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Berichte über andere Messenger
Hier übrigens die News zu der Signal-Neuerung nochmal (erklärt) in deutsch: https://www.golem.de/news/metadaten-sign...37399.html
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(30.10.2018., 14:19)Crixus schrieb: Selbstzerstörende Nachrichten gibt es auch noch nicht. :/
Was hoffentlich auch NIEMALS kommen wird!
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Dann nenn' es meinetwegen nicht "selbstzerstörende Nachrichten", sondern "automatische Cleanup-Funktion für temporäre/sensible Nachrichten".
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(30.10.2018., 15:09)Crixus schrieb: Nun, das mit der IP-Adresse ist schon richtig, aber es macht schon einen großen Unterschied, ob zuzuordnen ist, ob eine bestimmte Telefonnummer/Signal-Account der Absender ist, oder irgendeine IP-Adresse vom WLAN-Hotspot in einer Großstadt. Selbst wenn man von zu Hause aus sendet, so könnten für die Nachricht mehrere Personen infrage kommen (Freunde, Geschwister, Eltern, Mitbewohner, etc.).

Und auch dann haben 90% der Leute noch einen NAT vorgeschaltet d.h. teilen die IP-Adresse mit tausenden anderen Nutzern. Aber das Ding hier ist mehr dass ein VPN oder die Verbindung per TOR jetzt tatsächlich etwas nützt, dann weiss Signal nicht mehr wer die Nachricht verschickt hat.
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(30.10.2018., 15:09)Crixus schrieb: Nun, das mit der IP-Adresse ist schon richtig, aber es macht schon einen großen Unterschied, ob zuzuordnen ist, ob eine bestimmte Telefonnummer/Signal-Account der Absender ist, oder irgendeine IP-Adresse vom WLAN-Hotspot in einer Großstadt. Selbst wenn man von zu Hause aus sendet, so könnten für die Nachricht mehrere Personen infrage kommen (Freunde, Geschwister, Eltern, Mitbewohner, etc.).

Die beiden Faktoren IP-Adresse und zeitliche Korrelation zusammen reichen als Anhaltspunkte, um ein Zwiegespräch zwischen zwei Teilnehmern herauszuschälen - auch wenn du eine geNATette IP benutzt. Und schon hast du von beiden die Handynummer, weil ja der Empfänger nicht verschlüsselt ist.


Am einfachsten ist es, wenn Empfangs- und Lesebestätigung eingeschaltet sind, weil dann kommt umgehend eine Nachricht zurück.
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(30.10.2018., 16:22)schuschu schrieb: Und auch dann haben 90% der Leute noch einen NAT vorgeschaltet d.h. teilen die IP-Adresse mit tausenden anderen Nutzern. Aber das Ding hier ist mehr dass ein VPN oder die Verbindung per TOR jetzt tatsächlich etwas nützt, dann weiss Signal nicht mehr wer die Nachricht verschickt hat.
Woher nimmst du die 90% ?
Hast du da randomisierte Doppelblindstudien? Links dazu würden mich interessieren!

(30.10.2018., 15:51)Crixus schrieb: Dann nenn' es meinetwegen nicht "selbstzerstörende Nachrichten", sondern "automatische Cleanup-Funktion für temporäre/sensible Nachrichten".
Wie du es nennst, ist in dem Fall völlig irrelevant. Zwincker
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(30.10.2018., 19:37)Mogli schrieb: Woher nimmst du die 90%  ?
Hast du da randomisierte Doppelblindstudien? Links dazu würden mich interessieren!

Was willst du da randomisierte Studien?
Ungefähre Anzahl IP-Adressen verteilt an ungefähre Anzahl Geräte am Internet. Ausserdem kosten statische IPs bei den meisten Anbietern extra, wer das also auswählt wird sonst auch wissen was er tut. Damit ist die Anzahl Nutzer die du per IP-Adresse identifizieren könntest noch viel kleiner.
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Meiner Einschätzung nach werden die meisten Haushalte eine ein- bis zweistellige Anzahl an Geräten hinter einer IP-Adresse verbergen. Ausgenommen davon sind jetzt DS-Lite Gateways. Das halte ich aber letztlich für nicht sonderlich relevant, denn zum Einen gehört zu einer bestehenden TCP-Verbindung immer ein Tupel (IP und Port) und zum Anderen sollte sich selbst bei einer zweistelligen Anzahl an Geräten hinter einer IP eine zeitliche Korrelation gut durchführen lassen, wenn das Gegenüber Lesebestätigungen sendet oder eine Konversation stattfindet.
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(31.10.2018., 08:06)schuschu schrieb: Was willst du da randomisierte Studien?
Weil du mal wieder eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl in den Raum wirfst. Die Mehrheit der "Otto-Normal-User" wissen nicht einmal was ein VPN ist, geschweige denn dass sie das dann auch noch einrichten und nutzen würden, weil den meisten Menschen Datenschutz und Privatsphäre sowas von egal ist!! Zwincker
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Ich denke nicht, dass den meisten Menschen Datenschutz und Privarsphäre sowas von egal ist. Allerdings sieht man keine Daten von den Smart Devices abfließen und somit glauben die meisten, Ihre Privatsphäre sei gewahrt.

