Beiträge von JonnyDee

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    Viele Leute nutzen schon Email so. Und wenn du eine E2E verschlüsselte Notiz-App mit Client für Windows, Linux, macOS, Android und iOS hast nur her damit. Ich würde gerne weg von Wire.

    Schau Dir mal https://joplinapp.org an. Das ist die für mich bisher beste Notiz App, erfüllt Deine genannten Anforderungen, und ist dazu noch Open Source. Es gibt sogar eine Extension für Firefox/Chrome, mit der man ganze Webseiten als Notiz mit ein paar Klicks in die App importieren kann.

    Also ich bin mir nicht sicher, ob ich das mit Afinum gut finde. Ich hoffe das führt nicht dazu, dass Werbung oder ein Abo-Modell auf welche Art auch immer mit in Spiel kommt. Auch hoffe ich, dass weiterhin am strikten Datenschutz festgehalten wird, den ich von Threema bisher gewöhnt bin.


    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Geldgeber natürlich "mitreden" wollen und es als Folge davon zu einer "Umstrukturierung" kommt, die den Fokus und bisherige Schwerpunkte und Ziele verschieben. In den Fällen, wo ich das selbst live miterleben durfte, hatte sich dadurch immer nur alles verschlechtert. Es ging vor allem darum die Kuh in kurzer Zeit maximal zu melken. In einem Fall wurde sogar der ursprüngliche Firmengründer rausgeworfen. Ich hoffe ich hatte mit meinen Erfahrungen einfach nur Pech und sie sind nicht repräsentativ.

    Geht das nicht mit Verteilerlisten (in der Android-Version)?

    Ist nicht ganz das selbe. Bei einer Verteilerliste wird ja jeder in der Liste persönlich über den Chat des jeweiligen Kontakts angeschrieben. Damit "riskiert" man aber, dass man plötzlich von vielen Mitgliedern über deren jeweilige Chats angeschrieben wird. Teilweise bestimmt auch deshalb, weil sie glauben, dass man sie tatsächlich extra direkt angeschrieben hat.


    Eine Read-Only Gruppe wäre da schon etwas besser.

    Das Löschen einer bereits zugestellten Nachricht (also der Zugriff auf ein fremdes Gerät) ist in der Tat keine gute Idee. Das wäre analog wie Briefkastenaufbrechen, weil ich die geschriebene Postkarte ungeschehen machen möchte.

    Nein, das wäre als ob der Briefkasten einen Knopf hätte, der dem Absender/Einwerfer erlaubt, den gerade eingeworfenen Brief zurück zu erhalten.


    Ich hätte jedenfalls nichts dagegen, wenn mein analoger Briefkasten das könnte. Natürlich müsste sichergestellt sein, dass auch nur der Absender/Einwerfer ihn zurück bekommt und kein dritter. Im digitalen Fall ist das einfach zu gewährleisten.

    Mir geht es da genauso wie dir. Sowas konfiguriere ich in Programmen immer sofort weg, wenn es geht. Sehr viel öfter interessiert mich, wann etwas war, und nicht wie lange etwas her ist.

    Versuch mal den Push Token zu resetten und stelle sicher, dass die Hintergrunddienste erlaubt sind.

    Mein Threema hab ich auf Englisch eingestellt, deshalb weiß ich nicht, wie die Menüpunkte genau auf deutsch lauten. Ich komme jedenfalls zu diesen Einstellungen über "Settings -> About Threema -> Troubleshooting".

    Nein, Signal hätte eine Mindestlänge länger als 4 Zeichen erzwingen können.

    Meines Wissens nach erlauben die nur ein paar Versuche um auf die Daten in einer "Secure Enclave" auf deren Server zuzugreifen, danach wird der Zugriff für eine gewisse Zeit gesperrt (waren es 14 Tage?). Einfach alle Kombinationen schnell mal ausprobieren (bei einer 4-stelligen PIN sind es ja lächerlich wenige) geht also nicht.

    Ich selbst weiß aber trotzdem noch nicht, was ich von dem ganzen halten soll...

    [...]

