Threema Nutzerschwund - der Kampf ist verloren

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  • Aus dem Amazon-Shop FRA:
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    .
    [/list][/list]Scheint doch gar nicht so schlecht zu laufen, selbst im nichtdeutschsprachigen Raum kommt die Bezahl-App gut weg, auch wenn man das mit den Download-Zahlen der kostenlosen Apps sicherlich nicht vergleichen darf.


    2 Bewertungen insgesamt (beide positiv) aber beide auch schon 3 Jahre alt.

    Sehr seltsam für eine App, die auf Rang 1 steht.

    Einmal editiert, zuletzt von threemat (21. November 2017 um 21:52)

  • "Die Statistik zeigt die Anzahl der Nutzer des kostenpflichtigen Messengers Threema.
    Im Jahr 2012 entwickelt, profitierte Threema im Februar 2014 von der Übernahme
    von WhatsApp durch Facebook und gehört seitdem zu den beliebtesten kostenpflichtigen Apps im deutschsprachigen Raum.
    Durch die Übernahme von WhatsApp durch Facebook im Frühjahr 2014 stieg die Nutzung bis April 2016 auf 4 Millionen."

    Quelle: https://de.statista.com/statistik/date…enstes-threema/

    iPhone 7Plus, iOS 14.x - Threema 4.6.4 (2602)

    Lumia 950 - WP10 (10.0.15254.597) ohne Tracing Apps

    Seit Threema 1.3 sicher


  • 2 Bewertungen insgesamt (beide positiv) aber beide auch schon 3 Jahre alt.
    Sehr seltsam für eine App, die auf Rang 1 steht.

    Hi, ich schaue hin und wieder mal bei Amazon wegen Threema nach, einfach mal aus Interesse. Ab und zu bzw. selten ist Threema in FRA + ITA + ESP in den Top Ten aller Apps. Meistens nur in den Top Ten im Bereich Kommunikation ( also so etwa zwischen 500 - 1000 aller Apps ). Das erklärt sicher auch, weshalb nur wenige Bewertungen vorhanden sind.

  • Wird der App Store von Amazon überhaupt verwendet? Den gibts ja afaik nur bei den Fire Tablets vorinstalliert. Aber wer ein Fire Tablet kauft und dann den Amazon App Store benutzt, wird wohl nicht zur Gruppe der Menschen gehören welche sich für sichere Messenger interessieren.

    Jeder Tag könnte Threema Web für iOS Tag sein.

    Jeder Tag ist Threema Web für iOS Tag.

    Jeder Tag könnte Threema Multidevice Tag sein.

    Jeder Tag ist Threema Multidevice Tag.

    Nur mit Threema Safe schläft man ruhig.

  • Bei mir sind's auch seit Start wieder Leute weniger geworden.

    Hab aktuell noch zwei mit denen ich via Threema kommuniziere.

    Schon allein wg. Smartphonewechsel. Da wurde Threema einfach nicht mehr neu eingerichtet.

  • Die iOS-App „hinkt“ der Android-Version unbestritten etwas hinterher (Web-Client, Speicher-Manager, Daten-Backup und einige weitere Kleinigkeiten fehlen derzeit). Eine „halbe“ App ist sie aber mMn dennoch nicht, sie fühlt sich im täglichen Gebrauch sehr gut an, läuft flüssig und sehr stabil—ich nutze sie gerne!


    Andy

  • Ich bin Android Nutzer und habe gerade ausprobiert, ob man wirklich zur zitierten Nachricht kommt, wenn man dort drauf drückt.
    Leider nicht!
    Wäre noch ein schönes und nützliches Feature!


  • Und man kann nicht alle sondern nur einzelne Chats durchsuchen, wenn man sich nicht mehr sicher ist in welcher Gruppe etwas geschrieben wurde ist man aufgeschmissen.

    Auch das geht bei Android nicht. Man muss in einen Chat (Gruppe oder Einzel o.ä.), man kann nicht alle Chats mit einmal durchsuchen. Ich glaube du hast ein zu "featurereiches" Bild von der Android-Version... ;)

  • Um beim Thema zu bleiben: Aus meiner Sicht wird kein Weg daran vorbeiführen, Threema kostenlos anzubieten.

