Autonome Waffensysteme

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  • Da denkt man doch sofort an den Terminatorfilm... http://m.heise.de/newsticker/m….de%2F&wt_t=1480285587171


    Der letzte Absatz ist auch sehr interessant.

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    „Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft. Wer nichts anzweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft,
    entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt, ist blind und bleibt blind.“

  • Ich wollte es eben wieder beim Thread zu KI ergänzen..


    Das ist unfassbar, was diese digitale Revolution für Blüten trägt und die Krankheiten der industriellen Revolution noch massiv verschärft.


    Ich kann nur jedem empfehlen sich bewusst zu machen, dass wir durch das Nutzen von Alphabet, Facebook und Amazon die KIs trainieren.


    Da muss man einfach mal den Geiz und die Bequemlichkeit beiseite legen.

  • Hallo,


    nicht ganz zum Thema - aber ich will nicht extra ein neues Thema aufmachen:
    In dem Zusammenhang muss man auch mal bedenken, was als "autonome Waffe" bezeichnet wird. In der heutigen Zeit kann man IMHO gezielte Falschmeldungen und Meinungsmanipulation durchaus auch als Waffe ansehen. An Wochenende gab es dazu im TV einige gute Berichte zu "Social Bots" (z.B. gestern in Titel, Thesen, Temperamente), die gezielt Falschmeldungen verbreiten, bzw. durch massive Präsenz in sozialen Medien das Meinungsbild verschieben. Eine sehr bedenkliche Entwicklung!

    Persönlich fände ich es auch gut, wenn in den Schulen das Thema Medienkunde mehr Bedeutung gewinnen würde. Dann wären evtl. auch Facebook, WhatsApp und Co.-Datenkraken nicht mehr so beliebt. Man kann heute ja gar nicht so blöd denken, was in der Praxis alles so passiert… Möglicherweise ist das aber auch gar nicht gewollt, da ja so JEDER viel besser die Daten abgreifen kann. Justizminister Maas hält jedenfalls ein mögliches Schulfach Medienkunde im Interview bei Bericht aus Bonn gestern offensichtlich nicht für erforderlich. Bestehende Systeme würden ausreichen. Dass das offensichtlich nicht so ist, bekommt man ja aber selber oft mit - und sei es auch nur, wenn man jemanden von einem besseren Messender überzeugen will...

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    Gruß - Miaz (Samsung Galaxy S7; Sony Xperia Z1C; Threema seit 08/14; Closed-Beta seit 02/18)

    Einmal editiert, zuletzt von Chris ()

  • Ich denke Medienkunde allein reicht nicht im Speziellen. Man muss grundsätzlich eine kritische Intelligenz fördern, um nicht auf jeden Mist herein zu fallen. Man muss Dinge hinterfragen können, Zusammenhänge verstehen lernen. Bspw : wem gehört das Instrument, welche Interessen hat der Besitzer, gibt es Alternativen, etc. Früher hat man das im Religionsunterricht oder in in Philosophie gelernt, heute versucht das Fach Deutsch das kläglich zu kompensieren.


    Auch Fächer, die sich mit der neuen Technik beschäftigen, brauchen unbedingt eine Komponente 'kritische Intelligenz', aber die Unternehmen, die so ein Fach auch fordern und fördern, wollen natürlich nur technikbegeisterte Kinder, die nichts hinterfragen.


    Hier mal wieder so ein Beispiel:

    Zitat


    Nicht mein Problem!
    Der Kunde sei mit der Problematik überfordert. Der kaufe schließlich ein Gerät wie einen Videorecorder aufgrund des Preises und der gebotenen Funktionen. "Wenn das Gerät genutzt wird, auf der anderen Seite der Erdkugel zum Beispiel Brian Krebs zu attackieren, ist es dem Kunden egal", sagte Schneier.


    Bruce Schneier zur Netz-Sicherheit: "Die Ära von Spaß und Spielen ist vorbei" - heise online http://heise.de/-3507457

  • Da stimme ich Dir zu @"Anton".
    Nur: Selbst Dein Satz "Ich denke Medienkunde allein reicht nicht im speziellen" an sich ist schon etwas zu weit gedacht. Nicht mal dieses Fach gibt es... Und als Inhalt des Fachs sehe ich genau die von Dir genannten Punkte. Wie Spiele auf dem Handy gemacht werden, kapiert auch der Dümmste von selber.


