Downloadzahlen von Threema schießen in die Höhe

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  • Da bin ich bei Dir, jedoch würde mich mal ein Beispiel einer Schädigung interessieren, sprich ein Beleg wo das wirklich schon mal vorgekommen ist.

  • Wer ist denn jetzt geschädigt worden und womit? :/ Verstehe den letzten Post nicht so ganz...:?:

    "Geschädigt" nenne ich allein schon den, dem ohne sein Wissen und Zustimmung seine Daten entwendet wurden .... und da kannst Du selbst im Internet schauen und wirst genügend Beispiele finden.


    Bei Firmen war´s dann auch kein Bargeld ... aber eben Firmendaten, die bares Geld wert sind .... und auch hier sage ich:


    Schaue im Netz, Du wirst fündig werden ( und warum wohl verbieten viele namhafte Firmen WA auf Firmenhandys ?? ).


    Jus my 2 Cent

  • Na ja, man kann ja nicht eine Behauptung aufstellen und dann sagen, such es dir selbst raus. Eigentlich sollte ja der, der eine Behauptung aufstellt, die Quelle angeben.

    Frage ..... und antworte nur mit Ja oder nein:


    Wird von vielen großen / kleinen / namhaften Firmen WA auf Firmenhandys verboten ????


    Frage:


    Warum verbieten sie es .... antworte wie nur mit ja oder nein:


    Verboten, weil sie WA nicht mögen ?

    Verboten, weil Daten entwendet wurden ?


    Die Quelle nennt man i.S. WA mittlerweile...... sorry, aber wahr: Allgemeinwissen


    Just my 2 Cent

  • finde es auch merkwürdig zu behaupten das Firmen geschädigt wurden und dann auf das Internet zu verweisen .. Es sollte ja dann ein leichtes eine Aussage mit einer Quelle zu belegen.

    WhatsApp-Attacke: Facebook verklagt erstmals Software-Unternehmen - Doch das schlägt zurück

    Das Whatsapp in einigen Firmen verboten wurde/ist .. ist eigentlich nichts neues.

    Das ist am Ende der neuen DSGVO geschuldet, aber zuvor gab´s schon 2017 ein Urteil des Amtsgerichts Bad Hersfeld (AZ F 120/17 EASO), wo Zitat:

    "die Übertragung der Daten aus der Kontaktliste im Smartphone an Whatsapp gegen datenschutzrechtliche Vorschriften aus dem Bundesdatenschutzgesetz verstößt und Abmahnungen begründen kann."


    Whatsapp und die DSGVO: Darf der Messenger auf dem Firmenhandy bleiben?

  • Nicht wirklich zwei Welten !


    Die Firma, die über WhatsApp geschädigt wurde, wird nicht Beifall klatschen und der Privatmann, der per WhatsApp geschädigt wurde, wird dies ebenfalls nicht tun.


    Just my 2 Cent

    Das ist den Firmen doch egal, die meisten Firmen verbieten WhatsApp aus einem Grund: Weil sie nicht von irgendwelchen Heinis, oder anderen Firmen verklagt werden wollen.
    Zudem lassen doch auch viele Firmen über Facebook werben und haben ihrerseits eigene Seiten auf Faceebook und werten diese wiederum aus.

    Da wäre die Nutzung von WhatsApp dann auch egal.

  • Das ist den Firmen doch egal, die meisten Firmen verbieten WhatsApp aus einem Grund: Weil sie nicht von irgendwelchen Heinis, oder anderen Firmen verklagt werden wollen.

    Jepp .... das Ergebnis der neuen DSGVO ( wie ich in meinem vorherigen Post schon sagte ).


    Man kann sich nun trefflich über Sinn / Unsinn der DSGVO streiten, den Gegnern zu Folge hätte nach Inkrafttreten der VO die deutsche Wirtschaft ja zusammenbrechen müssen 😉


    Nachdem die Wirtschaft nun nicht zusammengebrochen ist, zeigt sich, dass die VO gar nicht so zahnlos ist, denn selbst die Schwergewichte unter den Giganten der Branche bekommen Schweißperlen auf der Stirn, wenn die in der VO angedrohten Strafen aufs Tablett kommen.


