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Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab
#31
"WhatsApp hat beim vzbv um eine Fristverlängerung bis zum 14. Oktober gebeten, die der Verband nun gewährt hat. "

Nun ja, bis zum 14.10. haben die sich dann alle Daten geholt
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#32
Traurig aber wahr...

Obwohl ich denke, dass FB respektive WA die Daten alle am 26.09.2016 gesichert haben...
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#33
(23.09.2016., 10:48)KL7000F schrieb: Würde mir persönlich absolut reichen. Wobei das aber wieder kritisch zu betrachten wäre, geht dann in Richtung Zensur.

Das hat absolut nichts mit Zensur zu tun.

Hier wurden 35 Millionen WA Nutzer in Deutschland aufgefordert eine Genehmigung zur Weitergabe ihrer Daten an WA abzugeben um es weiter nutzen zu können. Jeder hätte seinen Account löschen können. WA ist nicht der einzige Messenger, es stehen genug Alternativen zur Auswahl. 

Letztendlich ist jeder Nutzer jetzt für die Weitergabe der Daten an FB rechtlich in der Pflicht. Bei einer Abschaltung könnte sogar eine Schadensersatzklage von FB erfolgen. 
Es wäre nur zu klären ob FB davon ausgehen konnte das die deutschen Nutzer so dumm sind und gegen deutsches Gesetz zu verstoßen. Aber da der Passus kurz und verständlich war ist nicht davon auszugehen. Bei 15 Seiten wäre es schon etwas anderes gewesen. Nur dann würde die Möglichkeit bestehen den Dienst zu blockieren. Nur was würde das bedeuten. Weltweit wären wir die dummen Deutschen. also wird das auch nicht passieren. Das einzige was jedem der WA nicht nutzt bleibt wäre denjenigen zu verklagen, der die Daten unberechtigter Weise weiter gegeben hat. Aber wie wäre das beweisbar? Die Kosten FB zur Herausgabe zu zwingen wer die Daten weitergegeben hat wären immens und würde einen jahrelangen Rechtsstreit hervorrufen.
Deswegen wurden die Datenschützer auch so spät tätig.

Auskunft eines Jurastudenten im letzten Semester wo das Thema hochaktuell ist.
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#34
Danke Lächeln
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#35
Ich habe wie bestimmt einige hier gestern Abend in der Tagesschau den Bericht bezüglich der abmahnung gesehen. Dort wurde gesagt, das die Aussage zu versteckt in den AGB war. Das stimmt ja auch.

ABER WhatsApp hat den Punkt in seiner Zusammenfassung klar dargestellt. Aber was noch viel wichtiger ist: Das Thema wurde in der öffentlihkeit und in den Medien sehr eindrücklich Thrmatisiert.
Es kann also keiner sagen, das er es nicht wusste oder das es zu versteckt war. So gerne ich auch möchte, das WA da zur rechenschaft gezogen wird, sehe ich hier den Verbraucher in der Pflicht.

Ich begreife nicht warum so viele Menschen für Ihre Rechte im analogen auf die Straße gehen, ohne Ende klagen oder sich Hilfe suchen, aber sobald es um das digitale Leben geht ist ihnen alles egal. wiederlich


Ich stimme @"Jzuchi" also voll und ganz zu!
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#36
Ich habe mal bei meinen 30 WA Kontakten die ich hatte mal in den digitalen Telefonbüchern geschaut wer denn dort seine Daten hinterlegt hatte. Es waren zwei, und die auch nur weil sie selbstständig sind und es ein Firmentelefon war. Das mal zum Thema Weitergabe der eigenen Daten. 
Ich habe ja auch versucht viele von WA wegzubringen ( bei drei gelungen) aber was ich mir anhören musste war schon hart an der Grenze. Wenn es um WA geht würden einige ihre Großmutter an den Teufel verkaufen.

Aber wie ich schon sagte. es ist abgelaufen wie bei Drogensüchtigen. Kostenlos anfüttern, dann mit Daten bezahlen und die Süchtigen in die Illegalität führen.

(28.09.2016., 10:30)TheDeckie schrieb: Ich stimme @"Jzuchi" also voll und ganz zu!

Das liegt daran, das 99.9 Prozent nicht wissen wie man Verknüpfungen und Rückschlüsse mit digitalen Daten anfangen kann.

Beispiel O2. FB kauft von denen Bewegungsdaten. WA wird zum gleichen Zeitpunkt genutzt. Also weiß FB genau das ich mich zu diesem Zeitpunkt genau an jenem Ort befunden habe. Obwohl ich kein GPS eingeschaltet hatte.