    Ich würde jetzt nicht mal behaupten, dass drei Euro den Leuten zu viel Geld ist. Aber man muss eben auch berücksichtigen

    • dass es massenweise kostenlose Messenger gibt (und einige davon sind auch wirklich gut!)
    • dass es einfach (erstmal!) extrem unpraktisch ist, Geld zu bezahlen


    Beispiel:
    Ich musste bei meinem Android-Handy extra so 'ne Google-Play-Karte für 15 € kaufen, um Threema im PlayStore bezahlen zu können. Alternativ PayPal, habe ich aber nicht und das mit dem Google-Konto zu verknüpfen ist auch erstmal unpraktisch. Nicht aufwendig, aber einfach unpraktisch.

    Lernt man jemanden kennen und man möchte in Kontakt bleiben, käme ich nicht auf die Idee jemanden meine Threema-ID zu geben. Weil ich nicht erwarten kann, dass diese Person drei Euro investiert, sein Google-Konto mit PayPal etc. verknüpft oder sich so 'ne GooglePlay-Karte kauft, nur um Threema zu installieren.

    Wäre Threema dagegen kostenlos:
    PlayStore öffnen -> Auf "installieren" klicken -> Fertig.

    Wie gesagt, ich glaube nicht, dass den meisten Menschen drei Euro zu viel Geld ist. Aber es ist unpraktisch und es gibt eben auch alternative Messenger. Klar, das jetzige Finanzierungskonzept von Threema ist transparent und nachhaltig. Aber unter den gegebenen Umständen aus meiner Sicht einfach nicht marktfähig. Man kann das jetzt trotzig durchziehen, aber ich denke nicht dass das sinnvoll ist.

    Mir wäre es auch lieber, wenn es einfach so klappen würde wie es ist. Tut es aber nicht.

  • Natürlich wäre es schön und praktisch, wenn Threema kostenlos wäre. Aber wie wollen Sie sich denn finanzieren?
    Warum kauft man die Threema App nicht über den Shop und verschenkt sie dann? Das ungefähr gleiche Verfahren wie mit Apple und Windows Phone.
    Zwar haben dann wir -die dazu sorgen sollen dass Threema den Weg auf das jeweilige Gerät findet- einen etwas komplizierten Weg zu gehen, aber wenigstens nicht die, welche Threema wegen und herunterladen sollen.

    Was wäre, wenn Threema jetzt die App kostenlos anbieten würde:
    Sie hätten weniger Einnahmen!

    Wäre es evtl. eine Alternative ein Spendenkonto für Threema einzurichten oder etwas der Gleichen?
    Ich und sicher auch Andere wären evtl. bereit ein paar Fränkli zu spenden.

    Wie sehr ihr das?
    Viele Grüsse
    Robin

  • Klar, keiner arbeitet rein aus Wohltätigkeit. Jedenfalls selten in der IT Branche.

    Ich weiß nicht, in welcher Höhe Threema Einnahmen hat und kann das auch schwer schätzen. Ich bin kein BWLer.

    Den Kauf selbst finde ich unpraktisch. Denn aus Datenschutzgründen habe ich weder Paypal noch eine Kreditkarte. Da ich kein Interesse an überflüssigen Apps habe (was ich brauche habe ich ansonsten, außer Threema habe ich auch nicht mehr viele gekaufte Apps), hätte ich immer noch Restguthaben, das ich weder google (die ich auch durch Kauf im PlayStore nicht unterstützen möchte) noch Apple unterstützen möchte, kommen Guthabenkarten für mich nicht in Frage.

    Einfach überweisen, wie bei Mailboxanbietern wie posteo und mailbox.org, wer seine Threema ID falsch angibt hat eben Pech gehabt. Da lohnt sich kein weiterer Verwaltungsaufwand. Ein bißchen Eigenverantwortung sollte man schon übernehmen können.

    Ich sehe das Problem weiterhin einfach darin, dass es eben an einigen Stellen nicht so praktisch und zu kompliziert ist für Leute, die einfach nur kommunizieren möchten. Schnell und einfach. Es ist ja gut, dass es Menschen gibt, die sich um ihre Daten den Kopf zerbrechen (wobei sich manche da auch paradox verhalten, aber egal), aber nicht jeder sieht den Sinn in diesem Aufwand (Backup erstellen, Widerrufspasswort ...). Deshalb bin ich der Meinung, eine Änderung dieses Prozedere würde evtl. auch schon bei der Verbreitung helfen.

