Beta: technische Beschränkung auf 2 Geräte?

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    Mir ist bewusst, dass dieser Beitrag öffentlich ist.

    Hi,

    nutze auf 2 Win-Desktop-PCs die Multi-Device-Beta-Version, stets im Wechsel statt gleichzeitig geöffnet.

    Ungeschickterweise habe ich "zwischen" beiden Rechnern einen dritten im Einsatz. Leider lässt sich aber Threema nur auf 2 Geräten nutzen:

    Was ist die Beta-Version von Threema 2.0 für Desktop?
    Die Version 2.0 von Threemas Desktop-App ist ein grosses Update, das eine von Grund auf überarbeitete Benutzeroberfläche mit sich bringt und auf ei...
    threema.com

    Darum auf diesem 3. Rechner noch die Webversion im Einsatz: "Version 1.2.50 Lütispitz". Die Beta-Versionen sind jedoch zB auch per Maus besser nutzbar.

    Hat es denn einen technischen Hintergrund, dass MultiDevice auf 2 Geräte beschränkt ist? Oder eine Ressourcenfrage in irgendeiner Form?

    Grüße!

    threeti

  • Die Beta-Version von Threema 2.0 für Desktop hat aktuell folgende Einschränkungen (Änderungen vorbehalten):

    • Sie funktioniert nur mit einem Mobilgerät (d.h. einem Handy/Tablet) und bis zu zwei Computern (Windows/Mac/Linux).

    Scheint eine Limitation der Beta zu sein.

  • Hat es denn einen technischen Hintergrund, dass MultiDevice auf 2 Geräte beschränkt ist?

    Nein, tatsächlich nicht.

    Oder eine Ressourcenfrage in irgendeiner Form?

    Ein bisschen. Der Ressourcenverbrauch steigt nicht linear mit weiteren Geräten, da man reflektierte Daten nur einmal vorhält und für jedes Gerät "runterzählt".

    2 ist ein ziemlich willkürlich gewählter Wert. Meine persönliche Meinung ist, dass das Limit ruhig höher sein dürfte.

    Software Engineer bei Threema, hier als Individuum.

  • Es ist echt ein bisschen nervig mit der Zwei-Geräte-Beschränkung bei der Threema 2.0 Beta, besonders wenn man ständig zwischen verschiedenen Rechnern wechselt. Soweit ich weiß, liegt das vor allem an der Verwaltung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im asynchronen Modus.

    Im Gegensatz zu anderen Diensten will Threema, dass dein Handy der absolute "Master" der Sitzung bleibt. Je mehr Geräte man hinzufügt, desto komplizierter wird die Synchronisation von gelesenen Nachrichten und Status-Updates, ohne dass es zu Doubletten oder Sicherheitslücken kommt. Das ist technisch echt knifflig, wenn man die Privatsphäre so hoch hält.

    Hoffentlich stocken sie die Slots bald auf, denn die Web-Version 1.2.50 fühlt sich im Vergleich zur neuen Desktop-App mittlerweile echt altbacken an.

    Am Ende ist es ein klassischer Trade-off zwischen Komfort und Sicherheit – ein bisschen wie bei Dingen, die bewusst simpel gehalten sind, z.B. Partner Ringe als Zeichen von Verbindung, wo auch weniger manchmal mehr ist.

    Einmal editiert, zuletzt von Elias29 (21. März 2026 um 11:30)

  • Es ist echt ein bisschen nervig mit der Zwei-Geräte-Beschränkung bei der Threema 2.0 Beta, besonders wenn man ständig zwischen verschiedenen Rechnern wechselt. Soweit ich weiß, liegt das vor allem an der Verwaltung der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung im asynchronen Modus.

    Im Gegensatz zu anderen Diensten will Threema, dass dein Handy der absolute "Master" der Sitzung bleibt. Je mehr Geräte man hinzufügt, desto komplizierter wird die Synchronisation von gelesenen Nachrichten und Status-Updates, ohne dass es zu Doubletten oder Sicherheitslücken kommt. Das ist technisch echt knifflig, wenn man die Privatsphäre so hoch hält.

    Das stimmt so leider nicht ganz. Ich muss etwas reingehen, weil sonst fälschlicherweise der Eindruck entstünde, dass die aufgezählten technischen Gründe für die Limitierung verantwortlich sind. Dem ist aber nicht so.

    Die Verschlüsselung ist kein Problem. Ein Problem wäre Forward Security. Das ist bei der Beta deswegen auch ausgeschaltet.

    Es gibt auf technischer Ebene kein Hauptgerät beim Multi-Device Protokoll von Threema. Was stimmt: Derzeit verhält sich Desktop 2.0 noch so, dass es bei einem Desync nach einem Smartphone zum Relinking schreit. Das hat mehr praktische Gründe, da noch nicht alles vollständig durchspezifiziert ist und sich die Implementationen zudem gelegentlich "falsch" verhalten, was Desyncs provoziert. Desktop 2.0 kann derzeit noch wesentlich weniger und richtet sich daher nach dem Smartphone.

    Für die Synchronisation wurden Mechanismen gebaut, die Skalierungsprobleme verhindern sollten, daher ist auch das nicht der Grund für die Einschränkung.

    Daher nochmal der Hinweis: Es hat keinen konkreten technischen Hintergrund. Man hat das mal so entschieden und ich persönlich würde zustimmen, dass es für Alltagspraktikabilität zu wenig ist.

    Software Engineer bei Threema, hier als Individuum.