Dieses Beispiel wir als Blödsinn abgetan. Dreist die Argumentation das der Chef dadurch z. B. genau erfahren könnte wo Du Dich während Deiner Krankheit befindest wurde nur mit "Das geht gar nicht" oder mit "Warum sollte er das tun" abgewimmelt. Obwohl jeder weiß das ich seit Jahrzehnten in der IT tätig bin.

Mir eh unverständlich das der deutsche Datenschutz O2 dazu die Unbedenklichkeit bescheinigt hat.
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#37
Wird doch alles anonymisiert Zwincker smile6
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#38
Nur das die anonymisierung damit ausgehebelt ist. Aber sind ja keine deutschen Firmen
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#39
Richtig "schön" wird das Ganze mit NFC Daten, ganz egal ob aus Versehen, oder im Kaufhaus an der Kasse. Ich möchte ja nicht wissen wie viele Leute NFC am Handy eingeschaltet haben ohne es zu wissen bzw. ohne zu wissen was das eigentlich ist.
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#40
(28.09.2016., 10:59)Jzuchi schrieb: Das liegt daran, das 99.9 Prozent nicht wissen wie man Verknüpfungen und Rückschlüsse mit digitalen Daten anfangen kann.

Beispiel O2. FB kauft von denen Bewegungsdaten. WA wird zum gleichen Zeitpunkt genutzt. Also weiß FB genau das ich mich zu diesem Zeitpunkt genau an jenem Ort befunden habe. Obwohl ich kein GPS eingeschaltet hatte.

Dieses Beispiel wir als Blödsinn abgetan. Dreist die Argumentation das der Chef dadurch z. B. genau erfahren könnte wo Du Dich während Deiner Krankheit befindest wurde nur mit "Das geht gar nicht" oder mit "Warum sollte er das tun" abgewimmelt. Obwohl jeder weiß das ich seit Jahrzehnten in der IT tätig bin.

Mir eh unverständlich das der deutsche Datenschutz O2 dazu die Unbedenklichkeit bescheinigt hat.

Klingt logisch wie du das erklärst, aber wie muß ich mir jetzt vorstellen, kann der Chef da drann kommen.
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#41
Indem Daten von WA oder FB an jedermann verkauft werden können um Dir das Leben zu erleichtern. Vielleicht ist es jetzt noch nicht der Fall aber kommen wird es zu 100% da bin ich überzeugt. Genau so wie jedes Unternehmen das Mitglied der Schufa ist nur glaubhaft versichern muss das es die Genehmigung hat Deine Daten einzuholen.
Und das war nur das geringste Szenarion welches ich aufgezeigt habe. Da gibt es noch ganz andere Möglichkeiten sonst würden sie es nicht machen.  Krankenkassen, Banken usw. haben natürlich auch ein großes Interesse daran. Und FB muss noch 20 Milliarden für den Kaufpreis von WA erwirtschaften.
Wobei sie da ja lt. ihren AGB schon einen Freibrief haben Dienste von WA dem User in Rechnung zu stellen.
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#42
Interessanter Beitrag http://www.chip.de/news/WhatsApp-abmelde...44148.html
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#43
http://waz.m.derwesten.de/dw/wirtschaft/...ice=mobile
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#44
(07.10.2016., 23:21)ok-mobil schrieb: http://waz.m.derwesten.de/dw/wirtschaft/...ice=mobile

Volle Zustimmung! Finde ich gut, dass hochrangige Verbraucher- und Datenschützer sich eindeutig positionieren. Da steht u. a.:

Zitat:Als gute Alternativen zu WhatsApp gelten zum Beispiel Apps wie Threema, Telegram oder Wire. Edward Snowden, der die Überwachungsmethoden des US-Geheimdienstes NSA aufdeckte, hat zuletzt den Kurznachrichtendienst Signal von Open Whisper Systems empfohlen. Auch dieser Dienst ist kostenlos.

Zustimmung zur erstgenannten Alternative und wohl auch zur letztgenannten (Signal). Aber wieso ausgerechnet Telegram immer so gelobt und als sichere Alternative empfohlen wird - wie auch hier -, ist mir unverständlich: Kommunikation nicht standardmäßig verschlüsselt (und wenn nur mit einer zweifelhaften eigenen Implementierung), Gruppen-Chats sind schon mal gleich gar nicht verschlüsselbar, und der Account ist gebunden an die Telefonnummer, um nur ein paar Probleme zu nennen. Ich kann mir das nur durch die Kombination aus gratis+viele Features under Ausblendung der Datenschutzthematik erklären...
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#45
https://www.spiritlegal.com/de/aktuelles...chutz.html
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