Threema - Kostenlose Testversion

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  • Threema - Kostenlose Testversion[hr]Dieses Thema wurde hier in diesem Forum schon oft und an verschiedenen Stellen andiskutiert. Jetzt poste ich dazu einfach mal einen Beitrag im Bereich "Threema Förderung", um das Thema erneut und einmal mehr anzustoßen.


    Der Berliner Software-Entwickler Johannes Oppermann hat seinerzeit für Windows (95/98/ME u. NT/2000/XP) einen herausragenden E-Mail-Client namens "PostMe Classic" (https://de.wikipedia.org/wiki/PostMe) auf die Beine gestellt. Mit dem "End of Life" von Windows XP Anfang April 2014 wurde (leider) auch das Projekt PostMe Classic (v3.6) beendet. Herr Oppermann hat seinen damals hochgelobten E-Mail-Client potenziellen Interssenten 60 Tage als uneingeschränkte Testversion zur Verfügung gestellt. Erst mit Ablauf dieser Frist wurde der Kauf einer Lizenz notwendig. Alternativ dazu konnte man das Programm natürlich auch einfach wieder deinstallieren.


    So oder so ähnlich könnte man das doch auch bei Threema handhaben. Oder etwa nicht?!

  • Zumindest habe ich von PostMe noch nie gehört…


    Nur weil du nie was davon gehört hast heißt das noch lange nicht, dass PostMe ein schlechtes Produkt war. Ganz im Gegenteil. In Sachen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit war PostMe Classic (v3.6) seiner Zeit weit voraus. Ob die kostenfreien Alternativen wirklich das Non plus ultra waren und sind, darüber kann man sich streiten. Aber das Produkt PostMe sollte ja in diesem Zusammenhang auch nur als anschauliches Beispiel dienen, wie man es im Hause "Threema" machen könnte.


    Das gleiche hat doch WhatsApp auch probiert. Geklappt hat es nicht wirklich oder hat schonmal jemand für WhatsApp bezahlt?


    Das erste Nutzungsjahr war kostenfrei. Ich kenne einige Leute, die für WhatsApp (damals vor der Übernahme) regelmäßig die 99 Cent als Jahresgebühr bezahlt haben. Auch ich kann mich noch daran erinnern, dass WA kurz vor Ablauf der Frist sehr penetrant zur Zahlung aufgefordert und die Funktionen des Messengers dann sogar eingeschränkt hat, wenn der Nutzer darauf nicht reagierte.

  • Ich habe damals für WhatsApp auch die 0,99€ pro Jahr bezahlt, für mich und meine Frau. Weh getan hat's nicht. Auch die einmaligen Zahlungen für Threema sind finanziell nicht spürbar. Also wer deswegen rumheult...


  • Nur weil du nie was davon gehört hast heißt das noch lange nicht, dass PostMe ein schlechtes Produkt war.


    Das mag ja sein, aber ich dachte es ging dabei darum, dass Produkt (also Threema) bekannt zu machen und weit zu verbreiten. Und da passt das Beispiel eben mal nicht – zumindest bei mir.


  • Zumindest habe ich von PostMe noch nie gehört…


    Auch ich habe bis zu diesem Thread hier noch nie was von diesem Mailclient gehört und ich bin jetzt nicht gerade wenig im Netz unterwegs! :)



    Das gleiche hat doch WhatsApp auch probiert. Geklappt hat es nicht wirklich oder hat schonmal jemand für WhatsApp bezahlt?


    Bei mir kam zwar immer vor Ablauf der Probezeit eine Aufforderung, aber gleichzeitig kam dann auch immer ein Update und damit war die Zahlungsaufforderung wieder weg. Bezahlt habe ich für WhatsDreck also nie! :)

  • Auch ich habe bis zu diesem Thread hier noch nie was von diesem Mailclient gehört und ich bin jetzt nicht gerade wenig im Netz unterwegs!


    Und das zeigt uns einmal mehr: "Wissen ist Macht, nichts wissen macht nichts."


    PostMe war seinerzeit ein sehr fortschrittlicher und gleichzeitig auch sehr sicherer Mailclient, der seinesgleichen suchte. Und kostenlose Alternativen, die dann bestenfalls auch noch ebenso gut gewesen wären, gab es damals praktisch nicht. Als Vorläufer von PostMe Classic (v3.x) gab es Postme v2.x als Freeware. Diese Freeware wurde damals bspw. von United Internet (1&1) unter die Leute gebracht.


    War Postme nicht ein Programm was in regelmäßigen Abständen den Mailaccount auf neue Mails ungeprüft hat und das dann anzeigte?


    Nein! Es handelt/handelte sich um einen vollwertigen E-Mail-Client. Allerdings konnte der Client auch mit diversen Plugins erweitert werden. Im Beitrag #1 habe ich extra den Wikipedia-Artikel verlinkt. Wer sich informieren möchte, kann sich's dort rauslesen.

