Beiträge von Enduro67

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    Gibt es irgendeine Einschätzung, warum das Problem threemaspezifisch ist? Das was man in solchen Fällen immer zu hören bekommt ist das WA Signal etc problemlos laufen und nur Threema Probleme macht. Das kann man dann zwar sagen, es liegt am OS aber glauben tut das keiner...

    Auf mehreren Online-Portalen (zum Beispiel hier) steht seit einiger Zeit ein Aufsatz von Niels Beisinghoff (Jurist und Unternehmensberater) zum Umgang von Unternehmen mit Messengern. Vor allem vor Whatsapp und Telegram wird gewarnt.

    Wenn hinreichend viele Arbeitgeber hier konsequent Standards setzen würden, auch indem sie zum Beispiel firmenintern einen sicheren Messenger vorgeben oder gar zur Verfügung stellen, hätte das auch Auswirkungen auf das Verhalten im privaten Bereich.

    Haben wir gemacht! Auf jedem Firmenhandy war Threema work mit drauf. Genutzt hat es ... kaum einer. Dagegen wurde die Firmenleitung weiterhin mit WA getriggert, bis es da war. Reichweite, Kosten und Betriebsvereinbarung (Nur WA-Nutzer im Adressbuch und damit DSGVO-konform)

    Ich.

    Und manche Seiten, bei denen man nichts abwählen kann oder nicht durchblickt (z.B. Google oder Youtube) werden einfach nicht mehr geöffnet. Es gibt genug Alternativen...

    Ich denke aber wir sind uns alle einig, dass wir hier nicht repräsentativ für die Bevölkerung stehen? Es ist wohl davon auszugehen, dass 99% der User einfach auf akzeptieren klicken, genauso, wie sie weiterhin WA einsetzen werden ...

    Einige wenige. Der Rest klickt unüberlegt auf "Ich stimme zu" und geht zur Tagesordnung über.

    Ganz genau oder wer liest sich die ganzen Cookie-Hinweise und -Einstellungen noch durch, die einem auf jeder Webseite aufpoppen? Ich wette 90% klicken einfach auf "Annehmen" oder "Weiter" ohne sich damit zu beschäftigen.

    Dem schließe ich mich an! Und die meisten der WA-Nutzer, welche überhaupt genug Hirn haben, das ganze Thema ansatzweise zu kapieren und trotzdem nicht wechseln, machen das aus Bequemlichkeit. Es ist so bequem, einfach zu kapitulieren. Einfach ohnmächtig weiter mit der Masse schwimmen, wie Lemminge oder Zombies. Erlebt ja jeder Threema-Nutzer in seinem Bekannten- (und schlimmer noch) Verwandtenkreis.

    Da stimme ich zu! Es ist ein ständiges Rennen gegen Windmühlen. Manchmal ist das kapitulieren auch eine Folge der schnell wandelnden IT-Landschaft. Nicht jeder hat die Energie und den Skill, jedem Trend zu Folgen und sich in die Thematik einzuarbeiten. Was heute gut war ist morgen ein Nogo. Irgendwann nimmt man einfach das was alle nehmen und was funktioniert, ohne sich weitere Gedanken zu machen.

    Mir geht es darum, dass eine Rechtsprechung nicht bis in alle Ewigkeit in Stein gemeißelt ist, sondern morgen zu einer anderen Entscheidung kommen kann und ich das Gottvertrauen nicht teile, dass das BVG bis in alle Ewigkeit die Provider davor schützt, Hintertüren einbauen zu müssen.


    Es ist im Moment nicht so, aber die nächste Entscheidung kann einen ganz anderen Weg gehen. Das ist leider alles schon dagewesen.


    Gebetsmühlenartig immer wieder zu hoffen, das BVG wirds schon richten, ist aus meiner Sicht ganz dünnes Eis.

    Der Milan Haben Deine MA private oder geschäftliche Smartphones? Wir haben betriebliche und kommunizieren mit unseren Mitgliedern und diese mit ihren Kunden. Da ist WA Standard. Deshalb war immer das Thema der MA auf ihren Firmengeräten WA drauf zu bekommen, weil unsere Mitglieder kein Threema installiert haben und dies auch nicht wollen. Aus diesem Grund kam immer die Anforderung der MA nach WA auf Ihren Firmenhandys.

    Die Schweiz unterliegt meines Wissens nicht dem EU-Gerichtshof und ich will eigentlich nur zum Ausdruck bringen, dass die Rechtssituation auf die sich alle berufen, nicht in Stein gemeißelt, sondern eine Momentaufnahme ist und sich mit jeder Regierung oder auch nach einer Volksabstimmung von heute auf morgen komplett ändern kann.

    Das Fundament ist durch dieses Schrems II Urteil definitiv gelegt .... nun muß der Bürger / Arbeitnehmer nur noch den Ar... in der Hose haben, kompromisslos dies auch einzufordern ..... je schneller und zahlreicher diese Einforderungen stattfinden, je schneller wird die Wirtschaft plötzlich auch das Schrems II Urteil wahrnehmen und beachten.

    Na gerade die AN sind es doch, die von ihrem AG fordern, WA auf ihrem Handy einsetzen zu können, weil ihnen der ganze Rest wurscht ist. Da kümmert sich nur die absolute Minderheit um Datentransfers außerhalb der EU! Und streng genommen ist die Schweiz auch ein Drittstaat (Kein EU-Staat) und wer sagt denn nicht, dass dieses kleine Land, das abhängig von Tourismus (liegt gerade am Boden) und Finanzdienstleistungen nicht eine andere Regierung bekommt, die das ganze auch anders bewertet? Auch in der Schweiz gibt es von öffentlicher Hand Begehrlichkeiten nach den Daten der Kommunikationsdienstleister und -kunden.

