Tor-Browser - Sicheres surfen

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    • Offizieller Beitrag


    Das Tor-Browser-Paket ermöglicht anonymeres Surfen im Internet mit dem Open-Source-Browser Firefox.

    Tor ist ein Netzwerk zur Anonymisierung von Verbindungsdaten. Es wird für TCP-Verbindungen eingesetzt und kann beispielsweise für Web-Browsing, Instant Messaging, IRC, SSH, E-Mail, P2P und anderes benutzt werden. Tor schützt seine Nutzer vor der Analyse des Datenverkehrs.
    Tor kann nicht nur genutzt werden, um anonyme Internetzugriffe zu ermöglichen, sondern auch, um Zugriffssperren zu umgehen. Die Verbindung wird – an der Sperre vorbei – über das Tor-Netzwerk umgeleitet und kann so das Ziel erreichen.

    Download #1: torproject.org
    Download #2:


    Kennt und nutzt wahrscheinlich jeder hier oder? ;)

    • Offizieller Beitrag


    Ich darf zitieren "Fast ein halbes Jahr betrieben Angreifer eine größere Zahl von Tor-Knoten, mit deren Hilfe sie herausfinden konnten, wer welche Tor-Dienste genutzt hat." Wenn ich TOR nicht benutzt habe konnte aber mit viel viel vieeeel weniger Aufwand herausgefunden werden was ich so im Internet treibe. Das es keine 100%ige Sicherheit gibt - das wissen wir alle ;)



    Ich habe mal gehört, das gerade die auf der Uberwachungsliste kommen, die TOR nutzen. [emoji16]

    Allgemein wird immer überall behauptet das diejenigen Menschen die sich mit Verschlüsselung und Anonymisierung beschäftigen - verdächtig sind und deshalb auf die "Überwachungsliste" kommen. Nutzen wir nicht alle auch Threema?
    Meiner Meinung nach ist es falsch sich wegen solcher Meldungen nicht mehr um seine Sicherheit zu kümmern. Vielleicht ist ein guter getunnelter VPN eine Alternative für euch?

  • Moinsen, TOR ist im Grunde schon sicher und anonym. Leider fehlt hier der Hinweis auf ein winziges Detail. Das hat seinerzeit auch SPON in seinem Artikel unterschlagen und das betrifft genau den zitierten Beitrag von heise.de.

    TOR macht ja letztlich nichts anderes, als deinen Webtraffic über zufällige TOR Knoten (Exit Nodes) zu leiten, sodass für den Webserver am Ende der Kette nicht mehr nachvollziehbar ist, woher der Request kam und damit auch nicht für die Schnüffler.

    Problem dabei, JEDER (also auch NSA, BND, CIA und all die anderen kriminellen) kann so einen Exit Node betreiben und diesen im TOR Netzwerk zur Verfügung stellen. Hat man nun so einen Exit Node in seiner Kette, ist es mit der Anonymität vorbei und genau davon ist in dem Heise Artikel die Rede. Übrigens haben die Russen gerade viel Geld für Hacker ausgelobt, wenn diese einen Weg finden, TOR zu deanonymisieren.

    Man muss also manuell festlegen (per Eintrag in der config Datei) welche Exit Nodes verwendet werden dürfen. Diese werden unter anderem vom CCC angeboten oder anderen vertrauenswürdigen Institutionen.

    So denn...