Für den Smartphonewechsel ist mMn Multi-Device in Zukunft der richtige Weg (neues Gerät verlinken, altes Gerät danach löschen und platt machen), was deutlich komfortabler ist und wo dann wesentlich mehr Einstellungen synchronisiert werden.
Ich vermute, dass dieser Weg aber nur passend ist für einen geplanten Smartphone-Wechsel. Und das ist auch gut, dass es geht. Aber mit dem Begriff "Backup" verbinden die meisten Menschen wohl in erster Linie eine Absicherung für den Fall eines plötzlichen, unkontrollierten Verlustes. Deshalb muss das Datenbackup auch für diesen Fall geeignet sein.
Es gibt außerdem keinen zwingenden technischen Grund, warum das lokale Datenbackup in Bezug auf Einstellungen weniger können sollte als die Multi-Device-Synchronisation. Multi-Device erfordert einen gewissen Grad an API-Stabilität bzw. Standardisierung innerhalb des Systems, um eine robuste Übertragung zu erreichen. Aber wenn man schon dabei ist, kann man mit dem selben Ansatz auch das lokale Datenbackup in die Lage versetzen, auch Versions-, Geräte- und sogar OS-übergreifend wiederherstellbar zu sein und dabei nur die Aspekte wegzulassen, die wirklich aus logisch zwingenden Gründen nicht passen.
Jeder Anwender versteht, wenn das Backup später neu hinzugekommene Chatnachrichten nicht enthält. Es ist ja zwingendermaßen etwas veraltet, wenn man vor dem Urlaub zu Hause ein Backup macht und dann vor Ort das Handy in einen See fällt (genau das ist meiner Frau in diesem Sommer passiert). Aber kein Anwender versteht, warum das für statische Einstellungen, deren Existenz und logischer Aufbau sich zwischen den beteiligen Versionen augenscheinlich überhaupt nicht verändert hat, nicht klappen sollte.