    Just my 2 Cent

  • Das Problem ist, dass viele Leute das Abfließen ihrer persönlichen Daten nicht als "Schaden" empfinden, denn am Füllstand des Portemonnaies ändert sich dadurch ja unmittelbar nichts. Das gilt für dieses Klientel auch dann, wenn sie erfahren, dass FB/WA mit ihren Daten ihrerseits Geld verdienen -- denn auch wenn andere sich bereichern, entgeht ihnen ja kein Geld (zumindest nicht direkt sichtbar).


    In anderen Worten: so lange sie selbst kein Geld unmittelbar und sichtbar verlieren, ist die Bedrohung bzw. der Schaden nur eine abstrakte Behauptung, und viele Leute können deshalb keinen Schaden durch den Datenabfluss erkennen.


    Dass natürlich mittelbar durchaus ein sogar sehr großer Schaden entsteht (Stichwörter: individuelle Preise, Profiling, ...), ist also leider erst mal eine abstrake Behauptung, die gut belegt sein will, wenn man denn überzeugen möchte. Und da es leider keine guten, überzeugenden Fälle zum Erzählen gibt, die das Entstehen eines finanziellen Schadens unmittelbar und ganz konkret (!) belegen, ist es sehr, sehr schwierig, mit dem Thema durchzudringen. Auch mir ist leider kein gutes Beispiel bekannt, das von einem direkten und konkreten Schaden handelt.


    In anderen Worten: eine Aufforderung, sich selbst Beweise im Netz zu suchen, ist a) erst mal eine Zumutung, insbesondere für dieses Klientel, das die Problematik eh nicht sieht und auch nicht in der "Beweispflicht" ist, und b) selbst wenn man Recherchiert, findet man nur schwer Berichte, die für nicht-IT-affines Publikum überzeugend ist. Zumindest ich nicht.


    Andy


    PS: mich als Threemanutzer der ersten Stunde braucht man nicht zu überzeugen. Das oben Geschriebene bezieht sich auf "normale" Leute, die sich mit datenschutzbezogenen Themen nicht weiter befassen.


    PPS: falls jemand wirklich von einem klaren, konkreten Fall einer direkten finanziellen Schädigung weiß, immer her damit! Mit sowas könnte man prima neue und überzeugte Threema-Kontakte generieren!

  • Und noch ein Hammer:


    Böhmermann ruft dazu auf WhatsApp zu löschen und Signal zu installieren. Oder noch besser für mehr Privatsphäre: Threema


    😳


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  • 2 Gedanken


    1) Bei meinen Gesprächen während meiner "Werbemission" für Threema höre ich häufiger, dass die Nutzung von Threema parallel auf mehreren Geräten (bevorzugt Smartphone und Tablet) als zu "fummelig" erfahren wird, das "koppeln" bei Signal wird als einfacher empfunden. Das Thema der durch Threema besser garantierten Anonymität tritt dabei interessanterweise wieder in den Hintergrund. ( bei weiteren 6 Bekannten sind 3 zu Signal gewechselt, 3 zu Threema...)


    Das bringt mich zum Gedanken 2:


    2) Wozu soll ein Messenger eigentlich dienen ?


    Als praktisches, sicheres Werkzeug für spontane,unregelmäßige quasi Communication-in-time oder als digitales Tagebuch meiner Befindlichkeiten?


    Bei Vielen ist die Nutzung von Smartphone/Tablet ja inzwischen zu sowas wie die "zweite Haut" geworden, wie die Soziologen das nennen, und da kommen auch wohl die Wünsche an einen Messenger als eine "eiermilchlegende-Wollmilchsau" her.


    Spannendes Thema einer durch die digitalen Möglichkeiten strukturell veränderten Gesellschaft...