Threema Nutzerschwund - der Kampf ist verloren

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  • Warum muss man wegen eines Gutschein-Karten in einen Laden rennen? Die Karten gibt es in jedem gut sortierten Supermarkt, an Kiosken und Tankstellen. Man kann die doch beim nächsten Einkauf mitnehmen.


    Wenn man meint, Zugangsdaten nicht zu notieren, ist das ein ganz anderes Problem. Ganz ehrlich, wenn das Verhalten von DAUs und Ignoranten dazu führt, dass Sicherheit und Privatsphäre egal werden, gute Nacht!

    Genau, man muss aber mind. 15 Euro ausgeben von denen man 3 braucht und der Rest einfach rumliegt, Das ist für manche ein haufen Geld für etwas, das ich woanders umsonst kriege (Das ist NICHT meine Meinung aber das ist meine Erfahrung, warum die Leute NICHT zu Threema gehen!)


    Dass viele User sich die Daten nicht merken (wohlgemerkt ich rede nicht von mir!) ist bescheuert. Aber es ist leider die Realität! Und daran scheitert dann die Nutzung von Threema. Je mehr Probleme/Widerstände auftreten, desto höher ist die Schwelle zur Nutzung!
    Wir leben in einer Zeit, in der man für alles eine Ausbildung/Lizenz/Fähigkeitsnachweis benötigt, aber nicht für das Kinderkriegen und die Teilnahme im Internet. Aber das ist Offtopic!

  • Das bedeutet Du musst mind. 15 Euro für eine Prepaid-Karte mit Gutscheincode ausgeben, weil Google in D keine kleinere Stückelung anbietet. Also musst Du wegen eines Messengers (dessen Alternativprodukte kostenlos sind) in einen Laden rennen, 15 Euro ausgeben,

    15 EUR für einen Messenger für ca. 3 EUR ist in der Tat sehr viel. Ich habe vor ein paar Wochen zufällig entdeckt, dass man auf der Seite:
    https://www.guthaben.de/google-play-guthaben
    Guthabenkarten für 5 EUR kaufen kann. Ich denke, dass ist viel besser als 15 EUR und man hat dann auch die Google-Play-Lizenz. Auch wenn die Arbeit mit der Eingabe natürlich die gleiche bleibt, aber wenn jemand eh keine Lust hat, was neues auszuprobieren, dann sind auch 5 EUR für die Katz. Ausreden kann man immer finden, wenn man nicht will! :)

  • Rewe hatte sowas auch mal. Selbst mit geschenkten 5 Euro-Gutscheinen wars bei manchen ein nutzloses Unterfangen und es gibt im Internet auch viele Codeportale die gern Geld nehmen und dafür nix (gültiges) liefern.


    Threema hat zwei Grundprobleme:

    1. Der Bezahlvorgang! Das ist für viele, die sich nur kostenlose Apps herunterladen, einfach zu komplex und viele haben vor Abos und Abzockabbuchungen Angst. Deshalb ist kein Konto hinterlegt. Gutscheingutschrifen scheitern daran, dass vor Jahr und Tag ein Account angelegt wurde und die Daten dafür nicht mehr präsent sind. (Das ist nicht meine Meinung, sondern meine Erfahrung).


    2. Das Henne/Ei Problem! "Bei Threema ist doch eh keiner". Selbst in der Fa. wo ich Threema-Work als Whatsapp-Alternative eingeführt hatte (als TW noch ein einmaliger Obolus erforderte), hat es keiner genutzt, obwohl vorher nach dem Messenger Whatsapp geschriehen wurde. Jetzt, da es monatlich kostet ist das Thema tot.


    Das eigentlich Kranke ist aber, dass wenn manche beides auf dem Handy haben (Wjhatsapp und Threema - was eigentlich hirnrissig ist, weil damit schon alle DSGVO-Verletzungen passiert sind), sie trotzdem via Whatsapp kommunizieren obwohl der alternative Weg existiert. "Weils halt einfacher ist und man sonst die Messages hin und her kopieren muss ... Ohne Worte ...

