Berichte über andere Messenger
(08.08.2018., 11:58)Kurisutian schrieb: Wieder mal ne Schwachstelle bei dem WA WebClient: https://www.heise.de/security/meldung/Wh...30301.html

Es geht wohl einfach um das Fälschen von Zitaten. Kannst du bei Threema ja auch machen – nur da relativ einfach/offensichtlich, und es wird nicht durch "Security through obscurity" in der App verhindert, dies zu tun.
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Falls man das WhatsApp-Backup auf GoogleDrive ablegt, also die empfohlene Komfortfunktion nutzt, sind die Daten nicht verschlüsselt gespeichert.
Fragt sich, warum das die WA-Entwickler nicht ändern?
https://www.chip.de/news/Neue-Regeln-fue...67334.html
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(15.09.2018., 09:44)Badener schrieb: Falls man das WhatsApp-Backup auf GoogleDrive ablegt, also die empfohlene Komfortfunktion nutzt, sind die Daten nicht verschlüsselt gespeichert.
Fragt sich, warum das die WA-Entwickler nicht ändern?
https://www.chip.de/news/Neue-Regeln-fue...67334.html

Was ist daran jetzt neu?
Das steht von Anfang an im GDrive Backup dran.
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Ja, nicht neu. Aber es kam in letzter Zeit mal wieder auf.

Warum sie es nicht ändern?
Naja, ich würde denken, weil sie die "Convenience" vorziehen und den Nutzer nicht "belasten" wollen. Denn der Nutzer müsste ja ein Passwort eingeben und sich für die spätere Entschlüsselung merken. Denn sonst ist so ein Backup ja sinnlos…
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(15.09.2018., 09:44)Badener schrieb: Fragt sich, warum das die WA-Entwickler nicht ändern?

Ich vermute, weil es die Anwendung komplizierter machen würde und ein Erfolgsgeheimnis von WhatsApp dürfte sein, von Anfang an nicht perfekt (ja sogar schlampig gewesen) zu sein, sondern einfach zu bedienen.

Es gibt die Möglichkeit wie bei Threema, ein Passwort vom Nutzer abzufragen, aber das hat er gleich wieder vergessen oder es ist der Name von Hund, Katze oder Freundin. Die andere Möglichkeit ist das Verfahren von Signal. Die verschlüsseln automatisch. Jeder Automatismus ist aber leichter zu knacken, schließlich muss das Passwort irgendwie automatisch rekontruierbar sein. Fehlen wird es hoffentlich nicht.
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WhatsApp-Gründer Brian Acton "Ich habe die Privatsphäre meiner Nutzer verkauft"

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unterne...30252.html
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Wenn es um Milliarden geht, gibt es wohl nur wenige Menschen, die moralisch so gefestigt sind, dass sie das Angebot ausschlagen würden. Und dann glaubt man eben, was man glauben will und kriegt so die eigene Dissonanz in den Griff. Immerhin sieht er seinen Fehler ein und gut auch was Gutes mit seiner Kohle. Auf der andern Seite hätte er durchaus auch ohne den Verkauf eine Menge Geld machen können. Jedenfalls zeigt es noch mal unter was für schweren Bedigungen sich Threema im Messenger Markt behaupten muss. 50 Millionen Einmalspende für Signal, das ist vermutlich mehr als Threema bisher insgesamt umgesetzt hat.
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Der Ex-Sicherheitschef von Facebook über die Zukunft der E2E-Verschlüsselung (bei WhatsApp). Diese hängt seiner Meinung nach von der Monetarisierung der App ab.

https://www.heise.de/security/meldung/l-...76806.html
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Würde eine kritische Masse WhatsApp den Rücken kehren, wenn E2E abgeschaltet wird? Vermutlich nicht. Vor allem, wenn man dann ein paar Goodies, wie Multidevice-Support hinterherschiebt. Es wäre dennoch eine Chance für kleinere Anbieter wieder mehr Zulauf zu generieren. Nach allem, was gerüchtet wird, ist Werbung bei WhatsApp grundsätzlich beschlossene Sache. Dann stellt sich die Frage ob sich die Anleger mit dem immensen Streuverlust bei nicht individualisierter Werbung zufrieden geben werden. Langfristig wohl eher nein. Facebook als soziales Netzwerk ist ohnehin auf dem absteigenden Ast und WhatsApp wird immer wichtiger werden für den Konzern. Instagram und WhatsApp werden immer mehr zum Kernbereich werden und insofern sehe ich eher schwarz für die Verschlüsslung im Massenmarkt, zumal fehlende Verschlüsslung auch die Möglichkeit eröffnen könnte auf dem riesigen Markt Chinas eine Rolle zu spielen.
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E2EE ist für individualisierte Werbung völlig irrelevant. Um die anzuzeigen, kann man direkt auf dem Gerät in die Datenbank schauen.
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Der Ex Sicherheitschef von Facebook sieht das deutlich anders: „This could come from directly charging for the service, it could come from advertising, it could come from a WeChat-like services play. The first is very hard across countries, the latter two are complicated by E2E.„ Ich stelle es mir wesentlich ineffizienter vor, wenn du Analyse für werberelevante Inhalte nur auf dem Gerät passieren soll und aufgrund der ausgespielten Werbung lässt sich dann immer teilweise auf Inhalte zurück schließen.
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Wie möchte man denn sonst Werbung individualisieren, wenn nicht durch Analyse der Inhalte und Metadaten? Es passiert doch genau das Gleiche, nur eben an einem anderen Ort (und mit weniger nutzbarer Leistung... unter Voraussetzung, dass WA den Akku nicht braten will, denn sonst ist durch die Masse sogar viel mehr Leistung verfügbar). Ob man nun die Schlagwörter auf dem eigenen Gerät generiert (kein E2EE Bruch) oder auf irgendeinem Server (E2EE Bruch)... übermittelt werden die Schlagwörter sowieso, nämlich zum Anzeigen der Werbung. Das bricht zwar auch die E2EE, aber nur partiell. Man könnte dem User immer noch sagen, dass die Inhalte ja verschlüsselt sind.

Das ist nämlich das Problem - E2EE ist nicht immer E2EE. Als Beispiel: Im Marktbereich für Videotelefonie sind WebRTC-basierte Lösungen zwar E2EE, aber die Verbindungsdaten sind meist nur transportverschlüsselt. Wenn ich den Server kontrolliere, dann kann ich mich schön dazwischenhängen und mithören. Versteht aber der User häufig nicht. Es wird ja auch möglichst verschwiegen. Analog dazu das Thema mit der Werbung. Die E2EE wird zum Marketing-Gag.
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Ein weiterer interessanter Fakt, den Alex Stamos, auf Twitter erwähnt (https://twitter.com/alexstamos/status/10...8121256960), ist, dass Signal (also Open Whisper Systems) auch eine Lizenzgebühr durch die Nutzung ihres Ende-zu-Ende-verschlüsselten Protokolls von WhatsApp erhält.
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Werbung kommt jetzt definitiv im nächsten Jahr bei WhatsApp. Anscheinend erst mal relativ zaghaft nur in den Stati, aber das dürfte nur der Anfang sein.

https://winfuture.de/news,105409.html
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Yahoo Together: Neue App für Gruppenchats

https://www.heise.de/newsticker/meldung/...84448.html
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