Verbraucherschützer mahnen WhatsApp ab

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  • ...seitens der Deutschen Regierung...


    Das ist nicht in deren Interesse verschlüsselte Kommunikation zu unterstützen.

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    ʕ•ᴥ•ʔ


    Note II / Android 4.*

    Note 8 / Android 9


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    „Der Zweifel ist der Beginn der Wissenschaft. Wer nichts anzweifelt, prüft nichts. Wer nichts prüft,
    entdeckt nichts. Wer nichts entdeckt, ist blind und bleibt blind.“

  • Ich glaube es ist zu blauäugig zu glauben, dass sie da noch nicht sind. Gibt ja genug Pappenheimer, die die facebook app nutzen. Da braucht es dann auch keinen Umweg über whatsapp.


    Es lässt sich aber für die Zukunft etwas daran ändern, dass diese weitergabe so fortgesetzt wird. Daten ändern sich und somit kann man zumindest versuchen das zukünftige Update zu verhindern.


  • Würde mir persönlich absolut reichen. Wobei das aber wieder kritisch zu betrachten wäre, geht dann in Richtung Zensur.


    Das hat absolut nichts mit Zensur zu tun.


    Hier wurden 35 Millionen WA Nutzer in Deutschland aufgefordert eine Genehmigung zur Weitergabe ihrer Daten an WA abzugeben um es weiter nutzen zu können. Jeder hätte seinen Account löschen können. WA ist nicht der einzige Messenger, es stehen genug Alternativen zur Auswahl.


    Letztendlich ist jeder Nutzer jetzt für die Weitergabe der Daten an FB rechtlich in der Pflicht. Bei einer Abschaltung könnte sogar eine Schadensersatzklage von FB erfolgen.
    Es wäre nur zu klären ob FB davon ausgehen konnte das die deutschen Nutzer so dumm sind und gegen deutsches Gesetz zu verstoßen. Aber da der Passus kurz und verständlich war ist nicht davon auszugehen. Bei 15 Seiten wäre es schon etwas anderes gewesen. Nur dann würde die Möglichkeit bestehen den Dienst zu blockieren. Nur was würde das bedeuten. Weltweit wären wir die dummen Deutschen. also wird das auch nicht passieren. Das einzige was jedem der WA nicht nutzt bleibt wäre denjenigen zu verklagen, der die Daten unberechtigter Weise weiter gegeben hat. Aber wie wäre das beweisbar? Die Kosten FB zur Herausgabe zu zwingen wer die Daten weitergegeben hat wären immens und würde einen jahrelangen Rechtsstreit hervorrufen.
    Deswegen wurden die Datenschützer auch so spät tätig.


    Auskunft eines Jurastudenten im letzten Semester wo das Thema hochaktuell ist.

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  • Ich habe wie bestimmt einige hier gestern Abend in der Tagesschau den Bericht bezüglich der abmahnung gesehen. Dort wurde gesagt, das die Aussage zu versteckt in den AGB war. Das stimmt ja auch.


    ABER WhatsApp hat den Punkt in seiner Zusammenfassung klar dargestellt. Aber was noch viel wichtiger ist: Das Thema wurde in der öffentlihkeit und in den Medien sehr eindrücklich Thrmatisiert.
    Es kann also keiner sagen, das er es nicht wusste oder das es zu versteckt war. So gerne ich auch möchte, das WA da zur rechenschaft gezogen wird, sehe ich hier den Verbraucher in der Pflicht.


    Ich begreife nicht warum so viele Menschen für Ihre Rechte im analogen auf die Straße gehen, ohne Ende klagen oder sich Hilfe suchen, aber sobald es um das digitale Leben geht ist ihnen alles egal. :wiederlich:



    Ich stimme @"Jzuchi" also voll und ganz zu!

  • Ich habe mal bei meinen 30 WA Kontakten die ich hatte mal in den digitalen Telefonbüchern geschaut wer denn dort seine Daten hinterlegt hatte. Es waren zwei, und die auch nur weil sie selbstständig sind und es ein Firmentelefon war. Das mal zum Thema Weitergabe der eigenen Daten.
    Ich habe ja auch versucht viele von WA wegzubringen ( bei drei gelungen) aber was ich mir anhören musste war schon hart an der Grenze. Wenn es um WA geht würden einige ihre Großmutter an den Teufel verkaufen.


    Aber wie ich schon sagte. es ist abgelaufen wie bei Drogensüchtigen. Kostenlos anfüttern, dann mit Daten bezahlen und die Süchtigen in die Illegalität führen.
    [hr]


    Ich stimme @"Jzuchi" also voll und ganz zu!


    Das liegt daran, das 99.9 Prozent nicht wissen wie man Verknüpfungen und Rückschlüsse mit digitalen Daten anfangen kann.


    Beispiel O2. FB kauft von denen Bewegungsdaten. WA wird zum gleichen Zeitpunkt genutzt. Also weiß FB genau das ich mich zu diesem Zeitpunkt genau an jenem Ort befunden habe. Obwohl ich kein GPS eingeschaltet hatte.


    Dieses Beispiel wir als Blödsinn abgetan. Dreist die Argumentation das der Chef dadurch z. B. genau erfahren könnte wo Du Dich während Deiner Krankheit befindest wurde nur mit "Das geht gar nicht" oder mit "Warum sollte er das tun" abgewimmelt. Obwohl jeder weiß das ich seit Jahrzehnten in der IT tätig bin.


    Mir eh unverständlich das der deutsche Datenschutz O2 dazu die Unbedenklichkeit bescheinigt hat.

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    Einmal editiert, zuletzt von Jzuchi ()


  • Klingt logisch wie du das erklärst, aber wie muß ich mir jetzt vorstellen, kann der Chef da drann kommen.