  • Das eigentlich Kranke ist aber, dass wenn manche beides auf dem Handy haben (Wjhatsapp und Threema - was eigentlich hirnrissig ist, weil damit schon alle DSGVO-Verletzungen passiert sind), sie trotzdem via Whatsapp kommunizieren obwohl der alternative Weg existiert.

    1:1 das selbe bei mir. Predigen und Predigen in Endlosschleife. Da ist eher noch Signal als Alternative zu etablieren. Ich verstehe das insofern nicht, da es sich um gebildete Menschen handelt. Da ist niemand wirklich überfordert. Aber egal welche Argumente man bringt, egal wie heftig ein dagewesener Datenskandal war, es wird sich kurz geschüttelt und weiter gehts.

    Ich merke direkt wie die genervten Blicke mich treffen. Ah, der schon wieder. Störe nicht mein Kreise im Datenschleuder Universum. Ätzend!


    Edit:

    Im Prinzip könnte einem das alles egal sein. Wenn die eigenen Daten dabei nicht mit in den Abgrund der Datenhaie gestürzt würden. :(

  • Ich habe sogar schon zu Signal gehört, man installiere es, sobald man seinen Speicher freigeräumt hat. Installiert ist es bis heute nicht, aber ich wurde von dieser Person gefragt, wie man das Abo zu einem 20 MB groß3n Spiel löscht.


    Alles, was will, kann man. Will man etwas nicht, ist der Speicher voll oder die 15 Euro will man nicht für3 Euro ausgeben (dabei kauft man auch andere Sachen laufend, aber das muss man ja nicht erzählen).


    Das Problem ist für mich, die Technik wird von zu vielen Unwissenden genutzt und die lassen sich mit einer neuen Form des Enkel-Tricks über den Tisch ziehen. Diese Leute bilden die Mehrheit und damit kann man sich den Mund fransig reden.

  • Ich kann nur aus eigener Erfahrung sprechen: Für mich war das lange auch ein Hinderungsgrund, da ich bei meinem Google-Account keine Zahlmethode hinterlegt habe (wozu? Was geht Google meine Bankverbindung und Kreditkartennummer an?).

    [...]

    Ganz genau meine Erfahrungen nach vielen Jahren als Threema-Fan!! Kann ich zu 100% bestätigen. Man selbst versteht das immer gar nicht, aber es ist leider gelebte Wirklichkeit, dass sehr viele Nutzer mangels hinterlegter Zahlungsweise nichts im AppStore kaufen können. Und eigentlich wohl auch nicht wollen.

    Da im Apple AppStore Apps verschenkt werden können ist es viel leichter, iPhone-Nutzer mit Threema zu versorgen — in meiner Kontaktliste sind iPhones auch deutlich überrepräsentiert.

  • Also empfehle ich jemandem wegen eines Messengers zur sicheren Kommunikation die Sicherheitsempfehlungen für Installationen des Gerätes zu ignorieren. Ehrlich gesagt, würde ich das auch nicht tun!

    ja, das ist wirklich sehr schwer zu vermitteln, gerade Laien, den man ja eigentlich dieses Verhalten „abtrainieren“ möchte, alles mögliche aus unbekannten Quellen zu installieren...

  • Kann man nicht die Mobilfunkrechnung als Zahlmethode angeben?

    Das ist das letzte, was ich tun würde und ich kenne auch keinen, der es (noch) tut. Man hat die Scherereien mit Abofallen, wenn man versehentlich auf eine plötzlich aufpoppende Werbung tippt. Das ganze bekommt man dann viel später mit, wenn die Rechnung kommt. Ich habe hier in der Fa. genügend Fälle, die so gelaufen sind. Danach kann man sich dann mit dem Provider rumschlagen. Die Sperre von Drittanbietern würde auch die Bezahlung von Google treffen?!? Das weiß ich jetzt nicht. Aber selbst wenn ich einen entsprechenden Vertrag hätte würde ich das dennoch nicht tun. Bei den viel verbreiteteren Prepaid-Tarifen geht das sowieso nicht.