  • Da sind wir wieder beim alten Thema: man muss von Anfang an bezahlen. Und dazu sind die Leute einfach nicht bereit. Da kann man sich drehen und wenden wie man will. Solange Threema nicht - wie anfänglich WhatsApp - eine kostenlose Testphase einrichtet, wird sich da kurzfristig nicht viel ändern.


    Ich verknüpfte das Thema mal hierher, weil es hier thematisch einfach besser dazu passt.


    Ich habe bei Threema keine Zuwächse mehr, eher mehr und mehr sich ausgrauende Kontakte.


    Solange ich Threema nutze, hatte ich noch nie Zuwächse. Von Kontakten, die mit dem Threema-Forum in Verbindung stehen, mal abgesehen. Ich denke auch, dass sich an der «Geiz ist geil» Mentalität mittelfristig nicht viel ändern wird. Da müsste schon ein Wunder geschehen. Inzwischen bin ich auch mehr und mehr davon überzeugt, dass die grosse Mehrheit der Menschen (dem Mainstream folgend) schlicht und einfach resigniert hat. In meinem erweiterten Bekanntenkreis muss ich immer wieder mit Erschrecken feststellen, dass das Thema "Persönlichkeitsrechte und Schutz der Privatsphäre in der digitalen Welt" die Menschen schlicht und einfach nicht interessiert. Das Gegenteil ist der Fall. Spricht man das Thema vorsichtig an, wird man oft sofort angefeindet und es heisst "Ach, hör´ doch auf, die ganze Welt ist eine Sicherheitslücke und Schwachstelle. Die wissen doch eh schon alles über mich und ich habe doch auch nichts zu verbergen. Von mir bzw. über mich dürfen alle alles wissen."


    :rolleyes: Wie soll man da als pflichtbewusster Zeitgenosse noch argumentieren ...

  • Ich wäre auch für eine kostenlose Testversion (1 Monat würde schon reichen).
    Ich habe so einige Leute die sich zieren Threema auszuprobieren, bei denen es aber nicht wirklich um die Kosten für Threema an sich geht.
    Mit einer Testversion die einfach ohne Hürden zu installieren wäre, wären diese vermutlich zu überzeugen.
    Spätestens dann, wenn sie mit der Testversion (nach einem Telefonbuchsync) sehen dass sie doch so einige Kontakte haben die Threema benutzen!


    Mir genannte Gründe (die mit einer kostenlosen Testversion "behoben" werden könnten:
    - haben keine Lust das Payment nur für einen Test einzurichten (haben z.Z. noch kein Payment eingerichtet da sie noch nie eine kostenpflichtige App installiert haben)
    - "Ich kenne doch keinen" (oder zu wenige) die Threema benutzen (s.o "Telefonbuchsync")
    - wollen es nicht kostenpflichtig TESTEN, weil sie es ggf. nach dem Test doch nicht nutzen wollen.


  • dito bei mir. Ausgenommen das mit den Kontakten - ich glaube nicht, dass irgend jemand den ich kenne, Threema verwendet.
    Aber für etwas zahlen was für mich vermutlich(?) nicht brauchbar ist sehe ich nicht ein.


    Es gibt eine Möglichkeit, aus dem Glauben Wissen zu machen: nachfragen.


    Was das Bezahlen angeht, sollte man die Kirche im Dorf lassen. Es geht um 2,99 EUR. Auch wenn man momentan noch niemanden kennt, mit dem man darüber kommunizeren könnte, kann sich das ja täglich änern. Die 2,99 EUR stellen somit die Erreichbarkeit auf einem weiteren Kanal her. Ich habe das mal mit meiner Schwester angefangen. Damals hatte ich nur sie, von der ich wußte, daß sie Threema verwendet. Nach und nach ist jetzt der gesamte Freundes- und Bekanntenkreis dabei.
    [hr]


    Mir genannte Gründe (die mit einer kostenlosen Testversion "behoben" werden könnten:
    - haben keine Lust das Payment nur für einen Test einzurichten (haben z.Z. noch kein Payment eingerichtet da sie noch nie eine kostenpflichtige App installiert haben)


    Eine Testversion behebt leider nicht alle Probleme.


    Die Roland Berger Stiftung, die das Deutsche Schülerstipendium vergibt, ist kürzlich auf die Kommunikation per Threema umgestiegen. Viele Stipendiaten sind unter 16 Jahre alt und dürfen daher kein WhatsApp verwenden. Die Mitarbeiter und Mentoren dürfen WhatsApp aus Datenschutzgründen nicht verwenden. Bei einem Testlauf mit ausgewählten Stipendiaten hat man eine Hürde festgestellt, die für mich sehr überraschend war: Die meisten Stipendiaten kamen nicht damit zurecht, eine App zu kaufen. Sie wußten schlicht nicht, wie das geht - weil sie sonst nur kostenlose Apps verwenden. Und das, obwohl es sich durchweg um Digital Natives handelt.