    Ich seh hier aber noch ein ganz anderen pädagogisches Problem:

    Ihr seid wohl so ziemlich die einzigen, die sich auch daran halten und versuchen auf Datenschutz und Privatsphäre zu achten. Wie willst du denn deiner Tochter erklären, dass die anderen Eltern sich eigentlich unrechtmässig verhalten, aber nicht "bestraft" werden, im Gegenteil deine Tochter wird sogar noch ausgegrentzt, nur weil andere Eltern keinen Wert auf Datenschutz und Privatsphäre ihrer Kinder legen?! :|

    Genau das ist ja das Problem dabei. Unsere Tochter versteht schon, dass es nicht legal ist, und sie versteht auch, dass sie datensparsam sein muss. Allerdings denkt sie wohl auch, dass wir das zu streng sehen bzw. die Gefahren zu hoch einschätzen, denn sonst würden die anderen Eltern es ja auch nicht erlauben. Die wollen doch schließlich auch das beste für ihr Kind...

    Wie soll ein Kind so etwas richtig einschätzen können, wenn es noch nicht mal die Mehrheit der Erwachsenen hinbekommt?

    Naja, aber die Ausgrenzung liegt ja nicht an euch. (Du schreibst sie ärgert sich darüber, dass ihr „so stur“ seid). Diejenigen, die sie ausgrenzen sind doch aber genau diejenigen, die eine Anwendung illegal einsetzen. Sie sollte ihren Ärger also eher auf diese Leute richten.


    Aber irgendwie sehe ich hier das gleiche Phänomen, wie man es auch z.B. im Straßenverkehr beobachten kann: Man ärgert sich eher über die Leute, die sich an die Regeln halten („blöde Schleicher“), als diejenigen zur Rechenschaft zu ziehen, die es nicht tun (die „Raser“).

    Hast Du überlesen, wie alt meine Tochter ist? Ich vermute mal, Du hast selbst keine Kinder. Mit Logik brauchst Du Kindern nämlich nicht kommen, wenn die sich über etwas ärgern. Das klappt noch mal zuverlässig bei Erwachsenen (wie Du ja auch selbst schreibst). Aber egal, das geht sowieso am Thema vorbei.

    So löblich ich eure grundsätzliche Intention ja finde: Es scheint mir, als habt ihr dabei die Überzeugung etwas außer Acht gelassen.

    Wenn eure Tochter die Gründe nicht nachvollzieht und einsieht (worauf ihr „sich ärgern“ hindeutet), dann habt ihr da auch nur eine temporäre Abhilfe geschaffen und es wird vermutlich nicht lange dauern, bis sie sich dann trotzdem hinter euren Rücken entsprechende Apps installiert.


    Ich finde es übrigens auch ziemlich bedenklich, dass da offenbar von Vereinen auf Lösungen gesetzt wird, welche mit dem Datenschutz nicht vereinbar sind.

    Unsere Tochter vesteht schon die zugrundeliegenden Datenschutzbedenken. Wir versuchen unser bestes sie da so gut wie möglich aufzuklären. Sie ärgert sich aber dennoch "die einzige" zu sein, die WhatsApp nicht nutzen darf, also über die damit zwingend einhergehende Ausgrenzung. Und das wiederum kann ich nachvollziehen.

    Hallo schlingo,


    danke füt den Willkommensgruß ?


    Ich kannte die Threema FAQ schon. Daher wusste ich ja auch, dass Threema keine Altersbeschränkung hat. Und ja, da steht auch, dass man unter 16 die Zustimmung der Eltern braucht, wenn man eine Telefonnummer oder eine E-Mail mit der Threema ID verknüpfen möchte. Allerdings war ich mir nicht sicher, ob das so Gesetz ist, oder ob es schlicht die Konditionen für Threema sind, die von der schweizer Firma so festgelegt wurden.


    Danke auf jeden Fall für die schnelle Antwort ?

    Hallo JonnyDee,


    ich zitiere einfach mal die Threema Website:

    Es wird also nur unter "Anonymer" Anmeldung möglich, Threema in jedem Alter zu nutzen.

