die Leute einfach nicht bereit. Da kann man sich drehen und wenden wie man will. Solange Threema nicht - wie anfänglich WhatsApp - eine kostenlose Testphase einrichtet, wird sich da kurzfristig nicht viel ändern.

Ich verknüpfte das Thema mal hierher, weil es hier thematisch einfach besser dazu passt.

(20.01.2018., 19:04)V8 driver schrieb: Ich habe bei Threema keine Zuwächse mehr, eher mehr und mehr sich ausgrauende Kontakte.

Solange ich Threema nutze, hatte ich noch nie Zuwächse. Von Kontakten, die mit dem Threema-Forum in Verbindung stehen, mal abgesehen. Ich denke auch, dass sich an der «Geiz ist geil» Mentalität mittelfristig nicht viel ändern wird. Da müsste schon ein Wunder geschehen. Inzwischen bin ich auch mehr und mehr davon überzeugt, dass die grosse Mehrheit der Menschen (dem Mainstream folgend) schlicht und einfach resigniert hat. In meinem erweiterten Bekanntenkreis muss ich immer wieder mit Erschrecken feststellen, dass das Thema "Persönlichkeitsrechte und Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt" die Menschen schlicht und einfach nicht interessiert. Das Gegenteil ist der Fall. Spricht man das Thema vorsichtig an, wird man oft sofort angefeindet und es heisst "Ach, hör´ doch auf, die ganze Welt ist eine Sicherheitslücke und Schwachstelle. Die wissen doch eh schon alles über mich und ich habe doch auch nichts zu verbergen. Von mir bzw. über mich dürfen alle alles wissen."

smile6 Wie soll man da als pflichtbewusster Zeitgenosse noch argumentieren ...
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#11
Ich wäre auch für eine kostenlose Testversion (1 Monat würde schon reichen).
Ich habe so einige Leute die sich zieren Threema auszuprobieren, bei denen es aber nicht wirklich um die Kosten für Threema an sich geht.
Mit einer Testversion die einfach ohne Hürden zu installieren wäre, wären diese vermutlich zu überzeugen.
Spätestens dann, wenn sie mit der Testversion (nach einem Telefonbuchsync) sehen dass sie doch so einige Kontakte haben die Threema benutzen!

Mir genannte Gründe (die mit einer kostenlosen Testversion "behoben" werden könnten:
- haben keine Lust das Payment nur für einen Test einzurichten (haben z.Z. noch kein Payment eingerichtet da sie noch nie eine kostenpflichtige App installiert haben)
- "Ich kenne doch keinen" (oder zu wenige) die Threema benutzen (s.o "Telefonbuchsync")
- wollen es nicht kostenpflichtig TESTEN, weil sie es ggf. nach dem Test doch nicht nutzen wollen.
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