  • Die meisten Stipendiaten kamen nicht damit zurecht, eine App zu kaufen. Sie wußten schlicht nicht, wie das geht - weil sie sonst nur kostenlose Apps verwenden. Und das, obwohl es sich durchweg um Digital Natives handelt.


    Dieses Szenario kann ich mir lebhaft vorstellen. Das zeigt auf erschreckend anschauliche Weise, wie indoktriniert und "kaputt" unsere digitale Welt schon ist. Traurig und glatt zum :weinen:

  • Spricht man das Thema vorsichtig an, wird man oft sofort angefeindet und es heisst "Ach, hör´ doch auf, die ganze Welt ist eine Sicherheitslücke und Schwachstelle. Die wissen doch eh schon alles über mich und ich habe doch auch nichts zu verbergen. Von mir bzw. über mich dürfen alle alles wissen."


    Zitat


    uwes


    Die meisten Stipendiaten kamen nicht damit zurecht, eine App zu kaufen. Sie wußten schlicht nicht, wie das geht - weil sie sonst nur kostenlose Apps verwenden. Und das, obwohl es sich durchweg um Digital Natives handelt.


    Diese beiden Aussagen zusammen erklären mir etwas anderes. Man nutzt die technik und man findet sie toll. ABer man ist nicht bereit, sich damit zu befassen.
    Das platte Abtun des Datenschutzes ist für mich die Nicht-Bereitschaft, sich mit AGB, deren Konsequenzen und Parallelen in der analogen Welt zu beschäftigen. Und wenn, dann ist das Unterbinden schwer und überfordert Otto Normal, so dass er schnell aufgibt. Für ihn sind sonst nützliche Apps nicht mehr nutzbar und so einfach wie der Google Play Store oder der Apple App Store sind kaum andere Stores. Schon gar nicht, wenn man die großen zwei kennt.
    Ein schönes Beispiel ist dieses Video:


    Ich bin mir aber sicher, keiner der betroffenen hat danach Konsequenzen in der Nutzung der Smart Devices gezogen.
    Dass selbst die sogenannten Digital Natives nicht einmal einen Kauf einrichten können, unterstreicht für mich die Gleichgültigkeit im Umgang mit der modernen Technik.
    Somit muss man nur frech genug sein, siehe Mark Zuckerberg, und kann Millionen und Milliarden scheffeln.
    Ob eine kostenlose Version von Threema etwas ändern würde, bezweifle ich. Telegram ist kostenlos und hat nach WhatsApp und dem Facebook Messenger die größte Verbreitung (WeChat in China unterschlage ich einfach mal), der Abstand zu WhatsApp und dem Facebokk Messenger ist dennoch enorm. Hinzu kommt, dass ich das gefühl habe, was Europa kommt, wird kritisch beäugt. Was aus den USA und China kommt, wird als riesen Innovation gefeiert.

  • Auszug einer Konversation mit einem Bekannten (nenne ich mal Max) mit dem ich werktäglich skype:
    [10:50:47] ich: Würdest Du auch Threema benutzen wenn ich nur noch darüber erreichbar wäre und ich dir das schenke?
    [11:24:15] Max: Brauchst du nicht schenken, hab ich schon
    [12:07:48] ich: wie? du hast schon threema?
    [12:09:34] Max: Brauchst du nicht schenken, hab ich schon
    [12:09:45] Max: Nutze den aber max 1x im Jahr bisher xD
    <etwas wegen Threema-Web>
    [13:24:50] Max: Wie bescheuert....braucht nen extra QR Code Leser
    [14:18:21] ich: Gibst halt vorher Bescheid! Dann weiter drübern?
    [14:19:12] Max: (Y)
    [14:21:29] ich: dann mach mal!
    [14:21:54] Max: Hab doch schon
    [14:22:06] ich: seh nix
    <hatet wohl versehentlich die App geschlossen, das Web hatte sich nicht beschwert>
    [14:22:21] Max: Hm
    [14:59:32] Max: Hm. Irgendwie scheint mir Threema über Web ziemlich inpraktikabel....hat mich grad aus der Session gekickt
    [14:59:42] ich: doof
    [14:59:46] Max: Jepp
    [07:30:33] Max: GuMo
    [07:41:53] Max: Ich gehe davon aus, dass wir nun bei SKype (for Business) bleiben?
    [07:51:14] ich: w?
    [07:51:52] Max: Weil threema so unpraktisch ist
    [07:53:14] ich: w?
    [08:33:09] Max: Ich finds dämlich, dass ich den QR Code abfotografieren muss, wenn ich chatten will im Web
    [08:33:26] Max: Und ich vermute, die Session saugt auch den Akku leer. Und bricht ständig ab. Und Zeug :(
    Also die Kosten sind es nicht. Wobei mich es schon ärgert Geld für etwas auszugeben das ich nicht nutzen kann.

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