Smartphone ohne Datenkraken

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  • Leider bin ich noch nicht dazu gekommen, den Artikel von Anton zu lesen ('die netten Durchleuchter'), aber auch wenn die Argumentation des von Doppelhelix genannten 'Fanboys' (diese Abwertung lässt sich übrigens auch in der Gegenrichtung verwenden) völlig schwachsinnig ist, gibt es durchaus deutliche Unterschiede.


    Während sich das Google-Geschwür in so gut wie jede große App in Form von Analytics und gleichermaßen in jede Website gefressen, und erst vor kurzem mit dem Durchleuchten der Mails der nicht Premium-Nutzer aufgehört hat, liegen die (optional dort gelagerten) Daten der iCloud nur verschlüsselt und ohne Hintertür vor, wie aus den Meldungen der Beratugsgespräche mit der australischen Regierung hervorgeht.
    Ein Blick auf das kommende Safari-Update zeigt, wie Apple aktiv gegen Tracking vorgeht.


    Also während Google mit Hochdruck daran arbeitet, auch das letzte bisschen Privatsphäre zu zerstören, ist Apple der einzige mir bekannte Konzern, der sich aktiv um die Privatsphäre der User bemüht.
    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie Android das handelt, aber auch der Umgang mit biometrischen Daten die das Gerät nicht verlassen finde ich persönlich sehr erfreulich.


    Bevor jetzt aber ein Donnerwetter hereinbricht.. das ist einzig meine Meinung!


    Zurück zum Thema: ein Smartphone ohne Google ist auf jeden Fall sehr erstrebenswert, aber leidet unter solch tiefgreifenden Modifikationen nicht auch erheblich die Sicherheit?
    Ich bin noch nicht in der Materie, aber müssen zum Aufspielen diverser wünschenswerter Software nicht Root-Rechte erlangt werden?
    Falls ja, ist es doch ein massives Risiko, potentieller Schadsoftware ebenfalls diese Root-Privilegien einzuräumen, oder liege ich da falsch?


    Es freut mich jedenfalls sehr, dass an solchen Projekten gearbeitet wird, denn wenn es so weiter geht wie bisher (VPN Verbot in China, Telegram-Bann-Drohung in Russland, Forderung vom Einbau von Hintertüren in der Verschlüsselung in Australien), bleiben wirklich nur noch OpenSource-Lösungen im Kampf gegen die Sammelwut von Google.

  • Das ist auch genau der Grund, warum Threema nicht komplett openSource ist.


    Security by obscurity gilt als überholt.


    Zitat

    (Auzug) Auf diesem Prinzip beruhende Systeme sind intransparent für dessen Anwender und damit wenig geeignet, Vertrauen in Sicherheit zu schaffen: „Security by Obscurity ist ein Prinzip, das nicht nur ungeeignet als Sicherungsprinzip bleibt, es ist obendrein kundenfeindlich.“

  • Ein sehr alter Beitrag, auf den du dich beziehst, aber du hast natürlich recht. Da ging es ja noch um LibreSignal. Wobei das Beispiel LibreSignal auch nicht gegen das Open-Sourcen von Threema sprechen würde.


    Der einzige (durchaus auch verständliche) Grund, für Threema, ist der, das man damit ja dann leicht die App fälschen könnte. Was natürlich nicht heißen soll, das das Open-Sourcen unmöglich wäre.

  • Ich glaube das ist aber nur für User geeignet, die glauben zu wissen was sie tun. Für normale Menschen, die sich gar nicht damit auskennen und einfach nur möglichst schnell und ungestört ein Smartphone nutzen möchten, ist das nix. Da muss man schon Ahnung von dem haben, was man da macht. Ich bin ein User. Es soll nur gut funktionieren. Ist immer eine Frage von: "Was kann oder will ich investieren?" zu "Was erhalte ich dafür?"

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