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WhatsApp - Gefahr für Privatsphäre und Entwicklung
#16
Jetzt müßte man seitens Threema offensiv sein und dieses Urteil nutzen, um z.B. an Schulen Aufklärungsarbeit zu betreiben und Threema zu pushen. Ich weiß - nur ein Hirngespinst.
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#17
Ein TV Spot im dt. Fernsehen. Besonders dort, wo die jenigen einschalten die sich vermutlich mit am wenigsten um Privatsphären kümmern.

Man muss die Leute bei DSDS, Topmodel, usw. abholen.
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#18
@Metropolis, um was geht es bei dem Spot?


- AndyG
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#19
(18.08.2016., 12:32)Metropolis schrieb: Ein TV Spot im dt. Fernsehen. Besonders dort, wo die jenigen einschalten die sich vermutlich mit am wenigsten um Privatsphären kümmern.

Man muss die Leute bei DSDS, Topmodel, usw. abholen.
Es muss cool sein, Threema zu benutzen.
Das ist die der Aufhänger.

Aber so ne Werbemasche kostet Unmengen.

Dazu kommt noch, könnte Threema einen "Ansturm" überhaupt stemmen?
Technisch und finanziell.
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#20
Richtig, "es muss cool sein Threema zu nutzen" ist eine wichtige Nachricht.

Aber gleichzeitig müssen WA & Co. als Bedrohung dargestellt werden. Erst ein solches Szenario mag bei vielen ein Infragestellen der eigenen Gebräuche veranlassen.
Die Frage ist nur "wie" erreicht man es, dass diese Leute WA als Bedrohung sehen oder zumindest in Frage stellen? Argumente mit der Einschränkung der Privtasphäre oder Überwachung ziehen nicht, denn sie haben ja alle nichts zu verbergen. Der übliche fatale Rechtfertigungsmechanismus zu Selbstberuhigung (Beruhigung durch Ignoranz).

Es muss also etwas sein, was diese Leute für ihre Welt und ihr Leben als Bedrohung ansehen. Dazu muss man erst mal fragen: was ist ihnen wichtig? Und: ist dies von den gegenwärtigen Einschnitten in die Grundrechte beeinträchtigt? Inwiefern?

Mir fallen spontan z.B. "Kredite" ein. Die Kreditvergabe versucht mittlerweile auch an Daten der Leute über andere Kanäle zu kommen. Was allerdings in erster Linie gegen eine Verwendung von Facebook spricht.

Man könnte auch mit dem Slogan aufwarten: "Die Regierung möchte euch überwachen und alles über euch wissen. Möchtet ihr dies der Regierung so schwer wie möglich machen? Dann verwendet Threema!". Threema als "Protestmessenger".


Es ist schwierig diese Leute, die sich zu einem großen Teil aus dem öffentlichen Bereich der Gesellschaft zurückgezogen haben , zu erreichen. Hier muss definitiv mehr Denkarbeit geleistet werden.
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#21
WhatsApp dürfte zwar erwähnt, jedoch nicht negativ dargestellt werden.
"es muss cool sein" würde die Jugend ansprechen - so könnte man zumindest eine Offerte fahren Grinsen
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#22
Da können wir jetzt wieder reden wie wir wollen. Solange der Manuel Kasper nicht die Flexibilität und Solvenz an den Tag legt, eben auf solche Züge zeitnah aufzuspringen, bleibt alles wie gehabt. Um richtig Werbung zu betreiben (und auch dvon profitieren zu können) muß man erst mal Geld in die Hand nehmen.
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#23
Ich glaube Herr Kasper verfolgt einen anderen Plan als Herr Marlinspike, der mit Signal die Massen erreichen will und deshalb Abstriche bei der Sicherheit macht, wie bspw durch die Handynummer als ID. Außerdem je bekannter der Messenger, desto größer auch die Aufmerksamkeit von "bösen" Hackern, Herrn De Maiziere und GHdiensten.

Insofern ist es ein Spagat mit begrenzten finanziellen Ressourcen zwischen der Entwicklung des Messengers und teurer Werbung, bei gleichbleibendem Sicherheitslevel.
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#24
(19.08.2016., 09:25)Metropolis schrieb: Man könnte auch mit dem Slogan aufwarten: "Die Regierung möchte euch überwachen und alles über euch wissen. Möchtet ihr dies der Regierung so schwer wie möglich machen? Dann verwendet Threema!". Threema als "Protestmessenger".

Und dann wird man in D gleich in die Braune Ecke gestellt, weil das Wort "Protest" drin vor kommt... Aetsch
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