    Hallo tommz,


    danke für die schnelle informative Antwort. Das freut mich zu lesen, denn dann besteht ja noch Hoffnung, dass man auch Signal bald ohne Altersbeschränkung nutzen kann. Sollte sich Threema als Messenger für Kinder in Schulen/Vereinen durchsetzen, dann wäre das natürlich das i-Tüpfelchen :)

    Zunächst, um keine Misverständnisse aufkommen zu lassen:
    Ich finde es gut, dass Threema keine(!) Altersbeschränkung hat.


    Kurzer Hintergrund:

    Unsere 10-jährige Tochter hat neulich von ihrem Verein einen Zettel zum Unterschreiben mitbekommen. Darin sollten wir erlauben, dass unsere Tochter in eine WhatsApp Gruppe aufgenommen wird. Unsere Tochter hat allerdings kein WhatsApp und das soll auch so bleiben. Entsprechend wollten wir eine Mail an die Vereinsleitung schreiben, in welcher wir darauf hinweisen, dass WhatsApp eigentlich erst ab 16 Jahren erlaubt ist und wir WhatsApp auch aus Datenschutzgründen ablehnen. Als Alternative wollten wir Signal vorschlagen, da dieser Messenger sehr sicher ist, und nichts kostet. Wir dachten, es ist schon schwierig genug Leute dazu zu bewegen "noch einen Messenger" neben WhatsApp (und oft auch noch Telegram) zu installieren. Und wenn er dann auch noch etwas kostet... (Ihr kennt dieses Problem ja sicherlich selbst.) Allerdings mussten wir dann feststellen, dass auch Signal erst ab 13 Jahren legal ist und übrig bleib als einziger Messenger nur noch Threema, welcher offenbar keine Altersberschränkung hat.

    Die Eltern einer Freundin unserer Tochter haben dem Gruppendruck bereits nachgegeben und ihrem 10-jährigen Kind neben Threema auch noch WhatsApp installiert. Unsere Tochter ärgert sich nun sehr darüber, dass wir da so stur sind und sie damit ausgrenzen, dass wir ihr kein WhatsApp erlauben. Das Thema hatten wir schon, als ihre Lehrer (in der 5. Klasse!) der Bequemlichkeit halber Arbeitsblätter mal eben schnell von Schülern abfotografieren und per WhatsApp herumschicken ließen. Hier konnten wir mit unserer Beschwerde dafür sorgen, dass diese Praxis aufhörte. Aber jetzt kam das Thema eben wieder auf.

    Bitte nicht falsch vestehen. Wir mögen Threema sehr gerne und es ist auch unser Haupt-Messenger in unserer Famlie. Allerdings bezweifeln wir, dass die Vereinsleitung nun alle Mitglieder auffordern wird, sich Threema zu kaufen und zu installieren. Und falls doch, dann bezweifeln wird, dass auch alle Mitglieder sich eine Lizenz kaufen werden, auch wenn diese nur den Preis einer Portion Eis hat. Ich sehe schon viele Eltern sich darüber beschweren, dass sie genötigt werden Geld für einen weiteren Messenger auszugeben. Wir sind nun gespannt, was als Antwort zurück kommen wird, denn eigentlich kann man doch Eltern nicht dazu nötigen, Nutzungsbedingungen absichtlich zu verletzen.


    Meine Frage ist nun, warum hat Threema keine Altersbeschränkung und Signal schon? Liegt es daran, dass man bei Signal seine Telefonnummer bekannt geben muss? Oder gibt es andere Gründe?


    Falls es tatsächlich "nur" die Telefonnummer sein sollte, dann besteht nämlich Hoffnung, dass das Mindestalter für Signal entfällt, sobald man auch da nicht mehr zwingend die Telefonnumer bekannt geben muss (daran wird aktuell wohl gearbeitet). Falls die Umstellung auf Threema nicht klappt (wovon wir leider ausgehen müssen), dann könnten wir entsprechend einen neuen Versuch starten, sobald Signal keine Altersbeschränkung mehr haben sollte.