  • Ich weiß, das beißt sich. Ich versuche eben die Menge an Daten, die darüber gehen, gering zu halten. Wenn ich mir mein Datenvolumen anschaue, scheint mir das nicht unbedingt immer sehr gut zu gelingen.

    Ich nutze NIE öffentliche WLAN-Spots. Habe nur einen Bekannten, bei dem ich Updates lade. Ich würde mich nie in öffentliche WLAN-Hotspots reinhängen.

    Ansonsten versuche ich, keine Apps zu nutzen. Es gibt Seiten, die ich gar nicht auf dem Smartphone aufrufe.

    Ich chatte und telefoniere. Ich höre nichtmal Musik damit.

    Wenn ich weggehe, dann habe ich kein Problem damit, das Gerät daheim zu lassen. Ich schalte es aus, wenn ich es nicht brauche. Ich surfe in der Regel damit nicht.

    Im Grunde habe ich nur eines, weil meine Freunde unbedingt via Messenger mit mir kommunizieren wollten. Da habe ich ein altes Smartphone bekommen, als sich einer ein neueres gekauft hatte. Als das dann durch war, kam ich erstmal sehr gut ohne klar. Dann ging mein Handy verloren (ein gutes Nokia) und woraufhin ich beschloss, mich dem Gruppenzwang zu beugen.

    Dennoch mache ich mich nicht abhängig davon. Bin oftmals gar nicht zu erreichen auf dem Gerät sondern überwiegend auf dem Festnetz. Kann auch schon mal ne Woche dauern, bis ich so ne Nachricht lese, weil ich eben auch noch anderes zu tun habe. Ich bin nicht abhängig von dem Smartphone. Ich krieg meinen Alltag wunderbar ohne geregelt. Habe bisher auch keine wirkliche Erleichterung damit, ganz im Gegenteil. Wenn man es mal nicht ausschaltet muss man ständig nachladen. Das Nokia hat locker 3 Wochen mit einer Ladung gehalten. Obwohl ich es oft angeschaltet hatte. So fange ich wieder an, mir die Telefonnummern zu merken, weil wenn ich es mal brauche, dann ist mir der Akku zu schwach und ich telefoniere dann lieber doch vom Telefon aus. Mit dem ich übrigens eine bessere Sprachqualität habe, als mit dem Smartphone. Und auf dem Touchscreen vertippe ich mich ständig, die Autokorrektur schlägt zu, wo sie nicht soll und wo es gut wäre ändert sie nix, obwohl ich sie deaktiviert habe. Das ist halt das Problem. Theoretisch sollte alles laufen, in der Praxis brauchen nur eine 0 und eine 1 vertauscht worden zu sein...
    [hr]

    ...
    Es muss ja auch nicht jeder diesen Aufwand betreiben. Es ist ja niemand gezwungen Threema zu benutzen. Es gibt bestimmt Optimierungsbedarf beim Zusammenlegen von verschiedenen IDs, das bestreiten aber auch die wenigsten. Aber das ganze Konzept von Threema muss man sicher nicht auf den Kopf stellen nur damit die faulsten 20% der Bevölkerung sich auch noch Threema zulegen.

    Natürlich muss niemand Threema nutzen und unterstützen. Ich möchte aber das Konzept unterstützen! Vor allem dieses "Geiz ist geil"-Denken. Wenn jemand Hirnschmalz reinsteckt dann sollte er das nicht für lau machen müssen.

    Es geht nicht ums Konzept, sondern darum, dass es unkompliziert sein sollte und nicht nur was für Nerds. Ist ja nun einmal nicht jeder so und ich verbringe meine Zeit deutlich lieber nicht mit dem Smartphone. Da fällt mir genug Anderes ein.

  • ...Wäre es angesichts der aktuellen Facebook-Empörung nicht für Threema ein guter Zeitpunkt, den Schwung zu nutzen und jetzt aktiv für neue Netzer zu werben? Noch ist das Thema ganz oben auf sämtlichen den News-Sites, aber schon bald wird es wohl (leider) wieder ruhig um das Thema werden und der Zug abgefahren sein, fürchte ich...

    Zumindest ein reduzierter Aktionspreis wäre doch angebracht, könnte ich mir vorstellen...