    Die richterliche Unabhängigkeit der Richter am BVG nach ihrer Wahl dorthin steht ...... versuche jemand dort das Gericht oder nur einen Richter mit „Druck“ zu beeinflussen .... derjenige oder die Partei zieht definitiv den Kürzeren.

    Ich denke hier auch nicht an Druck auf Richter aber auch diese unterliegen dem Zeitgeist. Das resultiert aus verschiedenen Wahrnehmungen des GG der BRD seit ihrer Gründung. Die Richter von heute sprechen anderes Recht als die aus den 50er und 60er. Dann kann es sein, dass auch die Beurteilung des Kommunikationsschutzes anders bewertet wird. So kann man z.B. auch argumentieren, dass man die elektronische Kommunikation der schriftlichen und fernmündlichen gleichsetzt. Hier muss der BND und Verfassungsschutz auch nicht in die Wohnungen einbrechen, um Telefone zu verwanzen oder die Briefe aus Briefkasten des Verdächtigen fischen. Hier erhalten sie Amtshilfe der TK-Unternehmen und Postdienstleister. Das kann man natürlich auch auf die elektronische Kommunikation transferieren und fordern, dass diese Dienstleiste die Daten erheben und weiterleiten müssen. Natürlich nur in berechtigten Einzelfällen (hahaha!). Aber wer kontrroliert, wie oft wessen Telefonleitung belauscht wird, wenn es "nötig" betrachtet wird.


    Entscheidend ist, dass die Mehrheit der BVG-Richter durchaus zu dieser Betrachtungsweise kommen könnten. Und dann ist auch mit der Vertraulichkeit.

    Das Abomodell macht auch Sinn aber eben nicht für Unternehmen die keine Gewinne erwirtschaften. Daher wäre es schön wenn es auch Ausnahmen geben würde.

    Klar macht es Sinn! Aber das war der Punkt an dem unsere Geschäftsleitung ausgestiegen ist. Eine Einmalzahlung konnte ich noch vermitteln, ein Abo für einen Dienst, der so wenig Verbreitung hat nicht mehr ...

    Ohne die Urteile des Bundesverfassungsgerichtes und auch des Europäischen Gerichtshofes wäre z.B. die Vorratsdatenspeicherung schon durchgewunken und lange erlaubt ....... da würde Dein steter Tropfen im wahrsten Sinnes des Wortes niemanden mehr interessieren.


    Just my 2 Cent

    Ich meine damit, dass auch die Richter nur Menschen sind und auf Dauer bewirkt Druck dann doch auch eine Verschiebung der Position. Kam auch beim BVG schon vor. Letztes Beispiel: https://www.bundesverfassungsg…s20200226_2bvr234715.html

    Eine 180° Kehrtwendung zu den Positionen aus den 80ern und 90ern. Das kann halt auch in anderen Bereichen passieren ...

    Außerhalb von Threema kannst ja niemandem was schicken. Und die Punkte bedeuten ja nur: Rot = Nur die ID bekannt, kann jeder sein! gelb = die ID ist zumindest mit einer Telefonnummer oder Mailadresse verknüpft und grün = Du hast ihn persönlich getroffen und den QR-Code gescannt!

    Also ich weiß nicht ob das hier schon erwähnt wurde aber bei den Vertrauensstufen geht es auch darum dass sogenannte "Man in the Middle" Angriffe unterbunden werden können. Durch die Verifizierung wird doch eine Art Schlüssel erstellt der verhindert dass Leute zwischen Nachrichtensendung und Empfang diese abgreifen können. Korrigiert mich gerne aber um so etwas in dieser Art und Weise ging es.

    Nein! dadurch, dass eine endtoendencryption besteht, kann keiner dazwischen es lesen. Es geht darum, dass Dir ein Unbekannter vorgaukelt, ein Bekannter von Dir zu sein und dir seine Threema-ID gibt und Du glaubst Du chattest mit deinem Bekannten aber in Wirklichkeit chattest Du mit jemandem ganz anderen!

    Wenn wir als Threema unsere Freunde und Bekannte missionieren sollen, können wir das auch mit den Öffentlichen machen ;)

    Hab ich schon! Die sehen keine Notwendigkeit bei der geringen Verbreitung (Henne/Ei) und DSGVO mäßig ist auch alles perfekt, denn diejenigen, die diesen Kanal nutzen haben bereits WA und sind selbst für deren Einhaltung der DSGVO (Keine Sau schert sich darum!) verantwortlich. So ist es bei den meisten Fa. Solange Du nur WA-Nutzer im Adressbuch hast, die alle AGBs abgenickt haben, ist die Welt DSGVOmäßig in Ordnung.

    Die werden aber (künftig) eher die Kommunikation über die eigene App steuern als über Messenger.

    Genau darauf läufts raus. Die meisten haben eigene Apps mit "ganz tollem Mehrwert" am Start.

    Dennoch: Manchmal muß man auch stur sein und "gegen die Wand" laufen, finde ich. Dabei natürlich immer aufpassen, daß es nicht zu einer "Kohlhaaserei" wird - anderen zuhören und andere Meinung hinnehmen, darauf eingehen. Und daran arbeiten. Nur nicht den Mut verlieren.

    Da hast Du völlig recht aber wenn man die GL und MA gegen sich hat, sind die Möglichkeiten beschränkt. Mehr als anbieten und empfehlen kann man nicht.