Sich mit dem Thema auseinander setzen, wollen die wenigsten und auch AGB lesen halten die meisten für Zeitverschwendung. Sich technisch mit den Systemen zu befassen, ist noch komplizierter und da niemand auf Smart Devices mangels Kenntnissen verzichten will, wird jegliches Risiko ausgeblendet.
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Hier noch ein Artikel von SPON zum Thema:

http://www.spiegel.de/netzwelt/apps/seal...36077.html

Roland Schilling, ein Hamburger Experte für verschlüsselte Messenger-Dienste [sagt]: "Aber erstens schützt die Methode nicht vor einem theoretisch möglichen Tracking von IP-Adressen, die den Absender doch verraten können. Man muss da immer noch dem Anbieter seiner Wahl vertrauen, dass er die IP-Adressen gar nicht erst speichert." Signal tut das nach eigenen Angaben nicht.

Zweitens wolle Signal verhindern, dass jemand verschiedene Nutzer über ihre eindeutigen Kennungen verknüpfen kann. "Das sind in diesem Fall die Telefonnummern". Dass Signal die noch immer bei der Nutzerregistrierung voraussetze, sei aber "eine Schwäche von Signal".
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(31.10.2018., 10:01)lgrahl schrieb: Meiner Einschätzung nach werden die meisten Haushalte eine ein- bis zweistellige Anzahl an Geräten hinter einer IP-Adresse verbergen. Ausgenommen davon sind jetzt DS-Lite Gateways. Das halte ich aber letztlich für nicht sonderlich relevant, denn zum Einen gehört zu einer bestehenden TCP-Verbindung immer ein Tupel (IP und Port) und zum Anderen sollte sich selbst bei einer zweistelligen Anzahl an Geräten hinter einer IP eine zeitliche Korrelation gut durchführen lassen, wenn das Gegenüber Lesebestätigungen sendet oder eine Konversation stattfindet.

Dann hat man aber meistens noch vom Provider NAT und eine Antenne ist meist auch mit mehreren Mobiltelefonen verbunden.

(31.10.2018., 11:05)Mogli schrieb: Weil du mal wieder eine völlig aus der Luft gegriffene Zahl in den Raum wirfst. Die Mehrheit der "Otto-Normal-User" wissen nicht einmal was ein VPN ist, geschweige denn dass sie das dann auch noch einrichten und nutzen würden, weil den meisten Menschen Datenschutz und Privatsphäre sowas von egal ist!! Zwincker

Über den Daumen gepeilt sollte diese Zahl schon stimmen. Eine genaue Zahl spielt hier sowieso keine Rolle, weil du dann immer noch die Zeit abschätzen musst zu der eine Mögliche Antwort kommt.

Die Mehrheit der Ottos hat auch keine statische IP-Adresse.

(31.10.2018., 15:09)Claus schrieb: Roland Schilling, ein Hamburger Experte für verschlüsselte Messenger-Dienste [sagt]: "Aber erstens schützt die Methode nicht vor einem theoretisch möglichen Tracking von IP-Adressen, die den Absender doch verraten können. Man muss da immer noch dem Anbieter seiner Wahl vertrauen, dass er die IP-Adressen gar nicht erst speichert." Signal tut das nach eigenen Angaben nicht.

Ich verstehe die Kritik hier nicht, es wird ja gar nicht als totalen Schutz verkauft. Sondern soll es einfach nur schwerer machen herauszufinden wer mit wem kommuniziert.

(31.10.2018., 15:09)Claus schrieb: Zweitens wolle Signal verhindern, dass jemand verschiedene Nutzer über ihre eindeutigen Kennungen verknüpfen kann. "Das sind in diesem Fall die Telefonnummern". Dass Signal die noch immer bei der Nutzerregistrierung voraussetze, sei aber "eine Schwäche von Signal".

Naja, mit Push-Token ist man ja auch bei Threema dran wenn die Polizei anklopft. Die wenigen die mit Android und ohne Push unterwegs sind mal ausgenommen, bevor Mogli wieder kommmt.
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(01.11.2018., 19:02)schuschu schrieb: Dann hat man aber meistens noch vom Provider NAT und eine Antenne ist meist auch mit mehreren Mobiltelefonen verbunden.

Das habe ich bisher ausschließlich bei einigen Mobile ISPs gesehen, sowie in manchen Kabelnetzen mit DS-Lite. Davon abgesehen unterstützen die meisten ISPs mittlerweile IPv6 was auf den Geräten auch häufig präferiert wird.

(01.11.2018., 19:02)schuschu schrieb: Über den Daumen gepeilt sollte diese Zahl schon stimmen.

90% hinter NAT - möglich (IPv6 ausgenommen). 90% teilen mit tausenden anderen Geräten die IP - sorry, aber das ist Unsinn. Darüber hinaus wird wohl selten hinter einer public IP genau im gleichen Moment Signal genutzt werden. Und du hast meinen Einwand ignoriert, dass wir hier von Tupel sprechen, nämlich IP und Port was über den kurzen Zeitraum von dem wir hier sprechen in der absoluten Mehrzahl der Fälle eindeutig zuordenbar sein wird.
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Heute auf Golem entdeckt:
Zitat: Whatsapp enthält ab 2019 doch Werbung

Whatsapp wird ab 2019 Werbung einblenden, bisher ist dies jedoch nur im Untermenü Status geplant. Das soll die primäre Einnahmequelle der App werden. Die Entscheidung widerspricht der ursprünglichen Philosophie der Gründer, weshalb diese das Unternehmen verlassen haben


https://www.golem.de/news/facebook-whats...37452.html


Andy
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Wenn Werbung gezeigt wird, schreihen alle auf. Dass aber schon seit Jahren der Datenschutz mit Füßen getreten wird, insbesondere derer, die nicht einmal mit den Systemen zu tun haben.
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