    Andy

    Einmal editiert, zuletzt von andyg (21. März 2018 um 20:58)

  • Absolut! Wenn nicht jetzt, wann dann?

    Aktionspreis anbieten und in einer Pressemitteilung auf den Aktionspreis hinweisen und den Grund dafür benennen (aktuelle Datenschutzprobleme bei anderen Anbietern, Vorbereitung auf DSGVO, ...). Und schon hat man wieder etwas mediale Aufmerksamkeit.

    Übrigens gibt es noch einen weiteren Anlass der momentan durch die Medien geistert: Die gerichtliche Entscheidung in Russland, dass Telegram dem FSB bei der Entschlüsselung von Nachrichten helfen muss. Telegram-Chats sind ja standardmäßig nicht E2E-verschlüsselt, außer man erstellt explizit einen solchen Chat.
    Wenn ich mir die Medienberichte zu diesem Thema ansehe heißt es dann immer nur: "Konkurrenten wie WhatsApp oder Signal dagegen schützen ausnahmslos alle Chats über Ende-zu-Ende-Verschlüsselung." (1).
    Threema wird kaum noch irgendwo erwähnt. Heute wäre die Gelegenheit sich wieder Aufmerksamkeit zu verschaffen!

    (1) Quelle: https://www.heise.de/newsticker/mel…an-3999974.html

  • Ein großes Problem für Viele ist auch, Threema auf ein neues Handy zu übertragen.
    Dabei gehen viele meiner Kontakte verloren oder sind dann doppelt mit neuer ID vorhanden.
    Diese Prozedur sollte einfacher gehen, so dass es jeder problemlos schafft.


  • Die Fehler von Facebook haben ja grundsätzlich nichts mit Threema zu tun. Ich fände es eher komisch wenn sie sich mit einer Pressemitteilung dazu äussern würden.

    Öffentlichkeitsarbeit und Marketing orientieren sich nicht an kausalen Zusammenhängen. Vielmehr geht es in diesem Business immer um thematische Aufhänger und öffentliche Befindlichkeiten.

    Wenn nun in jeder Zeitung und in jeder Nachrichtensendung über Datenschutz diskutiert wird, Facebook mit all seinen Tochterfirmen am Pranger steht und die Politik in jedes Mikrofon säuselt dass Daten besser geschützt werden müssen und in diesem Zusammenhang auch ständig über die kommende DSGVO diskutiert wird: Datenschutz ist gerade das öffentliche Thema in Deutschland. Überall, keine Nachrichtensendung macht einen Bogen herum.

    Und jede Marketingabteilung würde diese Steilvorlage doch dankend annehmen. Deswegen wundert es mich tatsächlich, dass Threema das nicht tut. Einen Aktionspreis definieren und dann mit einer Pressemitteilung rausgehen die sinngemäß sagt:
    "Datenschutz wird in diesen Tagen viel diskutiert und allerorten gefordert, auch im Hinblick auf die kommenden Gesetzesänderungen im Mai. Threema leistet zum Schutz Ihrer Daten und Privatsphäre seit jeher einen wertvollen Beitrag. Noch bis Datum XY können Sie Threema zum vergünstigten Aktionspreis selbst ausprobieren und sich von den Vorteilen überzeugen."
    Klassische Pressemeldung als wäre der Verfasser gerade erst aus der passenden Vorlesung gekommen: a) Aktueller öffentlicher Diskurs als Aufhänger, b) Weiterdreh auf Aktionszeitraum, c) Runterbrechen auf die eigenen Vorteile. Marketing wie aus dem Bilderbuch. So funktioniert das, jeden Tag und überall.

    Eine anlasslose Pressemitteilung im Sinne von: "Bitte helft uns beim Wachsen", oder "Lasst uns gemeinsam für sichere Kommunikation kämpfen", o.ä. funktioniert nicht. Pressearbeit braucht immer einen Aufhänger und den inhaltlichen Weiterdreh.
    Und das ist jetzt da, man muss nur zugreifen. Die meisten Marketingabteilungen wären dankbar für so eine Steilvorlage. Vielleicht sind die Threema-Leute ja gerade mit anderen Sachen beschäftigt. Oder das Thema schlägt in der Schweiz weniger hohe Wellen als in Deutschland.

    Einmal editiert, zuletzt von stefan81 (22. März 2018 um 13:54)