  • Da im Apple AppStore Apps verschenkt werden können ist es viel leichter, iPhone-Nutzer mit Threema zu versorgen — in meiner Kontaktliste sind iPhones auch deutlich überrepräsentiert.

    Genau das fehlt bei Google! Dass ich jemandem eine App schenken kann. Dann könnte man viel mehr dazu bringen, denn je geringer der Aufwand, desto größer die Chance, dass es benutzt wird. Aber da kann Threema ja nicht dafür. Das macht Google, aus Gründen die wohl nur sie selbst verstehen, nicht ...

  • Leider war die Codeeingabe "zu schwer" (Zugangsdaten unbekannt). <X

    Wenn "Zugangsdaten unbekannt" lassen sich aber nicht mal kostelose Apps installieren. Insofern hat das mit Threema grundsätzlich gar nichts zu tun. Des weiteren kann man bei der Ersten Anmeldung angeben, ob die Zugangsdaten gespeichert werden. Dann ist eine erneute Eingabe der Zugangsdaten nicht mehr nötig, sondern diese müssen im weiteren Verlauf nur noch bestätigt werden.
    Wie oben schon geschrieben, wenn jemand gar keine Lust hat, wird, er immer Ausreden finden......

  • Wenn "Zugangsdaten unbekannt" lassen sich aber nicht mal kostelose Apss installieren. Des weiteren kann man, bei der Ersten Anmeldung angeben, ob die Zugangsdaten gespeichert werden.
    Wie schon oben schon geschrieben, wenn jemand gar keine Lust hat, wird, er immer Ausreden finden......

    Ich bin mir nicht sicher, ob und wann Google hier etwas geändert hat. Jedenfalls als Threema ein Thema war, konnten bei dem Benutzer, kostenfreie Apps (WA) im Playstore heruntergeladen werden, für die Eingabe des Gutscheincodes fragte der Playstore jedoch nach dem Passwort für den Google-Account. Damit war das Thema damals durch ...

  • Aber das kann man doch. Kaufe im Threema-Shop soviel Lizenzen wie du magst und schenke die weiter. Der Beschenkte kann die APK direkt runterladen und installieren. Aktualisierung funktioniert, auch bei der Variante ohne PlayStore, vollkommen problemlos.

    Diese Praxis ist auch die meine. :)

    So habe ich mir das vor Jahren auch gedacht. Habe 30 Lizenzen im Threema-Shop gekauft und an Freunde verteilt. Einigen habe ich dabei geholfen an ihrem Gerät Threema aus dem Shop zu laden und zu installieren. Die wurden aber auch merklich nervös, als die Warnmeldung beim Aktivieren der "unsicheren Quellen" kam. Andere wollten das nicht zulassen, wieder andere wussten dann nicht wie sie das bei einem Update selbst bewerkstelligen können. Und damit hat sich das Thema nach relativ kurzer Zeit wieder erledigt.


    Ich bin auch immer wieder überrascht, wie wenig manche Menschen von Smartphones verstehen, bzw. sich überhaupt nicht damit auseinandersetzen wollen. Wer Leute in seinem Freundeskreis hat, die problemlos eine geschenkte Threema-Lizenz annehmen und wissen wie sie damit umzugehen haben, der darf glücklich sein. Meine Erfahrung war leider eine andere :-|

  • Kann ich leider bestätigen. In meinem Dunstkreis kommt auch jedesmal die Frage nach dem "wie", wenn Threema ein Update vermeldet.

    Unterm Strich werden die Updates dann beim nächsten persönlichen Treffen von mir durchgeführt. Da können bei dem ein oder anderen schon mal ein paar Versionsnummern übersprungen worden sein. :|