    Und das Thema "Internet der Dinge" haben wir gestern auch diskutiert. Einige Gesprächspartner waren davon begeistert, was heute alles möglich ist - auch die im Beitrag genannten Thermostate, aber auch Kühlschränke, Fernseher, Überwachungskameras @Co.
    Kann man denn wirklich so blöd sein, das alles nicht kritisch zu hinterfragen? Es sollte doch klar sein, dass bzgl. Spionage alles irgendwann und irgendwie gemacht wird, was möglich ist.
    Persönlich käme mir kein Kühlschrank ins Haus, von dem ich mir im Supermarkt ein Foto des Inhalts machen kann, oder eine Kamera, die ich unterwegs vom Handy aus abrufen kann... von einem TV mit eingebauter Webcam ganz zu schweigen. Ich bin eher so penibel, dass ich vom TV das LAN-Kabel ziehe (...in der Hoffnung, ich denke immer dran...).
    EDIT: Und dabei geht es bei mir zuhause recht gesittet zu :D

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    Gruß - Miaz (Samsung Galaxy S7; Sony Xperia Z1C; Threema seit 08/14; Closed-Beta seit 02/18)

    Einmal editiert, zuletzt von Miaz ()


  • Früher hat man das im Religionsunterricht oder in in Philosophie gelernt, heute versucht das Fach Deutsch das kläglich zu kompensieren.


    Nur so als Hinweis: Es gibt da durchaus ein Fach, in dem das statt findet (Deutsch ist ja was ganz anderes): Ethik. Wikipedia hilft da weiter und zeigt auch, dass es natürlich in den Bundesländern in Dt. unterschiedlich umgesetzt wird:


    Zitat


    Je nach Bundesland ist Ethikunterricht entweder als Ersatzfach für Schüler, die nicht am Religionsunterricht teilnehmen, als Wahlpflichtfach, oder als ordentliches Lehrfach konzipiert.



    Ich bin eher so penibel, dass ich vom TV das LAN-Kabel ziehe (...in der Hoffnung, ich denke immer dran...).


    Wenn es später wieder dran gesteckt wird bringt das aber nicht viel. Dann speichert der TV das Bild eben zwischen und sendet es später. ;)


  • Nur so als Hinweis: Es gibt da durchaus ein Fach, in dem das statt findet (Deutsch ist ja was ganz anderes): Ethik. Wikipedia hilft da weiter und zeigt auch, dass es natürlich in den Bundesländern in Dt. unterschiedlich umgesetzt wird


    Da gebe ich Dir Recht, das Fach Ethik soll in der Schule als Ersatzfach diese Aufgaben übernehmen. Nach allem was ich höre tut es das aber in vielen Fällen nicht. Sowohl Ethik, als auch Religion werden von Schülern als Spaßveranstaltungen gesehen. Zudem ist nach der Schule meist Schluss mit derlei Bildung.


    Da braucht es mehr solcher Fächer und nicht nur ein Fach wenige Halbjahre.
    Insofern ist Deutsch durchaus ein Mittel, weil dort Texte interpretiert werden, Bedeutungen erklärt werden und viele Strukturen ja bereits gedacht und niedergeschrieben wurden (Beispiel: Kafka).
    Auch Gesellschaftskunde / Politik muss ausgebaut werden, sowas wie Staatskunde fehlt.
    - Was ist die Aufgabe eines Staates, was die der Bürger in einer Demokratie, was hat die Wirtschaft für eine Aufgabe und was nicht.
    - Wie funktioniert eine Gesellschaft, was kann jeder dazu beitragen, was ist Gift für ein friedliches Zusammenleben?

    Man muss ja auch lernen, warum Gebilde wie Google und Facebook die Demokratie gefähren - da hilft Medienkunde allein nicht aus meiner Meinung nach - da braucht man Grundlagen wie oben beschrieben. Erst wenn die Grundlagen vorhanden sind, kann man das auf die digitale Welt und die neuen Industrien übertragen.



    Wie wären denn die Reaktionen ausgefallen, wenn man vor 30 Jahren 50 % der Läden geschlossen hätte wegen eines neuen Monopolisten?
    Wie wären die Reaktionen ausgefallen, wenn das Navi einen immer zu den bevorzugten Läden der Werbepartner des Navis manövriert hätte und manche Straßen kaum auffindbar gewesen wären?
    Nichts anderes haben wir doch heute im angeblich freien Internet. Da werden konzentrierte Machtgebilde nicht als solche wahrgenommen.


    BTW: https://www.heise.de/newsticke…u-deinen-Job-3559312.html

    Zitat


    Hoffmann-Riem, früherer Richter am Bundesverfassungsgericht, lenkte den Blick darauf, dass mit der zunehmenden, durch Netzwerkeffekte beflügelten Machtverknüpfung in Händen der Internetgiganten die Freiheit und die Autonomie des Individuums bedroht werde.

  • Ist KI in einem Forum möglich?

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